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Nutzer: Berghüpfer
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geschrieben am: 28.01.2001    um 12:33 Uhr   
Hallo ihr,
ich weiß zwar jetzt nicht wieso ich das hier tue und aus welchem Grund das ins Forum gehört ...wer gut Interpretieren kann der wird schon darauf kommen
...ich habe etwas gefunden was hier gut hinpasst deswegen...

_Weil das Gestern wir Heute_

Weil das Gestern wir im Heute
Kaum verwandelt wiederfinden,
Fällt es uns so schwer Vergangenes
Als vergangen zu verwinden.

Wenn in jedem neuen Heute
Wir das Morgen vorempfinden,
Können wir dem Gläubiger "Gestern"
leicht sein Schuldbegehr entwinden.

(Hermann Broch)

Wer interesse hat kann ja mal sein Glück versuchen und wen es nicht interresiert der soll es halt lassen.

Also..was gewesen sei vorbei, ich lass dich aus dem Zauber frei... mein persönlicher Abschluss einer Zeitepoche und Wagnisprobe meines Lebens.

bis dann euer Marcus :)

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"Autor"  
Nutzer: Zugabe
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geschrieben am: 28.01.2001    um 16:45 Uhr   


Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln und uns engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse
(1941)

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Nutzer: Gast_dinchen15
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geschrieben am: 12.02.2001    um 09:52 Uhr   
#hääääkapiert nix is zu dumm die dicke dine zu dumm um alles zu schnallen!!(ggggggg)
#dine die dicke dine stach eine biene in den poh und dannach warse froh !
Lebe um zu lieben
Ich lebe, um zu lieben,
um zu leben , liebe ich.
Wenn ich nicht liebe,
dann lebe ich nicht!
Doche wenn ich liebe,
dann liebe ich,
und zwar nur dich!!!

keine ahnung von wem das is !
passt zwar jetzt nich gerade hier dazu aber is das einzigste gedicht das mir im moment einfällt!
also ciao marcuslein die dicke dine
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Nutzer: Gast_dinchen15
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geschrieben am: 12.02.2001    um 09:56 Uhr   
im Nebel

Seltsam im Nebel zu wandern,
einsam ist jeder Busch und Stein,
kein Baum sieht den andern ,
jeder ist allein!

Voll von Freunden war mir die Welt ,
als noch mein Leben licht war.
Nun da der Nebel fällt,
ist keiner mehr sichtbar!

Wahrlich keiner ist weise,
der nicht das dunkel kennt,
das unenrinbar und leise
von allen ihn trennt.

Seltsam im Nebel zu wandern !
Leben ist Einsamsein!
Kein Mensch kennt den andern,
JEDER ist allein!

von Herman Hesse
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"Autor"  
Nutzer: Gast_dinchen15
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geschrieben am: 12.02.2001    um 10:10 Uhr   
Mondnacht

Es war als hätt`der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen musst!

Die luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogen sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus
Flog durch die stillen Lande
Als flöge sie nach Haus.

von Joseph von Eichendorff


Vereinsamt

Die Krähen schrein
Und ziehn schwirrend Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein-
Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat.

Nun stehst du starr,
Schaust rückwerts ach!wie lange schon!
Was bist du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt-ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgens halt.

Nun stehst du bleich
Zur Winters-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüsten-Vogel-Tron!-
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt
-bald wird es schnein,
Weh dem , der keine Heimat hat!

Von Freidrich Nietzsche



Der Panter
Im Jardin de plan Paris

Sein Blick ist vom Vorrübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gebe
und hinter tausend stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
Ist wie ein Tanz vom Kraft um die Mitte,
in der betäubt ein grosser Wille steht.

Nur manchmal scheibt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf-.Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte stille-
und hört im Herzen auf zu sein.

von Rainer Maria Rilke
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"Autor"  
Nutzer: Gast_kusty
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geschrieben am: 12.02.2001    um 10:20 Uhr   
achherje hihi
bin wohl zu alt :D lol
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