Auf den Beitrag: (ID: 549533) sind "0" Antworten eingegangen (Gelesen: 97 Mal).
"Autor"

Der Stern

Nutzer: Gast_BabyMary
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 08.02.2002
Anzahl Nachrichten: 1

geschrieben am: 17.02.2002    um 13:33 Uhr   
DER STERN

Eins stand einmal in kleiner Stern
am blauen Himmel so weit fern.
Er fühlte sich so sehr allein
und wollte nicht mehr traurig sein.
Die anderen Sterne ringsumher,
die glitzerten wie Gold so sehr.
Erstrahlten hell im Edlen Schein
von einer Schönheit, sanft und rein.
Dem Sternlein war das Herz so schwer,
die andern, ja, die glänzen sehr.
Und ich, ich armer kleiner Wicht,
zum Funkeln taug ich nie und nicht.
Da weinte dann der kleine Stern
am dunklen Himmel so weit fern,
als plötzlich ein Stimme klingt,
die ihm auf einmal Hoffnung bringt:
"Du dummer, kleiner Sternemann,
was fängst du so zu weinen an?
Sieh dich mal an, du bist zwar klein,
dein Herz ist aber hell und rein!"
Die Stimme, die kam aus dem Mond,
wo ewig schon ein Männlein wohnt.
Und machte unserem Sternlein Mut.
"Nun hör mal zu, mein lieber Stern
die Antwort, die liegt gar nicht fern.
Die andern glänzen außen sehr,
doch du glänzt innen umso mehr.
Mach auf dein Herz, verzage nicht!
Du findest Hoffnung, Wärme, Licht
und nur die Liebe stets gewinnt,
wenn alle Schönheit längst verinnt.
Von nun an stand ein kleiner Stern
am blauen Himmel, so weit fern -
von einer Liebe eingehült,
die alle Galaxien füllt.


Mich kennt hier zwar keiner, aber das Gedicht ist einfach schön

Macht es gut und denkt an eure innere Schönheit

bye bye Mary
Geändert am 17.02.2002 um 13:34 Uhr von BabyMary
  Top