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Schreie im Schatten |
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geschrieben am: 19.04.2002 um 22:00 Uhr
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Es ist Nacht.
Der Mond scheint.
Die Sterne leuchten.
Ein einzelner Baum.
Ein Kind und ein Erwachsener.
Nur die Schatten.
Beide nackt.
Der Erwachsene hält das Kind fest
und drückt es fest gegen den Baum
Arme nach oben.
Das Kind schreit.
kneift die Augen zu und weint.
Es schreit und schreit.
NEIN!
NEIN!
Aber der Erwachesene hört nicht auf.
Er macht weiter und weiter.
Immer weiter und weiter.
Trotz der Schreie.
Die Schreie werden lauter und lauter.
Wolken ziehen auf.
Die Schmerzen des Kindes
werden größer,
immer größer.
Doch der Erwachsene hört nicht auf.
Weiter und weiter.
Es fängt an zu regnen.
Als weine der Himmel mit demKind.
Die Schreie werden noch lauter.
Die Schmerzen immer schlimmer.
Immer mehr...
Immer weiter...
Immer mehr...
Ein letzter großer Schrei.
ein Blitz.
ein unendlicher Schmerz.
Das Kind wird ohnmächtig.
Der Erwachsene läßt los.
Geht weg,
läßt das Kind im Regen liegen.
Mit jedem Blitz erkennt man,
wie sich der Schatten entfernt.
Das Kind liegt regungslos da.
Das Kind versteht nicht's.
Doch die panische Angst bleibt für die Zukunft. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.04.2002 um 20:17 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.04.2002 um 20:36 Uhr
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"Prägen will ich dich nach meinem Herzen, bis du nicht von mir zu unterscheiden. Alle deine Eigenschaften will ich bilden aus zu köstlichen Geschmeiden. Alle deiner Seele Schäden will ich weben aus in ein Geweb` von Seiden. Wie du in Geschmeid` und Seide prangen willst, ich den Blick an dir auch weide. Sieh`, mein Glück ist, deines zu gestalten, solltest du nicht gern dein Glück erleiden?"
Rückert
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.04.2002 um 23:42 Uhr
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[i]hmmm ...das ist traurig ...und erschreckend...aber leider wahr...tag zu tag 'wahrer'!!! |
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