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Skaterhunter

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geschrieben am: 30.10.2001    um 20:19 Uhr   
[i]Dieser Text wiederspiegelt nicht meine persönliche Meinung, lediglich sind es ein paar Gedanken die ich zusammengefaßt habe...


Und schon ist es wieder soweit, der Sommer wirft seine Schatten voraus. Kaum hat man die Skater, die Roller-Skater, die Radfahrer, die Schnauzbartträger und die Langhaarigen erlegt, schon sind sie da: die Inline-Skater!

Der einzige Ort wo ich sie noch nicht gesehen habe ist auf den Autobahnen. Fussgängerzonen, Bürgersteige, Hauptverkehrsstrassen, Radwege, ja selbst Kneipen und Cafe's. Nichts ist mehr vor ihnen sicher. Sie fahren mit der Gelassenheit eines Idioten, und dem Gefühl einer russischen Kugelstosserin. Es gibt nur eine Lösung : tötet sie alle. Ich weiss, das mag für manche hart klingen, aber was weg muss muss weg. Alle die mir hier zustimmen, können sich schon mal stolz als Inline-Hater bezeichnen. Im weiteren Verlauf des Textes lernt Ihr dann den Weg vom Inline-Hater zum Inline-Hunter.

Fangen wir an mit einer kleinen Vorstellung der Ziele:

1. Der Anfänger

Unschwer zu erkennen an der sinnlosen Bremsmechanik und diversen Ellenbogen- und Knieschonern. Das erlegen erweist sich als erfreulich einfach: Bein stellen, und den am Boden liegenden zusammenschlagen und erschiessen. Das Erschiessen gestaltet sich bei diesen, meist wehrlosen, Dingern relativ einfach. Man richtet die Waffe auf den oder die am Boden Liegende(n) und drückt ab. Mit einer Flucht oder Abwehrreaktion ist nicht zu rechnen. Mögliche Zeugen werden mit erschossen, es sei denn sie haben ebenfalls eine Waffe gezogen, und diese auf das Opfer gerichtet. Man muss jedoch bedenken, dass eine Menge Munition vonnöten ist, um eine komplette Fussgängerzone zu bereinigen.

2.
Der Fortgeschrittene
Hier fehlt mindestens eines der oben genannten Sicherheitsobjekte, entweder die sinnlose Bremsvorrichtung, oder die Knie-, Ellenbogen- oder sonstwasschoner. Diese Personen sind ähnlich leicht zu beseitigen wie die Anfänger. Der einzige Unterschied liegt in der Fortbewegungsgeschwindigkeit, und somit in der Schussentfernung. Es ist durchaus möglich dass sie sich nach dem gehaltenem Bein noch ein paar Meter weiterbewegen ehe sie stürzen. Für gute Schützen kein Problem, andere müssen erst ein Stück hinterherlaufen, ehe sie sicher schiessen können. Auch hier gilt: viel Munition mitnehmen.


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geschrieben am: 30.10.2001    um 20:19 Uhr   
[i]3.
Der Profi
Schnell, wendig und geschickt. Hier ist der Jäger richtig gefordert. Mit Beinchen halten kann man hier keinen reissen. Ein wohlplazierter Schuss ist erforderlich. Also, sicheren Standpunkt wählen, Strassencafe oder Eisdiele, eine gute Waffe, mit welcher man umgehen kann und ein grosses Publikum. Man wartet bis einer angeschossen kommt, und schon beginnt das Spiel: ziehen, entsichern, anlegen, Geschwindigkeit abschätzen, Schuss! und Schluss mit ihm. Ein Treffer im Kopf ist vorteilhaft, da nur dieser einen sicheren Sturz gewährt. Es wurden schon Inline-Skater beobachtet welche mit nur einem Bein, einem Lungenflügel oder einem Arm entkamen.
Nun ein paar Berichte von Profijägern, damit auch jeder auf den Geschmack kommt.

Jäger 98:
"Ja, ich sass also auf diesem Balkon, mit Blick auf die Fussgängerzone, und wartete. Mit den Anfängern gab ich mich gar nicht erst ab. Und dann war es so weit, ein Profi, sehr wendig und schnell kam daher. Ich stand auf, entsicherte meine höchst illegale Lieblingsknarre und suchte mein Ziel. Dann der Schuss, er hatte keine Chance, nicht die geringste. Die Kugel zerfetzte seinen Kopf, und das kleine Gehirn breitete sich über die erschrockenen Passanten aus. Ein Kind fing an zu weinen. Frauen kreischten und Kinder rannten weg. Der Rest des Inline-Skaters lag zuckend in der Sonne, ohne Kopf. Einige applaudierten. Einer trat die Reste, um zu sehen ob sie noch zuckten. Ehrfürchtige Blicke auf meinen Balkon, dann langsam ansteigender Applaus. Ich verneigte mich in alle Richtungen, steckte meine Waffe weg, und wartete auf den nächsten..."

Meine Tips:
o kleine Pensionen in der Fussgängerzone
o unter falschem Namen ein Appartement mit Balkon zur Strasse (meist sogar billiger) anmieten
o im Voraus zahlen
o grosszügige Trinkgelder verschaffen einem schweigende Freunde beim Personal

Killer jff (just for fun):
"Ich geniesse es. Mein Lieblinstrick ist das dünne Stahlseil. Bei uns in der Stadt ist ein Baumarkt, mit einem Parkdeck auf dem Dach. Abends, wenn der Baumarkt zu hat, versammeln sich hier die Inline-Skater um sich rasante Abfahrtsrennen auf der Auffahrt zu eben diesem Parkdeck zu liefern. Wenn sie sich oben sammeln, begebe ich mich zu dem Tor, welches am Anfang der Auffahrt zu hohe Autos stoppen soll. Ungefähr auf Höhe des Halses bringe ich ein hauchdünnes Stahlseil an. Nun, der Rest ist schnell erzählt. In der Dämmerung ist das Seil kaum zu sehen, aber man spürt es, und das gut. Die ersten die hinunterschiessen fallen so schnell, dass der Rest nicht mehr ausweichen kann. Einige Köpfe werden halb abgeschnitten, d.h. der Kopf bleibt zwar dran, aber alle Weichteile bis zur Wirbelsäule sind durchtrennt. Blut spritzt in Fontänen, es bleibt jedoch merkwürdig still, da keiner mehr Stimmbänder besitzt um zu stöhnen oder zu röcheln. Eine gespenstische Stille liegt über den am Boden zuckenden Körpern. Ein paar Vögel zwitschern, die Luft riecht nach Sommer. Irgendwo in den nahegelegenen Schrebergärten wird gegrillt. Das Blut fliesst in einen Kanal. Bevor die Fliegen kommen gehe ich. Dieses lästige Summen zerstört irgendwie diese Idylle. Morgen komme ich wieder..."

Mein Tips:
o Klavierdraht ist fast unsichtbar und macht dazu noch tolle Geräusche (biiiiuuuuungggg)
o zum schnellen Befestigen nehme ich eine Quetschösenzange
o mit dem Auto auf dem Parkplatz warten, Skater mit Fernlicht blenden -> erhöht Trefferquote

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geschrieben am: 30.10.2001    um 20:20 Uhr   
[i]Idi (I do it):
"Ich benutze mein Auto, das hat Vor- und Nachteile. Ein wesentlicher Nachteil ist die Menge der Opfer. Zuweilen dauert es etwas lange bis man einen Inline-Skater auf der Strasse, oder auf einem Bürgersteig entdeckt. Dann wird der Spass aber um so grösser. Man visiert ihn an, lässt den Motor aufheulen, und rast auf ihn zu. Das dumpfe Geräusch, wenn sein Schädel auf die Windschutzscheibe trifft ist kaum zu beschreiben. Obwohl alles sehr schnell geht, lohnt es sich für jede Sekunde. Erst sein erschrockenes Gesicht, in dem Moment da er mich entdeckt, und meine Absicht erkennt. Sein panischer, verzweifelter, sinnloser Ausweichversuch. Dann knicken seine Beine, sein Körper schlägt auf die Motorhaube, er rutscht noch und zappelt mit den Armen, sucht verzweifelt nach Halt. Erst wenn sein Kopf platzt, oder das Genick bricht, ist Ruhe. Der leblose Körper bleibt dann meist am Strassenrand liegen.

Meine Tips:
o eine Teilkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung zahlt die neuen Scheiben, offiziell wegen Steinschlag
o Domestos unverdünnt als Scheibenwaschwasser reinigt die Scheibe von Hirn, Knochensplittern und Blut
o bergab im Leerlauf ohne Motor (vorsicht bei Servo-Lenkung) erhöht den Überraschungseffekt
o Mercedesstern vorher abmontieren (von innen, Splint eindruecken - dann drehen - und ab)
o Waschstrassenbesitzer mit grosszügigem Trinkgeld vor allzu grosser Redseligkeit der Polizei gegenüber bewahren
o für unsere polnischen Leser : all diese Tips entfallen bei gestohlenen Autos
o am Essener Baldeney See oder in der Kölner Innenstadt empfiehlt sich ein Mähdrescher

Tja, wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, lasst eurer Fantasie freien Lauf. Es gibt bestimmt noch hunderte von weiteren Möglichkeiten, sich dieser Plage zu entledigen. Ich hoffe ich hör' von euch in den Nachrichten. Lasst mich diesen Text nicht umsonst geschrieben haben.
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