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geschrieben am: 01.07.2005 um 22:18 Uhr
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1) Sie sind hier, doch ich seh sie nicht.
Sie sprechen zu mir, doch ich versteh sie nicht.
Es sind dunkle Laute in kalter Nacht.
getragen vom Wind, der mit ihnen lacht.
2) Das Lachen ist fort, die Stimmen sind stumm,
nun bin ich allein. nichts um mich herum.
Ich durchbohre das Dunkel, doch finde kein Licht.
So oft ichÂ’s Versuche, ich schaffe es nicht.
3) Jetzt steh ich allein, fern vom Licht,
von Schatten Umwringt, der nicht zerbricht.
Eisige Nässe, dringt an die Haut.
Wer oder Was hat dies erbaut?
4) Das Schweigen durchbrechend, kehrt es zurück,
das böse Lachen, es macht mich Verrückt.
Ich schrei ihm entgegen, doch es antwortet nicht.
Es sagt keinen Laut, es verspottet mich.
5) Nun zeig dich endlich, und sage es mir,
sag mir den Grund, warum bin ich hier?
Doch keine Antwort dringt an mein Ohr,
nichts als Stille, kommt aus den Schatten hervor.
6) Ich weis nicht ob Traum, oder Alptraum, es schmerzt.
Es tut am meisten weh, drin in meinem Herz.
Ich wünschte so sehr, ich könnte erwachen,
doch was einzig bleibt, ist das eisige Lachen.
7) Ich kann’s unterscheiden, Körper? Seele?
Körperlicher Schmerz ist das was mir fehle.
Der seelisch Schmerz, ich kanns nicht ertragen.
Ich wünschte mir nur, man würde mich begraben.
8) Du verschluckst meine Seele, zerreist mein Herz.
Es ist das alles. Die Welt aus Schmerz.
Der Schatten verschluckt mich, er zieht mich nieder.
Ich versuch zu entkommen, wieder und wieder.
9) Ich will aus dem Dunkel, heraus und fort,
doch es hält mich fest und ich bleibe dort.
Rette mich, aus dieser Finsternis,
denn ich Falle, ich Falle in ewige düsternis.
10) Finsternis, Pein, Qual und Schmerz,
finden sich, in meinem Herz.
Ich wünsche mir, der Schmerz hört auf,
doch ich wache und wache und wache nicht auf.
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