| "Autor" |
Uns trennt das Leben |
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geschrieben am: 14.01.2004 um 08:08 Uhr
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Uns trennt das Leben
was würden wir erfahren wenn wir alles vorher wüssten
zu viel zu merken
viel zu vermissen
wie oft hast du die nacht mit einem held verbracht
uns bist am nächsten morgen neben dem teufel aufgewacht
doch mein bewusstsein bleibt am schweben
und mit jedem atemzug
grieg ich vom leben nicht genug
was würden wir erfahren wenn wir schon vorher alles wüssten
nichts mehr zu glauben
viel zu vermissen
du hast dich schon vor langer zeit in dir selbst verschanzt
doch ich habe längst mit tränen
meinen samen in dein hirn gepflanzt
doch mein bewusstsein bleibt am schweben
und mitjedem atemzug
grieg ich vom endlos bittren leben einfach nicht genug
und so zieht mich mein weg immerweiter
und dich von mir weg
der schmerz hält mich begraben und ich spüre bloß den dreck
im gesicht und in der seele bin ich verzweifelt
und sonst nichts
ich frag mich, wirst du mir vergeben
denn du bist mein, doch uns trennt das leben
und vieleicht ist es ein gesetz
das es in unserem leben gibt
dass man für jedem tag im himmel
einen in der hölle griegt
original by M.F.J.Kanzler/ überarbeitet by D.L.Sango
(Spiegelkind)
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