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"Autor"

Ein Auszug... aus der "Gita"...

Nutzer: Gast_nicht-wichtig
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geschrieben am: 30.09.2001    um 20:40 Uhr   
Auszug aus der Bhagavadgita:

"Ein Weiser klagt um niemanden,
Dem Leben oder Tod beschert.

Nie war die Zeit, da ich nicht wahr
Und Du und dieser Fürsten Schar,
Nie kommt der Tag, da wir nicht sind,
Im Lauf der Zeit herbei fürwahr.

Denn wie die Seele jetzt im Leib
Zum Knaben, Jünglicg, Greise wird,
So lebt sie auch im neuen Leib:
Das glaubt der Weise unbeiirt.

Schafft Glut und Kälte, Lust und Schmerz,
Die gehn und kommen dauerlos.
Ertrage sie mit starkem Herz.

Denn er sie duldet unberührt,
Wer standhaft ist in Freud und Leid,
Wer gleich sich bleibt zu jeder Frust,
Der reift für die Unsterblichkeit.

Nie wird das Nichtsein wesenhaft,
Und wesenslos wird nie das Dein,
Des Seins und Nichtseins Unterschied
Sieht jederWahrheitskundge ein.

es bleibt der Urgrund ewiglich,
Von dem dies All ist ausgespannt;
Zunichte werden kann er nihct,
Denn er hat ewigen Bestand.

Vergänglich sind die Leiber nur,
Der ewge Geist der sie beseelt,
Ist ohne Ende, ohne Maß,
Drum kämpfe unverzagt als Held!

Wer meint, das jemand sterben muß,
[Wer glaubt es morde je ein Mann]
der irrt: Der Geist vergeht niemals,
Der Geist auch niemals töten kann.

Nihct entsteht er, nihct vergeht er;
Wie er war, so bleibt er immer,
Ungeboren, unvergänglich;
Stirbt der Leib auch, er stirbt nimmer.

[...]

Denn untergehen muß, was entsteht,
Und Wiederkehren, was verschwand,
Drum klage nicht um das, was Du
Als unvermeidlich hast erkannt"

Gita 2.Gesang, Verse 11.2-20 und 27


Interessante Worte...

oder mit Epikur gesprochen:

"Einige rüsten sich ihr ganzes Leben hindurch zum Leben und bemerken nicht, daß uns allen durch die Geburt das ift des Todes beigeschüttet worden ist."

Wie immer Eure Meinung dazu ist...

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"Autor"  
Nutzer: Gast_nicht-wichtig
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Anzahl Nachrichten: 2

geschrieben am: 30.09.2001    um 20:44 Uhr   
Nie wird das Nichtsein wesenhaft,
Und wesenslos wird nie das Sein,
Des Seins und Nichtseins Unterschied
Sieht jederWahrheitskundge ein.

"Einige rüsten sich ihr ganzes Leben hindurch zum Leben und bemerken nicht, daß uns allen durch die Geburt das Gift des Todes beigeschüttet worden ist."




2 Peinliche Fehler Korrigiert... die restlichen fehler nicht beachten .. auf den Inhalt kommt es an, nihct auf die äußere Präsentation des selben...

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