| "Autor" |
Tränenregen |
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geschrieben am: 19.03.2003 um 17:50 Uhr
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[schwarz]
Dunkle Wolken den Himmel behangen
Ich bin eingesperrt, ich bin wie gefangen
Diesen Zustand halte ich nicht länger aus
Die Stille erdrückt mich und ich lauf hinaus.
Die Winde peitschen mein nasses Gesicht
Kein einziger Laut, kein strahlendes Licht
Die Tränen vermischen sich mit dem Regen
Salzige Flüsse befreien mich, sie sind ein Segen.
Durch die einsamen Straßen laufe ich blind
Die Haare zerzaust vom stürmischem Wind.
Ich verirre mich im Labyrinth des Regens
Ich sehe Bilder eines vergangenen Lebens.
Meine Wange berühre ich mit großer Vorsicht,
Ist das der Regen, der aus mir spricht?
Wie angewurzelt bleibe ich plötzlich stehen
In mir regt sich nichts, nicht mal ein Flehen.
Die Leere, die Dunkelheit dieses Herzens
Wo ist die erreichbare Grenze des Schmerzes?
Ich frage mich, wer bin ich, was bin ich?
Doch nicht mal die dunkle Trauer regt sich.
Die salzigen Tropfen sind weggeblasen
Ich möchte schreien, toben und rasen!
Ich setz mich ans Ufer des stillen Teiches
Das Vergessen kommt unter seinesgleichen. |
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