| "Autor" |
- Vergangen - |
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geschrieben am: 06.10.2001 um 01:05 Uhr
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Vergangen
blicklos in die ferne schweifen
verloren -was gewesen ist
vergessen, ohne zu begreifen, dass einsamkeit die seele frisst
erinnerung verblasst, verbleicht
nur fetzen geistigen gewands
ewige dämmerung erweicht
die sinne -benebelung des verstands
.. vergangen -farben -fröhlichkeit
verzweiflung mich befällt
vor meinen augen dunkelheit - in finsternis die welt
was ist es, das mein herz erfüllt
ich kann es nicht begreifen
das einzige, das ich noch kann
blicklos die ferne streifen
erahnte formen -unerkannt, nur fühlbar, was ich sah
das licht in mir, es ist verbannt
so weit und doch so nah
gewiss, der tag ist nicht mehr fern
die nacht um mich vergeht
in tiefen zügen atme ich, den wind, der um mich weht
wer weiss, vielleicht erfüllt es dann, mein herz mit neuem leben
von meiner seele weicht der bann und kann mir selbst vergeben
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