| "Autor" |
Die Liebe |
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geschrieben am: 07.03.2002 um 20:02 Uhr
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Schmerz ist schlimm.Kein Schmerz zu fühlen ist noch schlimmer.Ausser vielleicht der Schmerz der Liebe;Die sich mit all Deinen Hoffnungen entbehrt und Dich nun treiben lässt im Meer der Tränen.
Salzige Luft,kein Platz um die Füsse für einen Neuanfang zu stellen.Die weite Ödniss ergreift Besitz von Dir,und nimmt mit sich alle Hoffnung.
Kein Gefühl des Glücks ohne ein mit Liebe gesungenes Lied.Doch Du hast diese Lieder schon gehört,tief unten kannst Du sie hören und jede Note des Gesanges weckt in Dir den unerfüllten Wunsch zu glauben dass es nicht sinnlos ist zu Hoffen.Der zarten Liebe sanfter Kuss.
Doch der Tag geht und mit dem Abend kommt die Nacht.Die Nacht der blicklosen Seelen,im Kreise drehend durch ihren geblendeten Blick.Ein Blick so trüb wie schwarz die Nacht;und Du denkst,wie viel kann ein Mensch ertragen;wie viele Stunden des Schmerzes durchleben,ohne vom Sog des Wahnsinns verschlungen zu werden.
Der Wahnsinn zieht seine Kreise,immer enger,und sein Strudel aus ungeweinten Tränen schlug Dir schon zu oft ins Gesicht,als ob Du noch wüsstest wie süss und mild sich eine Brise klarer Luft anfühlt.
Du fängst an zu schreien;doch Deine Schreie - ungehört.Verzerrt vom Orkan des Sturms in dem Du bist,wohl wissend dass niemand auf der Suche nach Dir ist.Niemand vermisst einen Liebgesang,niemand friert,dort draussen in der Kälte der ewigen Nacht.
Nur Du bist noch hier;allein,vom Sturm gegerbte Haut.Aschfahles Licht bescheint Dein Gesicht.Dein Blick durchstreift den Horizont und nichts hindert ihn auf seinen Weg.Nichts stellt sich ihm in den Weg um ihm zu sagen,halt,hier,hierher schnell,ich sehe einen Sturm aufkommen;er wird Dich verschlingen!
Doch dergleich muss Dir niemand sagen,dergleich spürst Du sehr genau.Es liegt eine Spannung wie von Elektrizität in der Luft,und die Funken des Knalls erhellen die Atmosphäre.Bringen sie zum Leuchten;wie eine Kerze den Todeskampf der Motte in ihrer Todsekunde erhellt.
Doch Du schreist.Instinkt,Kampf,Trieb;es ist tief in Dir und ergreift Besitz.Aber Hass hat nicht die Macht die Liebe zu erzwingen.Und Deine Muskeln entzerren sich,lassen los,geben nach.Der letzte Kampf vorbei,ausgeträumt.Zerschlagen von der Nacht.Trostlos hüllt Dich die Kälte ein,und Du zitterst.Du wiegst Dich in einem Beben des Schmerzes und der Sog des Strudels hat Dich erfasst.Er zerrt an Deinem Floss,reisst es mit sich.Hinein in den Schlund der Tiefe-hinab.Du fällst,wirst schwerelos und alle Bürde fällt von Dir ab.Es ist Zeit.
Du gibst Dich der Versuchung hin zu Lächeln,denn Du weisst das Licht Deines Schmerzes kennt den Weg und wird Dich führen.Hinab,Hinauf-wer weiss das schon.Nichts macht mehr einen Unterschied.Und Du fällst;geschlagen.Und Du fällst;leise und allein.Und Du fällst…
Und Du wirst getragen.
Und Du lebst!
Liebe ist wundervoll – sie durchfliest Dich wie Regen;doch manchmal - ist Sie tödlich.
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