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Gedichte der Einsamkeit 2

Nutzer: SkAtEr*GiRl
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geschrieben am: 20.08.2004    um 14:53 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]
[rot]Traurige Realität
[schwarz]Es zählt die Richtigkeit der Grammatik,
Nicht die Aussage unserer Texte.

Es zählt die Radierung der Zeichnung,
nicht die Bedeutung unserer Fantasie.

Es zählt die Höhe des Sprungs,
nicht die Überwindung, ihn zu wagen.

Es zählt die korrekte Aussprache,
nicht unsere Träume vom fremden Land.

Es zählen die guten Noten,
nicht die Hilfeschreie der Schlechten.

Es zählt der Schüler, den man am Morgen sieht,
nicht der Mensch, der dahinter steht.

[rot]Eine Träne der Einsamkeit
[schwarz]Der Tag beendet seinen Verlauf mit einem letzten,
glühendem Schein.
Die Nacht ergreift erbarmungslos Besitz von dem, was
der scheidende Tag zurückläßt und überzieht alles mit
einer seltsamen Einsamkeit *

Ich sehe meinen Körper darniederliegen, mit Kälte
durchzogen und rasendem Herzschlag *
Meine Seele jedoch spürt die mangelnde Wärme nicht,
sie ruht in anderen Sphären und betrachtet meine wehende
Lebenshülle wie sie so hilflos und verletzlich gebettet ist.

Ich fühle wie sich eine Träne des Schmerzes aus
meinem Auge drückt.
Ich spüre die erneute währende Einsamkeit,
welche ich erleiden muß da Du aus meiner Nähe
in Deine endlichen Weiten verbleiben mußt *

Ich träume wie sich Dein Wesen langsam
von mir entfernt und ich wie gelähmt
Deiner immer kleiner werdenden Gestalt
nachstarre bis der Schmerz meine Brust, mein

zu zerreissen droht * * *

Ich sehe, wie sich eine Träne der Hoffnung
in meinem Auge spiegelt
in dieser erscheint mir Dein Abbild mit Deinem
atemberaubenden Lächeln und Deinen sanften Zügen
es ist die schönste Träne die ich weinen kann * * *

Ich liege immer noch regungslos da,
doch dieses in mir aufkeimende Hochgefühl
lässt meine Koordination zurückkehren und
ich rufe Deinen Namen laut in Deine Umgebung die ich nicht kenne
Es schallt säuselnd zurück und hält mich fest in seinem
zauberhaften Bann gefangen, um mich dann
hinter Dir herrennen zu lassen * * *

Ich schmecke meine Träne der Einsamkeit,
die sich ihre Bahn sucht,
über meine Wange rinnt und meine Zunge benetzt *
Ihr Geschmack ist sehr salzig, so salzig, daß sich ein
unstillbarer Durst in meiner Kehle verbreitet, der sich
jedoch auch nicht durch Wasser stillen läßt *
Das einzige, was diesem Verlangen gleichkommt, ist die
Sehnsucht zu Dir *

Der einzige Lichtstrahl auf meiner Haut und ich friere
sind die einzigen die mich begleiten.
Ich habe das Gefühl Dich einzuholen - doch die Distanz zu Dir
verringert sich nicht.
Ich ersehne den Moment, wenn ich Dich erreiche und Du
ganz in meiner Nähe bist und all diese Sorgen von mir nimmst.

Und wieder einmal warst Du es,
die mir den Schlaf raubte, bis diese extreme und
unaufhaltsame Müdigkeit mir das Bewußtsein nimmt * * *

[rot]Seelenschmerz!

[schwarz]Weißt du wie es ist wenn die Seele weint
und du nicht mehr bist mit ihr vereint
*
wenn dein Körper eine leere Hülle ist
und du den Inhalt darin vermisst
*
Wenn du das schöne im Leben vergessen hast
und einfach alles wird zur Last
*
Wenn du weder lachen noch weinen kannst
aber auch immer wieder hast Angst
*
Wenn du deine Gefühle nicht mehr erkennst
und dich hast im dunklen verrennt
*
Wenn du nur noch wartest das der Tag schnell vergeht
und im schlaf die Nacht den Kummer verweht
*
Wenn keiner versteht was los ist mit dir
und du froh bist wenn keiner ist bei dir
*
Wenn du nur noch möchtest sein allein
und manchmal hoffst du schläfst für immer ein
*
Das alles sind Schmerzen die kann man nicht beschreiben
aber das schlimme ist man kann auch nicht mehr weinen
*
Es ist einfach eine leere Hülle die Lebt
und die Seele die daneben steht


[rot]Trauer

[schwarz]Mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern,

lauf durch die dunklen Gassen

Nehme nichts mehr wahr und mir ist klar ,

Du hast mich für immer verlassen!







Mein

gebrochenes herz nach Hilfe schreit,

doch niemand erspart mir jetzt mein Leid!

Den wichtigsten Menschen in meinem Leben habe ich verloren!

Warum kann ich nicht zu dir? Du befindest dich nicht mehr hier!

Spielst mit den Engeln fangen, mir laufen die Tränen über meine Wangen!







Warum nur hast du mich allein gelassen,

ich sitze hier und kann es immer noch nicht fassen!

Nur eine Hoffnung habe ich dich wieder zu sehen,



hier unten bin ich so allein!




SO erstma genug

~Anja~
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