| "Autor" |
krankes Herz |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 16:04 Uhr
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krankes Herz,
einsam und voller Schmerz,
oft wurdest du verletzt,
trägst tiefe Narben,
blutige Narben,
Narben des Schmerzes,
Narben der Einsamkeit,
wie lange hältst du das noch aus,
wann beginnst du zu brechen,
krankes Herz,
vom Hass gezeichnet,
zu viel Schmerz musstest du ertragen,
wieviel Leid erfahren,
die Narben werden nie verheilen,
zu tief stecken sie in dir,
wirst du auch mal Liebe erfahren?
keiner sagt es dir!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 16:46 Uhr
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Ich sehe dich weinen,
ich sehe deine Traurigkeit,
ich streiche dir übers Gesicht,
wüsche deine Tränen weg,
und versuche dich zu trösten,
weine nicht um mich,
trauer nicht um mich,
ich bin es nicht wert,
ich werd dich trösten immer,
und solange du mich brauchst,
aber weine nicht,
weine nicht um mich!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 16:53 Uhr
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Entfernung
kann man sie überbrücken?
kann man ihr entkommen?
ich sehe dich vor mir,
ganz nah,
und doch so fern,
ich will einfach losfahren,
hin zu dir,
aber ich kann nicht,
ich will dich in meine Arme schließen,
aber es geht nicht,
ich will dich um mich haben,
ich vermisse dich,
ich mache dir ein Geschenk,
ich schicke dir mein Herz,
geh vorsichtig damit um,
es hat viele Sprünge,
viel Risse und Verletzungen,
ich vertraue es dir an,
nur dir!
Ich hoffe, dass ich mal persönlich mit dir über alles reden kann...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 16:59 Uhr
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Der Tod
Was ist der Tod?
das Ende oder die Erlösung?
es gibt keine Antwort,
keiner könnte darüber berichten,
die Frage bleibt offen,
alle werden es erfahren,
irgendwann, irgendwo,
auch ich werde sterben,
niemand kann es verhindern,
aber ich will es auch nicht,
ich will sterben,
ich will Erlösung,
das Leben straft uns,
das Leben richtet uns,
der Tod mag kommen,
ich werde warten,
und hoffen auf die Erlösung,
vom Leben,
vom Schmerz...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:18 Uhr
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Flucht
Flucht weg von hier,
flucht in eine andere Welt,
eine Welt die mir ähnelt,
eine Welt wie ich,
dunkel und klar,
ohne Schmerz,
ohne Leid,
meine Welt,
ich verliere mich in Gedanken,
flüchte in meine Welt,
ich sehe nichts,
ich fühle nichts,
die Einsamkeit ist um mich,
das Gefühl von Schmerz verlässt mich,
keine Trauer,
das ist meine Welt,
erfüllt von Dunkelheit,
alleine und ohne Menschen!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:22 Uhr
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Wenn wir gehen,
gehen wir für immer,
niemand kommt wieder,
keiner kehrt zurück,
nur eines bleibt,
Trauer und Schmerz,
leid und manchmal auch Hass,
Neid und Einsamkeit,
all dieses wird hinterlassen,
ohne Ende kein Anfang,
ohne Anfang kein Ende,
das Leben spielt mit uns,
es verletzt uns,
selten schenkt es uns Freude,
aber nur sie erhält uns am Leben,
was geschieht mit uns?
warum lässt uns das Leben leiden,
ich werde es nie verstehen,
bis auch mein Ende naht,
und vielleicht,
aber nur vielleicht,
bekomme ich dann Antworten,
auf die ich so sehr hoffe!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:27 Uhr
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Stille
ein dunkler Raum,
still und ohne Gefühl,
dunkel ohne Licht,
kein Geräusch,
kein Leben,
Einsamkeit überall,
kein Krieg,
keine Gewalt,
kein Schmerz,
nur Stille,
kein Ton durch schallt den Raum,
kein Mensch ist dort,
kein Tier ist dort,
nur das nichts,
endloses nichts!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:30 Uhr
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verlorene Seele
ich habe meine Seele verloren,
ich bin kalt,
kein Gefühl in meinem Herzen,
Tod um mich herum,
mein Herz ist kalt und leer,
ich versuche sie zu finden,
doch sie ist verschwunden,
kein Gefühl von Trauer,
keine Angst,
kein Schmerz,
ich falle in eine Leere,
in das Dunkel,
kein Licht dringt zu mir,
ich habe verlernt zu fühlen,
ich habe mich vergessen!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:36 Uhr
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sterben
wir sterben alle einmal,
niemand lebt ewig,
nichts hält für die Ewigkeit,
der Tod lässt nicht mit sich handeln,
er holt uns wann er will,
er holt uns zu sich,
leben kann man nicht verlängern,
leben kann man nur vertiefen,
auch ich werde sterben,
das Leiden beenden,
und vergessen,
man sagt niemand stirbt allein,
aber jeder stirbt allein,
ob im Herzen,
ob in der Seele,
oder im Leben,
im Tod ist man immer alleine!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:40 Uhr
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Schwer, so schwer ist dieser Gang,
glich er dir wie dem jüngsten Gericht.
Es dauert alles so unendlich lang,
du hast Angst, du schaffst es nicht.
Stützende Arme,
weinende Augen -
es ist so schwer,
niemand vermag es zu glauben.
Du ringst nach Fassung,
die Worte - sie ersticken in deiner Brust.
Für alle kam es überraschend,
doch du - du hast es gewusst.
Ich halte dich fest,
beschützend in meinem Arm.
Du flüstert: Lass nicht los.
Halt mich! Halt mich warm!
Doch würde ich es verstehen?
Könnte ich es bestehen?
Ich kann nicht sagen was passiert,
sollte mir dein Leid geschehen...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:42 Uhr
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Liege im Meer meiner Tränen
Das zerschlagene Herz in meiner Hand
Die Scherben meiner Hoffnung
Zerschneiden meine Adern
Rote Tränen weint mein Fleisch
Tränen zu denen ich nicht mehr fähig bin
Die Augen sind leer, blicken ins Nichts
Immer tiefer schneide ich - Komm, nimm meine Seele
Langsam färbt sich das Wasser
Mit meinem sinnlosem Leben
Fühle keinen Schmerz, kein Bedauern
Nur diese grosse Nichtigkeit meines Seins
Vergessen will ich die Bilder,
die noch ein letztes Mal mir erscheinen.
Von meinem Traum nach Liebe,
von meiner Sehnsucht nach dem Leben
Im leeren Wartesaal des Lebens
Immer nur vergebens ausgeharrt
Gehe nun ein in das Land des Vergessens
Lebe wohl Du schnöde Welt
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:48 Uhr
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Blut!
bleich liege ich auf der Straße,
um mich herum Blut,
es fließt über den Aßfalt,
ich bin Tod,
kein Leben mehr in mir,
Menschen um mich herum,
sie schauen herab zu mir,
ich rege mich nicht,
eine Frau beugt sich hinab,
sucht nach Leben,
es ist nichts mehr da,
entsetzten durchstreift die Menge,
Trauer umgibt mich,
ich habe diese Welt verlassen,
ich bin gefallen,
tief und immer tiefer in den Abgrund,
habe meinen letzten Atem ausgehaucht,
manch einer wird mich vermissen,
oder mich dafür hassen,
all dies ist nun unwichtig,
es ist zu spät,
keine Rückkehr möglich,
ich bin Tod!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:50 Uhr
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Angst
Angst zu leben,
Angst zu sterben,
meine Hände zittern,
meine Stimme ist schwach,
ich versuche zu schreien,
doch es geht nicht,
ich versuche wegzulaufen,
doch es geht nicht,
ich verliere mich,
verliere mich in mir selbst,
Schmerz, leid, hass,
alles umgibt mich,
nichts ist wirklich,
doch alles ist da,
meine Seele schwer,
mein Herz gebrochen,
ich denke nach,
soll ich es wagen?
wagen den letzten schritt!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:52 Uhr
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Das Klingeln,
wie immer - wie gewöhnlich,
deine Stimme,
so leise - so traurig.
Unfähig etwas zu sagen,
nicht Willens dich zu fragen,
in deinen Worten Traurigkeit,
und dennoch irgendwie befreit.
Deine Worte,
sie klingen in meinem Ohr,
erwartet hatte ich sie,
doch nun habe ich Angst davor.
Ich halte zu dir,
werde dir Trost schenken.
Dieser eine Satz,
an ihn muss ich immer denken.
Deine Gedanken,
wirr und desorientiert,
du sagtest nur:
"Es ist passiert."
Die Hoffnung
hast du nie aufgegeben.
Die Verzweiflung
überwiegt in deinem Leben.
Warum ist alles so schwer?
Warum trifft es dich so sehr?
Es war doch niemals deine Schuld!
Die Zeit, sie bringt Besserung,
habe nur Geduld.
Auf Regen folgt Sonnenschein,
und dies ist keine Frage:
Ich werde bei dir sein -
bis ans Ende aller Tage...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:55 Uhr
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Ich sterbe jeden Tag
Ich erwache aus dem Schlaf und sterbe,
Ich schlafe ein und sterbe,
Ich verliebe mich und sterbe,
Jeden Tag, sterbe ich ein wenig mehr,
Körper ist so hohl und leer.
Fühle nichts, als Tod und Schmerz,
Sterbe noch ein wenig mehr,
Ich gehe durch die Straßen und sterbe,
Ich höre Musik und sterbe.
Lebt man überhaupt??
So oft schon hab ich mich dem Tod gegenüber gestellt,
habe es herausgeordert,
wollte wissen wie es ist!
Doch es war nicht anders als das Leben,
genau wie jeder Tag!
STIRB sagt eine Stimme zu mir, STIRB STIRB,
und ich sterbe, jeden Tag aufs Neue,
Bin schon tot und lebe weiter,
in dieser Welt, die selbst schon tot ist.
Ich schalte den Fernseher ein und sterbe,
ich lese ein Buch und sterbe,
ich schreibe diese Worte und bin endlich tot.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 20:59 Uhr
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Kälte
kalte Seelen,
tote Seelen,
treiben durch die Welt,
verloren sind sie,
niemand wird sie finden,
sie sind einsam,
ganz alleine,
Tod und Schmerz hinter ihnen,
Leid und Trauer vor ihnen,
niemand denkt an sie,
keiner weiß das sie da sind,
und wer sie sieht,
glaubt es nicht,
das ein Wesen,
ein Wesen so rein,
ein Wesen so schön,
alleine ist!
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