| "Autor" |
Das Sonnenlicht |
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geschrieben am: 22.03.2002 um 21:16 Uhr
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Das Licht in der Nacht, Wärme wo Kälte,
in blindem Nebel die führende Hand,
Güte und Freude, wo Starrheit und Neid,
Geborgenheit ich in dir fand.
Der Schwärze gabst du Farbe zu,
den Dummen unendliche Weisheit,
schroffem Stein gabst du weichere Formen,
und rastlosen Uhren die nötige Zeit.
Du nahmst die Angst und nahmst die Gier,
du nahmst der Trauer Tränenfluss,
in Tiefen verbargen sich die Höhen,
du brachst dem alten Tod den Fuß.
Verwandelt ward durch dich die Welt,
zerstört des Teufels Herrschaftsthron,
verstäubt der gelbe Blumendunst
Sonnenlicht ist jetzt dein Lohn.
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