| "Autor" |
Wieder einmal |
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geschrieben am: 30.06.2006 um 17:48 Uhr
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Wieder einmal verlässt die Seele den Körper und die Gefühle ertrinken in einem Meer voller Tränen.
Wieder einmal stehe ich vor dem hohen Gericht und kann mich nicht wehren – gefangen in einem Feld voller Hochspannung.
Wieder einmal kann ich nicht vergessen und es zerbricht wieder ein Stück.
Nun muss ich zuschauen, wie man mich verletzt, bis mein Rückgrat zerbricht.
Zerbrechen will sie es noch nicht – noch nicht.
Ist es endgültig? Dann ziehe ich mich aus dieser Welt zurück.
Der Stern, der Hoffnung heißt, ist für mich so unendlich fern.
Wieder einmal entfernt sich das Glück – ein lautloser Schrei, von keinem gehört.
Wieder einmal betrete ich eine Bühne, wie verstört.
Man verlangt von mir die Rolle des lachenden Clowns – doch auf dieser Bühne habe ich das Lachen verlernt, ich kann es nicht mehr.
Vor mir sitzt die Traurigkeit und ringsherum ist alles leer.
Wieder einmal liegen neue Steine im Weg – zentnerschwer.
Der Faden auf dem Boden der Tatsachen liegt schon bereit, über den ich einmal fallen werde in nicht all zu langer Zeit.
Kann es jemand aufhalten?
Wenn ja wird es sehr schwer.
Verpasst den Zeitpunkt nicht – den wieder einmal gibt es dann nicht mehr!
Ich bin nicht wie die Anderen sind. Niemand durchbricht das Labyrinth meiner Gedanken.
Was ich mache, ist hier grundsätzlich nicht richtig, es passt hier jemanden nicht, der den Faden und die Steine legen wird.
Man verlacht und verspottet mich oder akzeptiert es einfach nicht, mich so zu nehmen, wie ich eigentlich bin.
Habe ich mich eingeschlossen, komme ich nicht wieder heraus und keiner schafft es je wieder Kontakt mit mir aufzunehmen – niemand. Einmal zu ertrinken reicht mir, ein zweites Mal schaffe ich es nicht mehr.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.06.2006 um 19:41 Uhr
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Sehr schön,sehr tiefsinnig und sehr traurig und bewegend.
Kann diese Gefühle verstehen...
Sehr schön in Worte gefasst,auch ohne große Reime.
...Yve |
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