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geschrieben am: 20.01.2002 um 22:06 Uhr
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[i][schwarz][b]Tod
Schwerer Nebel liegt über den Wiesen
Sein feuchter Duft noch in der Luft.
Tau glitzert in der kühlen Sonne
Des grade begonnen Tages.
Ich stehe hier an deinem Grab voll Trauer und Schmerz
Denn du hast mich verlassen bist von dieser Welt geflohen.
Du wusstest, dass ich dich liebe, dennoch konnte ich dich nicht retten
Dein Leben hätte keinen Sinn mehr, sagtest du mit diesem leeren Blick.
Ich wollte dich heilen von all deinem Kummer, deiner Angst zu leben
Doch alleine hatte ich nicht die Kraft dazu.
Nun bist du gegangen und hast mich hier zurück gelassen
In dieser Welt der traurigen Fröhlichkeit.
Du hast den Schritt gewagt den ich mich nicht traute
Doch nun werde ich dir folgen in diese neue Welt.
Um bei dir zu sein
Bist in die Ewigkeit...
Stumme Schreie
Leere Straßen die wie Kolliessen von einem Film erscheinen,
so unrealistisch und eben,
stille wie in einem Traum,
keine Menschenseele weit und breit zu erahnen.
Kühle Luft die still und sanft an mir vorbei streicht,
während ich diese Straße endlang gehe.
Alles vergesse,
mich verloren,
fehl am platz,
unwirklich fühle,
mich fühle als ob ich eingeschlossen wäre,
in diesem Traum,
in diesem film,
dieser scheinbaren Kolliesse,
die doch eigentlich so real ist,
mir aber dennoch eher wie ein Gefängnis vorkommt,
was tun wenn deine Freiheit wie du sie kanntest zu einem Gewächshaus artigem Käfig wird,
zu einer Welt die nicht die deine sein kann,
und du weißt es,
du spürst es mit jeder Faser deines Körpers
aber dennoch nichts tun kannst, außer so weiterleben wie zuvor.
Aber ist das überhaupt noch leben?
Das wahre leben,
nein es ist der Tot,
schlimmer als der Tot,
was es auch sein mag,
wie diese Welt auch immer heißen mag,
sie ist schlimmer als der schlimmste Alptraum der sich Nachts durch dein bett in deine Gedanken schlecht,
dir einen scheuer über den rücken jagt,
und dennoch im Grunde dein einziger verbündeter ist,
den er denkt so wie du,
er empfindet so wie du,
denn er ist du, und auch er muss in diesem Gefängnis leben.
Und so laut ich auch immer versuche im stillen um Hilfe zu rufen,
hoffe,
warte,
dass jemand kommt mich zu befreien,
weiß ich dennoch ganz genau das es sinnlos ist...
weil ich weiß was dies für eine Welt ist,
zerreist es mich innerlich um so mehr,
Quält mich und gibt mir ein schlechtes gewissen,
läst mich an mir zweifeln,
denn diese für mich alptraumhafte Welt,
ist die deinige...
[rot]lidda
Geändert am 20.01.2002 um 22:07 Uhr von Lita17 Geändert am 25.01.2002 um 19:49 Uhr von Lita17 |
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