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Weine nicht, wen der Friedhof mich empfängt |
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geschrieben am: 05.04.2003 um 13:56 Uhr
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Weine nicht, wen der Friedhof mich empfängt
Bitte Liebste nun versprich mir,
Weine nicht wen wir getrennt.
Mein Sehnsucht ewig gilt dir,
Auch wen ich kein Zeichen send.
Unsre Zeit sie war doch gut,
Zerstöre sie nicht durch dein weinen.
Aus dem Sarge da rinnt mein Blut,
Der Körper darin liegt in Leinen.
Die Augenlieder sind geschlossen,
Die Dunkelheit sie deprimiert mich.
Der Tod kam wie ein Blitz geschossen,
Der Schmerz er war so fürchterlich.
Doch auch dies war zu ertragen,
Den das Leben ist viel schlimmer.
Du darfst kein Blick mehr auf mich wagen.
Der Deckel bleibt geschlossen für immer.
Nun Liebste bleibt mir nur das warten bis der Tod auch die hinrafft,
Doch der Gedanke deines Anblicks macht mich glücklich gibt mir Kraft.
Tobias Erdmann
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