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"Selbstmord"

Nutzer: Lysira
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geschrieben am: 17.10.2003    um 19:41 Uhr   
[i][schwarz]Hier ein ernsteres Thema, zu dem ich gerne eure Meinung hören wollte:
Und zwar:

Hier liest man so verdammt viel von
Selbstmord(-gedanken), ziemlich viele schreiben davon,
dass sie nicht mehr leben können und wollen,
und die einzige Lösung im Suizid sehen...
Aber irgendwie macht das keiner...
Ich möchte jetzt nicht sagen, dass jeder,
der davon schreibt, sich auch wirklich umbringen soll,
auf keinen fall... ich denke nur einfach,
viele nehmen dieses Wort „Selbstmord“ viel zu leicht,
es ist schon alltäglich geworden,
hier und da Leute reden zu hören, die von Suizid reden...
Doch so einfach ist es anscheinend nicht, wie man sieht, sonst wären diejenigen schon längst alle tot, oder?
Ich finde, „ich bringe mich um“ ist kein Satz, den man einfach mal so dahinsagen kann, obwohl man weiß,
man wird ihn nie wahrmachen...
Wenn man sagt „ich möchte nicht mehr leben...“
dann ist das nachvollziehbar - in gewissen Situationen...
Ist das denn neuerdings „in“, davon zu sprechen?
Ist man damit cool?
Macht man sich damit interessanter?
Erregt man Aufsehen damit,
wird man dadurch mehr beachtet?
Wollen ein paar dieser Leute einfach
nur Aufmerksamkeit und/oder Mitleid??
Das Traurige daran ist nur, dass viele dabei vergessen,
dass es diese Grenze gibt,
die man nur einmal überschreitet.
Man [b]kann[/b] sie nur einmal überschreiten;
Die Grenze zur Ungewissheit.
Und Ungewissheit ist neutral,
is gut, ist schlecht.
Wenn es hier, auf „unserer Seite“ zu schwarz wird,
will man auf die andere Seite.
Man sieht nur das Gute über der Grenze.
Was wartet hier noch auf einen,
das Gute [b]scheint[/b] auszubleiben.
Man will entfliehen....auf die andere Seite.
Aber da ist man allein!
Man muss den Schritt alleine wagen.
Es kann nie mehr rückgängig gemacht werden.
Und man weiß doch nie,
ob das „gute Leben“ wirklich ausbleibt...
Was, wenn....? Was dann...?[/i][/schwarz]


Geändert am 17.10.2003 um 19:46 Uhr von Lysira
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Nutzer: Gast_Phoenix
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geschrieben am: 17.10.2003    um 21:36 Uhr   
Wie Schwarz kann es hier werden, wenn der Menschenverstand sich die Leere und absolute Dunkelheit "der anderen Seite" nicht einmal vorzustellen vermag?
Die Augen werden hier im Leben in der Dunkelheit immer etwas sehen, auch wenn es nur Sinnestäuschungen sind, die beweisen dass man lebt.

Wie aussichtslos kann dieses Leben werden, damit es wertloser als das absolute und ewige Nichts ist, das uns alle eines Tages einholen wird?
Aussichtslos ist nur eines: wenn man dem Tode gegenübersteht!

Und der Tod wird immer endgültig, gnadenlos und unumkehrbar sein, für jeden von uns. Dieses Leben ist eine kleine Seifenblase, die im Nichts dahinschwebt. Wenn sie eines Tages zerplatzt, verschwinden die Gedanken, Emotionen, Errinerungen und die Persönlichkeit eines Menschen für immer und ewig.


Ich persönlich warte lieber darauf, das mein Tag kommt. Und davor geniesse oder ertrage ich jeden weiteren Tag, der mir geschenkt wird. Denn die Seifenblase wird nur einmal fliegen...
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Nutzer: Gast_Zabia
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geschrieben am: 18.10.2003    um 15:16 Uhr   
Wir hatten das nie gerne, wenn im Forum von Slebstmord geschrieben wird, wie hier im Titelbeitrag.

Zu schnell kann so ein Forum entgleisen.


Ich wiederhole hier:

Zum Erwachsenwerden gehört einfach dazu, daß sich mensch bewusst für das Leben entscheidet.

Weil nicht alle eine glückliche, sorgenfreie Kindheit und Jugend haben, und weil das Leben eben nicht immer Honiglecken sien muss,

kann und darf es vorkommen, daß wir uns die Frage stellen:

Ertrage ich das? Will ich mich dem stellen?


Die Antwort soll (muss für mich) [b]ja![/b] lauten.


Wir alle sind gefordert, daß die Antwort für alle anderen auch

[b][rot]JA!![/b][/rot]

lauten kann.


Wir müssen halt dafür sorgen, daß das Leben für unsere Mitmenschen lebenswert ist und bleibt oder sien wird!
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