Langeweile
Langeweile, teilt mich in Teile,
die ich nicht mehr finden kann,
sie saugt sich an,
sie nährt sich an meiner Seele,
sie steckt in mich lange Pfähle,
die ich rauszunehmen versuch,
ich schleppe mit mir den Fluch,
den Fluch der Langeweile,
ich versuchs zu vertreiben,
ich bin am schreiben,
es fällt mir nichts ein,
meine Kraft ist zu klein,
um diese Dämonen zu bezwingen,
sie legen mich in Schlingen,
in Schlingen der Verzweiflung,
ich bin reif für das Eis nun,
das Eis das meine Gedanken erfrieren lässt,
ich stehe nun hier, steif und fest,
aus dem stand komme ich raus,
nun sitze ich und halt es nich aus,
ich kann tun und lassen,
doch wirds mir nicht passen,
dass ich nie dieses Gefühl loswerden kann,
ich bin kein Mann, ich bin kein Mensch,
ich bin die Langeweile in Person,
Irgendwanw,
wenn ich nicht mehr atmen kann,
wird sie mich in den tot treiben,
was soll ich noch bleiben,
wenn mein Leben für mich keinen Sinnn hat,
da kommt mein Retter,
mein bester Freund,
wir reden und reden,
über gefühle und sorgen,
wir denken nach über Morgen,
denken, dass das Leben sich Morgen schon ändern kann,
und nun ist kein Dämon,
mehr in der Laage,
und es steht außer Frage, dass irgenwann,
wenn ich nicht mehr atmen kann,
es daran liegt, dass die Langeweile,
meine eile beschleunigt hat zu sterben. |
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