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geschrieben am: 30.10.2001 um 20:19 Uhr
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[i]3.
Der Profi
Schnell, wendig und geschickt. Hier ist der Jäger richtig gefordert. Mit Beinchen halten kann man hier keinen reissen. Ein wohlplazierter Schuss ist erforderlich. Also, sicheren Standpunkt wählen, Strassencafe oder Eisdiele, eine gute Waffe, mit welcher man umgehen kann und ein grosses Publikum. Man wartet bis einer angeschossen kommt, und schon beginnt das Spiel: ziehen, entsichern, anlegen, Geschwindigkeit abschätzen, Schuss! und Schluss mit ihm. Ein Treffer im Kopf ist vorteilhaft, da nur dieser einen sicheren Sturz gewährt. Es wurden schon Inline-Skater beobachtet welche mit nur einem Bein, einem Lungenflügel oder einem Arm entkamen.
Nun ein paar Berichte von Profijägern, damit auch jeder auf den Geschmack kommt.
Jäger 98:
"Ja, ich sass also auf diesem Balkon, mit Blick auf die Fussgängerzone, und wartete. Mit den Anfängern gab ich mich gar nicht erst ab. Und dann war es so weit, ein Profi, sehr wendig und schnell kam daher. Ich stand auf, entsicherte meine höchst illegale Lieblingsknarre und suchte mein Ziel. Dann der Schuss, er hatte keine Chance, nicht die geringste. Die Kugel zerfetzte seinen Kopf, und das kleine Gehirn breitete sich über die erschrockenen Passanten aus. Ein Kind fing an zu weinen. Frauen kreischten und Kinder rannten weg. Der Rest des Inline-Skaters lag zuckend in der Sonne, ohne Kopf. Einige applaudierten. Einer trat die Reste, um zu sehen ob sie noch zuckten. Ehrfürchtige Blicke auf meinen Balkon, dann langsam ansteigender Applaus. Ich verneigte mich in alle Richtungen, steckte meine Waffe weg, und wartete auf den nächsten..."
Meine Tips:
o kleine Pensionen in der Fussgängerzone
o unter falschem Namen ein Appartement mit Balkon zur Strasse (meist sogar billiger) anmieten
o im Voraus zahlen
o grosszügige Trinkgelder verschaffen einem schweigende Freunde beim Personal
Killer jff (just for fun):
"Ich geniesse es. Mein Lieblinstrick ist das dünne Stahlseil. Bei uns in der Stadt ist ein Baumarkt, mit einem Parkdeck auf dem Dach. Abends, wenn der Baumarkt zu hat, versammeln sich hier die Inline-Skater um sich rasante Abfahrtsrennen auf der Auffahrt zu eben diesem Parkdeck zu liefern. Wenn sie sich oben sammeln, begebe ich mich zu dem Tor, welches am Anfang der Auffahrt zu hohe Autos stoppen soll. Ungefähr auf Höhe des Halses bringe ich ein hauchdünnes Stahlseil an. Nun, der Rest ist schnell erzählt. In der Dämmerung ist das Seil kaum zu sehen, aber man spürt es, und das gut. Die ersten die hinunterschiessen fallen so schnell, dass der Rest nicht mehr ausweichen kann. Einige Köpfe werden halb abgeschnitten, d.h. der Kopf bleibt zwar dran, aber alle Weichteile bis zur Wirbelsäule sind durchtrennt. Blut spritzt in Fontänen, es bleibt jedoch merkwürdig still, da keiner mehr Stimmbänder besitzt um zu stöhnen oder zu röcheln. Eine gespenstische Stille liegt über den am Boden zuckenden Körpern. Ein paar Vögel zwitschern, die Luft riecht nach Sommer. Irgendwo in den nahegelegenen Schrebergärten wird gegrillt. Das Blut fliesst in einen Kanal. Bevor die Fliegen kommen gehe ich. Dieses lästige Summen zerstört irgendwie diese Idylle. Morgen komme ich wieder..."
Mein Tips:
o Klavierdraht ist fast unsichtbar und macht dazu noch tolle Geräusche (biiiiuuuuungggg)
o zum schnellen Befestigen nehme ich eine Quetschösenzange
o mit dem Auto auf dem Parkplatz warten, Skater mit Fernlicht blenden -> erhöht Trefferquote
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