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Vollmondnacht und Pulverschnee

Nutzer: Goof
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geschrieben am: 18.04.2006    um 00:48 Uhr   


Mein erster Ausritt
bei Vollmond und Schnee.

Noch sind wir im warmen Stall und vor meinem geistigen Auge sehe ich, wie die Kristalle des Pulverschnees das komplette Tal, durch das Licht des Mondes, in dieser fast Wolkenlosen Nacht zu einem geheimnisvollen Ort erleuchten.

Weiter hinten sieht man die tiefschwarze Silouette des Wäldchens und rings um das Gestüt die Enden der Anhöhe, die noch ein paar Stunden zuvor - durch das durchdringende Morgenrot - erwärmt wurde.

Die Tür geht auf und herein strömt die fröstelnde Kälte der Nachtluft, ich ziehe den Kragen meiner Jacke höher.

Auf dem tief verscheiten Grasweg erklimmen wir die Anhöhe, *schmunzel* du hast bereits die ersten gefrorenen Tasthaare am Maul und zitterst vor Freude und Begierde.

Als wir Richtung See einschlagen, reiten wir auf eine schehmen - geisterhafte Gestalt zu, doch es ist nur die rote Parkbank die Tagsüber meistens besetzt ist.

Du gerätst ins bummeln und deine Ohren kreisen wie eine Radarstation auf der Suche nach den Geräuschen der Säbelzahntieger - auf einmal stehen deine Ohren straff gespitzt nach vorne gerichtet und du beginnst zu traben, nur so lange bis wir zu den anderen aufgeschlossen haben.

Links und rechts von uns säumen die Bäume des Waldes den Weg, doch auch hier bietet das Mondlicht gute Sicht und so geht es auf in einen frischen Galopp. Der aufgestobene Schnee der Pferde vor uns saust uns nur so um die Ohren und ich spüre förmlich deine Freude darann.

Eine Stunde später sind wir wieder im Stall und ich massiere dich in großen Zügen ausgiebig mit frischem Stroh, während du zufrieden auf deinen Karotten kaust.



Gruß der Goof
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