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geschrieben am: 05.01.2003 um 16:51 Uhr
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[i][schwarz]
Wenn du wüßtest, wie weh du mir getan hast...
Du hast mein Leben zertstört,
hast mich an den Abgrund des Wahnsinns getrieben.
Immer wieder hast du in meinen Wunden gewühlt,
hast meine Narben immer wieder aufgerissen,
bis ich nicht mehr konnte.
Ich saß vor dir, schnitt mir aus Verzweiflung die Arme auf.
Nur, daß du mir endlich meine Schmerzen nimmst.
Du jedoch machtest alles nur noch schlimmer.
Du sperrtest mich ein - ich schrie aus Verzweiflung.
Du wußtest das ich schlechte Erinnerungen daran hatte.
Du schlugst mich, hattest Augen, voller unbeschreibbaren Hass.
Du warst nicht mehr du.
In all diesen Momenten warst du ein anderer Mensch.
- Du warst ein Monster
Und ich hatte Angst vor dir.
Ich weinte, flehte an dich zu beruhigen.
Doch egal was ich sagte, jedes Wort machte deine Agressionen nur noch schlimmer.
Woher kam dieser Hass? Diese Wut? Was hab ich dir getan?
Nichts - sagten alle Freunde.
Ich habe dir oft widersprochen
Bin in Discos, Kino, Kneipen ausgegangen mit meinen Freunden, habe gesungen
-obwohl du es mir verbieten wolltest.
Ich nahm anfangs Drogen, keine starken
- um meine Vergangenheit zu bewältigen
Du hast mich davon weggebracht
- Dafür danke ich dir jetzt, nachdem alles vorbei ist
Damals konnte ich dir meine Dankbarkeit leider nicht so zeigen wie du es dir gewünscht hättest.
Aber sag mir,
ist das alles ein Grund dafür, daß du mich so mies behandeln mußtest?
Damals dachte ich - JA
Heute weiß ich,
ich bin nicht Schuld
an deiner Agression, deinen Schlägen, deinem mich anbrüllen bis du mich am Boden sahst
Irgendwo in dir hast du ein Problem.
Ich habe dir oft versucht, dir dies deutlich zu machen
Wollte dir helfen, deine Wutausbrüch in den Griff zubekommen
Blieb bei dir, obwohl schon alle drüber redeten
Doch jedesmal - neue Schläge
Es gelang mir nicht.
Du hast mich so oft von dir gestoßen, einfach weggeschuppst.
Irgendwann schwindet auch meine Kraft.
Du hast mir für ALLES die Schuld gegeben
- Du wußtest das ich mit Schuldgefühlen und Vorwürfen nicht umgehen kann,dass ich eh für alles die Fehler bei mir suche
Es hat lange gedauert
bis ich einsehen mußte, das du nicht gut für mich bist
Das ich dich nicht ändern kann
Weder dich, dein Schlagen, deine Wutanfälle, dein Fremdgehen, dein Gelüge, dein Hintergehen...
Ich kann - und will es nicht mehr, versuchen zu ändern.
Mittlerweile sind die Monate vergangen
und ich sehe dich noch oft vor mir.
Das was du bei mir hinterlassen hast,
kann mir keiner nehmen.
Du wußtest, das ich in meienm Leben viel durchmachen mußte.
Doch du hast mich in ein noch größeres, unendlich tiefes, schwarzes Loch gerissen.
Ich kann nicht mehr vertrauen, zucke zusammen, wenn mir
jemand zu nahe tritt.
Ich bin unfähig zu lieben
Ich bin kälter und abweisender geworden, als je zuvor.
Erkenne mich selbst kaum wieder.
Ich schneide mir fast täglich die Arme auf,
um mir weh zu tun.
Weil ich mich hasse.
Ich hasse mich dafür - das du mich so behandelt hast.
Was hab ich an mir?
Was hab ich dir getan?
Ich habe all die Monate keinen einzigen Gedanken an das Vorgefallene verschwendet.
Habe alles verdrängt,
nie verartbeitet.
Bin einfach anders geworden, kalt und unendlich traurig.
Doch momentan kommt alles wieder hoch.
Und all der Alkohol, all die Partys, die Leute, das Singen
- all das hilft nicht.
Habe Angst mich neu zu verlieben
Und du besitzt die Frechheit
mir ständig alles nur noch schwerer zu machen.
Ich hasse dich.
Wenn du wüßtest, wie weh du mir getan hast.
Du solltest dich zu Grunde schämen,
solltest vor Pein in den Boden versinken.
Aber du bist so von dir,
und der richtigkeit deiner Taten überzeugt
- nur keine Reue zeigen, keine Schwäche.
Aber dafür wäre es eh zu spät.
Du bist dir dessen, was du angerichtet hast,
nicht im Geringsten bewußt.
Ich will, dass du aus meinem leben verschwindest!
Aber das wirst du nicht,
denn du willst mir selbst jetzt noch weh tun.
Weil du mich dafür hasst, dass ich gegangen bin.
So werde ich die Konsequenzen ziehen
und ICH werde aus DEINEM Leben verschwinden.
Ich will endlich ein neues Lenen beginnen,
meine Seele muß ihre Freiheit wieder finden.
Freiheit, von den negativen Erinnerungen an diese Zeit mit dir
Freiheit, von der Angst, die es verhindert,
das ich neue Gefühle zu lasse.
Ich bin gefühllos geworden
Mein Gesicht ist starr und emotionslos.
Das einzige, was ich im Moment empfinden kann
ist dieser unbändige, pure Hass auf dich.
Aber nicht einmal das bist du wert.
[weiss] (geschieben von romy B.)
*~°LoNeLyNeSs°~*
Geändert am 05.01.2003 um 17:07 Uhr von LoNeLyNeSs |
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