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"Autor"

Allgegenwärtige Depression

Nutzer: Spacerunner1
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Registriert seit: 24.05.2004
Anzahl Nachrichten: 13

geschrieben am: 27.08.2004    um 12:57 Uhr   
Nummer 1:

Keine Zukunft

Wenn ich wüsste, es gibt'ne Zukunft;
Vielleicht käme ich dann zur Vernunft.
Ich liebe Dich!
Liebst Du mich?
Ich halte es nicht mehr aus,
Schön zu wissen, dass ich flog bei Dir heraus.
Mir geht es beschissen,
ich werde Dich vermissen!
Ich merke etwas nich,
dass ich bin wichtich,
es tut sehr, sehr weh, dass ich lieg richtich!
Du zeigst mir nicht das Gegenteil,
stattdessen sehe ich nur Dein Hinterteil!
xxx, Deine Mutter, liebt mich,
ich liebe Dich,
bin ich Dir wichtich?
Ich sehe die Welt abgrundtief,
da ich mich in Dein Herz verlief.
Ich bin alles andere als nur durcheinander,
bin mir doch auch sicher, es gibt kein miteinander!
Ich warte ab, was die Zeit mir bringt,
auch wenn es mich umbringt!
Ich liebe Dich so sehr,
aber Du siehst keine Zukunft mehr!

Nummer 2:

Gedanken

Nachdenken
Überdenken
Vordenken
Umdenken
Gedanke an Gedanke,
ungeordnet,
durcheinander.
Keine Sekunde vergeht,
in der
ich nicht denke.
Schlafen?
Sport?
Medikamente?
-
Hoffnungslos.
Immer wieder Gedanken.
Gedanken
zu sterben,
zu leben,
zu schreiben,
zu lesen,
zu Eltern,
zur Ex-Freundin,
zur Freundin,
zur Zukunft,
zur Schule,
zum Job,
zur Allgemeinheit,
zum Geld,
zur Wohnung,
zur Musik,
zu mir selbst.
Gedanken,
die kein Ende finden.
Gedanken,
die nicht aufhören
zu denken.
Abschalten?
Unmöglich.
Ablenken?
Unmöglich.
Warum kann ich
nicht aufhören?
Würde es ein Ende
nach dem Leben geben?
Würde das Denken
weiterleben?
Gedanke über Gedanke.

Nummer 3:

Gedanken

Immer das gleiche,
neues hinzukommend.
Probleme,
Schwierigkeiten.
Leben
ist nicht einfach,
zu schwierig
für mich.
Ich will ruhen
im ewigen Frieden.
Keiner,
der mich fragt.
Keiner,
der an mir nagt.
Keiner,
der mich nervt.
Keiner,
der mir weh tut.
Keinem,
dem ich weh tue.
Keiner,
der mich auslacht.
Keiner,
der mich anmacht.
Keiner,
der mich stört.
Keiner,
der mich anlügt.
Keiner,
der mich berührt.
Keiner,
der mich missachtet.
Keiner,
der mich belastet.
Der Tod
ist das einfachste,
doch schwierigste.
Der Weg
das schwierigste,
Das Ergebnis
das einfachste.
Doch wer wird
mich dann
lieben?
Wer wird
mich vermissen?
Keiner,
denn ich bin,
was ich bin,
ein Nichts.

Geändert am 27.08.2004 um 13:00 Uhr von Spacerunner1
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