| "Autor" |
Finsternis |
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geschrieben am: 28.11.2001 um 16:50 Uhr
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Er war allein.
Der Raum,der ihn umgab war finster und muffig.
Er fühlte sein Herz schlagen und seine Kehle schnürte sich zu.
Kein Lufthauch regte sich und er konnte sich selbst schwer und angestrengt atmen hören.
Er suchte nach Halt, doch nirgends, wohin er auch griff, schien er sich halten zu können. Er fiel. Fiel unaufhörlich.
Sein Herz wurde ihm schwer in der Brust und er fing an, jegliche Hoffnung zu verlieren.
Doch plötzlich, von ganz fern, schien ihm ein Licht zu leuchten. Ein gleißend helles Licht breitete sich um ihn aus und eine sanfte Stimme schien ihn zu rufen.
Er öffnete die Augen und blickte in ihr Gesicht. Sein Kopf lag in ihrem Schoß und sie strich ihm über's Haar.
Er atmete die klare, saubere Luft und ihren Duft tief in sich ein.
Noch einmal war er der Finsternis entkommen.
® mm2001 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.11.2001 um 21:35 Uhr
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....dachte er....
sie schaute ihn an und er lächelte zu ihr auf...
Wunderbar hilflos lag er in ihren Armen, er vertraute, sie spürte das...und eigendlich konnte er das auch.
Aber ihre Sinne waren nicht seine, das würde er bemerken...für sie war die Finsternis, war das Licht nicht das selbe wie für ihn.
Ihre Hand streichelte sein Gesicht, seine Wangen, seine Lippen...ihre Augen waren geöffnet, es war ihm gewährt, einen tieferen Blick zu tun,nicht viele konnten und durften das...Ihm gewährte sie Einblick in "ihre" Finsternis...und ohne das er es merkte, zog er sie in ihren Bann. Sie würde ihm zeigen, was er nicht kannte, was er nicht wagte zu denken, was er nie gesehen hatte! Aber würde es ihm gefallen?
Das Licht, was er sah, war ihre Finsternis...und er sah, was sie bewegte, was sie fühlte, was sie träumte. Wenn er es zuließ, würde sie ihn mitnehmen, mitnehmen auf eine Reise, die er so nicht erwartete.
Er würde fallen...tiefer, als er jemals gefallen wäre...nur diesmal nicht allein... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.2001 um 23:05 Uhr
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....er blickte in Ihre Augen und sah, was sie berührte. Er sah Trauer, er sah Melancholie. Das berührte ihn. Er wollte ihr Trost spenden. Sie halten und seine Wärme auf sie übergehen lassen. Er sehnte sich nach Ruhe. Die Ruhe und Zufriedenheit, die er mit ihr teilen wollte.
Sie hielt ihn und streichelte ihn. Er genoß. Sie schloß die Augen und spürte seine Kraft und seine Wärme auf sich übergreifen. Sie merkte, wie verletzlich er war, aber auch, welche Stärke von ihm ausging. Ein Lächeln umspielte ihre Züge.
Er schien ihr offen zu sein. Offen, wie ein Buch. Doch das war er nicht. Auch er hatte "seine Abgründe". In seinen Augen spiegelte sich Zorn und Härte.
Er sah viele Dinge nicht mit dem Ernst, der ihr eigen war. Großes Leid und Trauer berührte auch ihn. Aber anders, das würde sie merken. Scheinbar leicht ging er damit um. Doch sein Inneres sah anders aus.
War sie bereit auf seine Finsternis?? Auf die Dunkelheit, die in seiner Seele schlummerte? Es würde sie hart treffen, wenn er sich ihr offenbarte, das wußte er. War sie stark genug dafür??
Sie öffnete erneut die Augen und blickte ihn an. Und da sah sie, daß sie ihm vertrauen konnte. Das sie sich öffnen konnte. Denn er würde ihr Kraft und Wärme schenken.
Gemeinsam würde es immer ein Licht für sie beide geben.....
.......in der Finsternis
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