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nach dem 8. Spieltag - ein Fazit!

Nutzer: Gast_Mattes
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geschrieben am: 03.10.2001    um 21:05 Uhr   
[i][/rot]Für die Saison 2001/02 rüsteten die Bundesligisten kräftig auf und stießen hinsichtlich der Höhe der getätigten Transferinvestitionen in neue Dimensionen vor. Insgesamt 288,25 Millionen Mark gaben die 18 Klubs für neue Spieler aus, über 150 Millionen Mark mehr als im Vorjahr. Einen Großteil dieser Summe bewegte Borussia Dortmund, das in den Brasilianer Marcio Amoroso alleine gut 50 Millionen Mark investierte und nebenbei mit dem Tschechen Jan Koller (21 Millionen Mark) einen weiteren Großeinkauf tätigte. Die Aufsteiger aus Nürnberg, Gladbach und St. Pauli können diesbezüglich nicht mithalten, brachten aber viel Attraktivität und Tradition zurück ins Oberhaus des deutschen Fußballs. Den im Vorfeld der Saison ausgetragenen Liga-Pokal gewann erstmals seit dessen Bestehen 1994 nicht der FC Bayern, sondern die Hertha aus Berlin. Die Hauptstädter spielten tollen Offensivfußball und artikulierten anschließend ihre Meisterschaftsambitionen. Neben der offensichtlich gut verstärkten Hertha gingen die Bayern, Dortmund und Schalke als Topfavoriten in das Titelrennen.

Den besten Start erwischte der BVB. Das Trio Tomas Rosicky, Jan Koller und Marcio Amoroso zelebrierte phasenweise Traumfußball. Dortmund gewann nicht nur die ersten vier Partien sondern blieb auch noch ohne Gegentor. Während Hertha und Schalke nicht so gut starteten, überraschte der von Andreas Brehme trainierte 1. FC Kaiserslautern und eilte von einem Sieg zum nächsten. Der brasilianische Neuzugang Lincoln schlug auf Anhieb gut ein, übernahm die Position von Youri Djorkaeff und bewies mit vier Toren seine Qualitäten im Abschluss. Als die Pfälzer am 7. Spieltag Hertha BSC mit 4:1 nach Hause schickten, war der Startrekord des FC Bayern aus der Saison 1995/96 eingestellt. Doch am 8. Spieltag mussten sich auch die „Roten Teufel“ geschlagen geben. Beim Tabellenschlusslicht VfL Wolfsburg unterlagen die Pfälzer mit 0:2. Die "Wölfe" landeten ihren ersten "Dreier" und retteten ihrem Trainer vorerst den Arbeitsplatz. Die Erwartungen des VfL nach den Investitionen in Höhe von ca. 15,1 Millionen Mark waren freilich andere. Ähnliches gilt auch für den Hamburger SV. Neuzugang und Hoffnungsträger Jörg Albertz konnte bisher keinesfalls überzeugen, der Start in die Saison misslang. Folge der schwachen Leistungen und der ernüchtenden Tabellensituation war die erste Trainerentlassung der 39. Bundesligasaison. Frank Pagelsdorf musste gehen, sein Amt wird Kurt Jara vom FC Tirol übernehmen.
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