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Kalte Seele - kaltes Land |
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geschrieben am: 30.10.2001 um 21:02 Uhr
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[b]Alles still[/b]
[blau]Alles still! es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.
Alles still! vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.
Alles still! die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.
Alles still! nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht -
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.
(Theodor Fontane)
freundlichst
Rainman |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.10.2001 um 21:05 Uhr
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[i]Weiß garnicht, was ich sagen soll.... auf jeden Fall ist des auch schön! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.10.2001 um 11:31 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.10.2001 um 23:01 Uhr
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Einfach schööööööööööön
DABEI HABEN WIR JETZT GRAD DEN ERSTEN HERBSTSTURM!
ABER DER WINTER IST SCHNELLER DA ALS MANN/FRAU DENKT.
ANNY
Geändert am 31.10.2001 um 23:03 Uhr von annafynn Geändert am 31.10.2001 um 23:04 Uhr von annafynn |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2001 um 10:37 Uhr
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Lieber Rainmann,
....hm....einfach nur schön. Ein/eine Gleichgesinnter/e?
Lieben Gruß
Jail  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2001 um 14:33 Uhr
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Hallo Jail, ich bin ein "ER" und ganz bestimmt ein Gleichgesinnter. Ich bin noch nicht lange in diesen Foren, aber Deine Gedichte und auch die von anderen, sind mir gleich positiv aufgefallen.
Es gab einmal eine Zeit, da habe ich mich selbst als Poet versucht, aus dieser Zeit existiert leider nur mehr ein Gedicht. Bitte nicht lachen, aber ich hatte eine schwere Zeit - damals.
[blau]Blaue Wolken meiner Träume
lösen sich im Abendrot,
vor dem Fenster lachen Kinder
fröhlich einen Bettler tot.
Fröstelnd stehen kahle Bäume
Himmelwärts wächst keiner mehr,
dann dreht sich die Welt geschwinder-
und mein Herz wird langsam leer.
Sterne fallen in das Dunkel
da ist nichts mehr, was sie fängt,
am Ende aller Seeligkeiten
hat sich die Wahrheit still erhängt.
Nur das trügende Gefunkel
einer alten Sehnsucht bricht,
dann und wann durch Einsamkeiten
und verlöscht am eigŽnen Licht.
Manchmal hellen sich die Nebel
trübe Sümpfe leuchten klar,
zärtlich lockt ein Hauch von Liebe
inŽs Vergessen - in Gefahr.
Manche Seelen tragen Knebel
stolz, wie andre einen Hut,
was von gelebten Träumen bliebe?
Auf weißem Schnee ein Tropfen Blut.
Gerhard M. 1984 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2001 um 22:05 Uhr
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Lieber Regenmann,
dein Gedicht ist einfach wundervoll, sehr sehr schön
geschrieben. Warum fängst Du nicht wieder an zu schreiben?
Für mich ist die Poesie unglaublich wichtig, sie ist Kultur für meinen Geist und Nahrung für meine Seele. Dabei kommt es nicht auf die Bekanntheit des Verfassers an.
Hier eine meiner persönlichsten Texte (s. auch i. d. Foren
u. "schwarzer Sonntag")
Trübe Gedanken hindern mich zu leben.
Meine Sonne ist grau
und meine Nacht ohne Sterne.
Die Wunden sind klar und bluten,
meine Seele - so schwarz,
sehne ich mich danach zu schlafen.
Leblos mein gepeinigter Körper, kraftlos,
der Tag ist mein Schmerz.
Untod sterbe ich ein bißchen
und die Stille ist mir längst kein Feind.
Liebe Grüße
Jail |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.11.2001 um 09:10 Uhr
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HI IHRS
AUCH ICH HATTE EINMAL DUNKLE TAGE ZU ÜBERSTEHEN,
OHHHH IST DAS LANGE HER.
HIER EIN PAAR ZEILEN AUS MEINEM TAGEBUCH VON 1982
ICH MÖCHTE EINMAL FREI SEIN KÖNNEN VON ALLEN SPANNUNGEN,
ALLEN ÜBERLEGUNGEN UND JEDER ANSTRENGUNG.
WIE GUT IST ES DOCH, AM LEBEN ZU SEIN UND DAS BEWUßTSEIN
ZU HABEN,DAß MAN ETWAS NÜTZLICHES TUT UND DAS DAS LEBEN WIRKLICH EINEN SINN HAT!
NIEMAND IST GLÜCKLICH DER EIN ZIELLOSES,SINNLOSES
LEBEN FÜHRT.
JEDER SOLLTE SICH FRAGEN:"WER BIN ICH UND WOHIN FÜHRT MICH MEIN WEG EIGENTLICH?"
STEHT DAHINTER KEIN GRÖßERER LEBENSZWECK?
DIESE UND VIELE ANDERE FRAGEN BESCHÄFTIGEN MICH SCHON MEIN
GANZES LEBEN ABER ICH GLAUBE DIE ANTWORTEN WERDE ICH ERST NACH DEM LEBEN BEKOMMEN.
ANNY
Geändert am 02.11.2001 um 09:11 Uhr von annafynn |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.11.2001 um 20:29 Uhr
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Hi annafynn ,
1982? Da seid Ihr gerade weggezogen stimmts?!
Das waren noch Zeiten! Erinnerst Du Dich an unsere
Schiffsfahrt mit unseren Guitarren? Über den Wolken......
Die Unendlichkeit und das Ewige ist das einzig Gewisse.
(S. Kierkegaard)
In Memorie of 1981/82 (war aber auch schön die Zeit!)
Deine alte Jail
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.11.2001 um 10:40 Uhr
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HI JAIL !
Stimmt,die Zeit war sehr traurig für mich, aber sie hatte auch ihr gutes,wie sonst hätte ich Bon treffen sollen?
Der Weg war vorbestimmt!
Heute bin ich froh das alles so geschehen ist wie es war.
Gruß an alle
ANNY
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.11.2001 um 22:11 Uhr
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...ohne Worte...seufz!
Gruß
Deine alte Jail  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.02.2002 um 21:31 Uhr
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| .....schiebt mal dies Gedichtle hoch, damit vielleicht der Regenmacher Lust am Schreiben bekommt? |
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