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Das Sternenbett

Nutzer: Samsara
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geschrieben am: 22.03.2002    um 21:18 Uhr   
Im Sternenbett, da lag ich
Und träumt’ mit weitem Blick:
Im Sternenbett da schwamm ich
Und schwamm nach Haus’ zurück.

So grau der Tag auch war,
Es war als wüsst’ ich immer,
Dass selbst der graue Schimmer
Der schwer auf meiner Seele lag
Von Sternen überschienen war.

Im Sternenbett da lag ich
Und sprach: Ich bleibe hier.
Im Sternenbett da lieg ich
Und reise nun zu dir.

Da brach die Dunkelheit herein,
Es war als wüsst’ ich nimmer
Dass selbst der dunkle Schein der Nacht
Der schwärzer als die Todestracht
Von Sternen überschienen war.

So glitt ich in die Furcht hinab
Es war als wüsst’ ich sicher
Dass mir die Ewigkeit gewiss,
In der man ganz alleine isÂ’
OhnÂ’ Sternenbett und dir.

Doch fern, als ich im weinen lag,
Da schien es mir wie hell
Ein kleiner Stern schien zu mir her
Und sprach mit leiser Stimme:
Siehst du das Licht?
Hörst du mich sprechen?
Findest du nicht,
Wirst du zerbrechen.

Meine Hand griff nach dem Licht
Alle Kraft ihr zugerichtÂ’
Schrie ich: Nimm mich, nimm mich mit!
Doch im letzten Augenblick
Schwand selbst dieses kleine Licht.

Ganz alleine
In der Nacht
War das Sterben nun vollbracht.
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