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Counter-Strike : "Condition Zero" |
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geschrieben am: 23.03.2002 um 16:02 Uhr
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[i][schwarz]Counter-Strike: Condition Zero
Niemand weiß genau, für wie viele durchzockte Nächte, verschlissene Mäuse und Koffeinschocks Counter-Strike verantwortlich ist. Fest steht, dass die Teamgefechte zwischen Sondereinsatzkommandos und Terrorgruppen Tag für Tag zwischen 30.000 und 50.000 Spieler ins Internet ziehen - absoluter Rekord. Einen Haken hat das Spektakel aber: Wer ohne Netzanschluss ist, muss draußen bleiben. Genau dort setzt Condition Zero an. Der Taktik-Shooter will nicht nur die Multiplayer-Fans mit frischem Futter versorgen, sondern auch das Mehrspielererlebnis für Solisten öffnen.
Dass ein paar Bots alleine kaum Ersatz für eine heiße Netzwerkschlacht sind, wissen auch die kreativen Köpfe von Gearbox (Opposing Force, Blue Shift). Die Lösung der Entwickler ist eine komplett eigenständige Kampagne mit 25 aufeinander aufbauenden Missionen, die Sie zum Einsatzleiter einer Anti-Terror-Truppe macht. Zusammen mit bis zu drei Computerkollegen bekämpfen Sie Geiselnehmer und Attentäter in Krisenregionen auf der ganzen Welt. Damit das Konzept aufgeht, müssen die Programmierer Sie vergessen lassen, dass es keine Menschen sind,, die Ihre Widersacher steuern. Nach einigen Runden mit den Pixelkameraden ist so viel sicher: Auch wenn die Entwickler die Spielstärke noch anpassen müssen - momentan treffen etwa Scharfschützen noch in vollem Lauf ins Schwarze, während sie sich im Hinterhalt einfach überlisten lassen - sind die Bots in Condition Zero besser als alles bislang da Gewesene. Zum Beispiel, weil sie Fehler machen. Auch den Silizium-Söldnern fällt mal eine Blendgranate vor die eigenen Füße. Dazu zählt auch, dass sie immer wieder neue Wege suchen. Kein Level spielt sich zweimal gleich, die Gegner bleiben unberechenbar.
Damit Sie mit Ihren Teammitgliedern rechnen können, wählen Sie vor der Einsatzbesprechung aus diversen Verhaltensmustern wie „Bleib dicht bei mir“ oder „Geh alleine auf die Pirsch“. Im Kampf erteilen Sie Ihren Jungs mit den aus Counter-Strike bekannten Funkkommandos Befehle, blasen zum Angriff oder fordern Unterstützung an. In Kombination mit dem Positionsradar funktioniert das ganz gut, solange die Levels überschaubar bleiben. Größere Einsatzgebiete schreien aber geradezu nach einem erweiterten Taktik-Menü, wie beispielsweise aus Operation Flashpoint bekannt. Hoffentlich lassen sich die Gearbox-Recken noch eine Alternative einfallen. Schon deswegen, weil eine Ihrer Herausforderungen darin besteht, Ihre Männer sicher nach Hause zu bringen. Nicht nur, weil Sie damit eines der Sekundärziele erfüllen, sondern auch weil die Bots im Laufe der Zeit an Erfahrung gewinnen. Für jeden ausgeschalteten Terroristen und jede erfüllte Aufgabe landet Geld auf Ihrem Konto, das die Ausbildung Ihrer Untergebenen finanziert. Fünf Charakterwerte entscheiden, wie gut ein KI-Polizist mit Pistolen, Gewehren und Granaten umgeht, wie clever er sich verhält und wie aufmerksam er seine Umgebung studiert. Ein Veteran mit Taktik-Level 5 wird fast immer gegen einen Rekruten gewinnen.
Eine zweite Gelegenheit, das Kopfgeld zu verprassen, bietet sich im Waffenshop. Gearbox hat das Arsenal um neun Ausrüstungsteile aufgestockt. So verschanzen sich die Sondereinsatzkommandos hinter kugelsicheren Schutzschilden oder räuchern Camper-Verstecke mit Gasgranaten aus. Die Gegenseite setzt beispielsweise auf Molotov-Cocktails, die zwar keinen großen Schaden anrichten, dafür aber Zugangswege kurzzeitig mit einem Feuerteppich versperrt. Außerdem im Programm: eine Bazooka, das israelische Sturmgewehr Galil, die Famas aus Frankreich, das M60 MG und Gasmasken. Wozu der Leuchtstab gut sein soll, wo es doch eine Taschenlampe gibt, bleibt allerdings ein Rätsel. ... Geändert am 23.03.2002 um 16:02 Uhr von Black-Eagle |
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geschrieben am: 23.03.2002 um 16:02 Uhr
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[i][schwarz]Jede Einsatzgruppe hat eine Lieblingsknarre. Die russischen Spetznaz, die zum bekannten Quartett aus GSG 9 (Deutschland), GIGN (Frankreich), SAS (Großbritannien) und Delta Force (USA) gestoßen sind, greifen als Einzige auf die berühmt-berüchtigte AK-47 zurück. Erst wenn Sie mit den Russen allen Missionen überstanden haben, steht die Kalaschnikow auch für die anderen zur Auswahl. Die Aufträge mischen Altbekanntes, namentlich Bomben entschärfen, Geiseln befreien und VIPs schützen, mit Neuem. Jeder Level hat drei Spielstufen: Den Story-Modus, der die Solo-Variante des klassischen Counter-Strike repräsentiert, „Ausdauer“ und „Challenge“. Letztere stellt Sie vor eine besondere Herausforderung, zum Beispiel die Feuergefechte allein mit Pistolen auszutragen oder in nur 90 Sekunden zu gewinnen. In der Spielart „Ausdauer“ gilt es, als Einzelkämpfer fünf Minuten zu überleben oder eine bestimmte Gegneranzahl zu eliminieren. Um Condition Zero durchzuspielen, müssen Sie sich lediglich an die Story halten. Allerdings belohnt Sie das Kampagnensystem mit Cash-Boni, Extrawaffen, Easter-Eggs und neuen Spiel-Modi, wenn Sie auch die Sekundärziele erfüllen.
Was die Entwickler aus der mittlerweile fast fünf Jahre alten Engine noch herausholen, ist schlichtweg Wahnsinn. In der Arktis etwa, wo Sie Ihren Feldzug abschließen, rieseln Schneeflocken zu Boden, über Japan spannt sich ein regenverhangener Himmel. Wer durch die zwielichtigen Gassen von Hankagai schlendert, findet sich in einem der schönsten Levels wieder, der je einen Ego-Shooter zierte. Die rostigen Stufen einer eisernen Treppe, die in mattem Neonlicht glühenden Reklametafeln, der Süßwarenautomat, der vergessen in einem Hinterhof vor sich hingammelt, Telefonkabel, die in den Häuserschluchten hängen - alles fügt sich zu einem harmonischen, atmosphärischen Gesamtbild. Wer über die Brücken von de_bridge wandert, seinen Blick über die Kanäle schweifen lässt, von einer der Emporen auf die Laternen und gepflasterten Passagen blickt, fühlt sich fast wie in Venedig.
Und dann ist da noch der Einsatz auf einem gigantischen Containerschiff, das währenddessen durch einen norwegischen Fjord schlingert. Sogar an offene Landschaften haben sich die Leveldesigner gewagt, wenn die drei Dschungelszenarien auch nicht die Qualität eines Gothic erreichen. Die Grafiker haben nicht nur frische Karten gebastelt, sondern auch neue Spielermodelle und Effekte erschaffen. Vor allem erstere sehen deutlich besser aus als in Counter-Strike. Das liegt einerseits an der erhöhten Polygondichte, die für rundere Formen sorgt, andererseits daran, dass die Programmierer allen Figuren individuelle Gesichtszüge und Kleidungsstücke verpassen. Selbst die Uniformen sind auf das Einsatzgebiet zugeschnitten; in Eis und Schnee tragen die Recken grau-weiße Tarnanzüge, im Dschungel dominieren grün-braune Flecken und Tropenhüte. Die Schönheit hat natürlich ihren Preis: Condition Zero reizt zwar keinen High-End-Rechner aus, verlangt Prozessor und Grafikkarte aber ein ganzes Stück mehr ab als der Quasi-Vorgänger.
Die beste Nachricht zum Schluss: Counter-Strike-Fans bekommen fast alle Neuerungen frei Haus. Zwar steht der Zeitpunkt noch nicht fest, es soll aber definitiv ein kostenloses Upgrade für alle Besitzer der Verkaufsversion oder Download-Variante geben. Einem Internet-Match mit Bots auf den Dächern von cs_rooftops oder einem Stadionbesuch zusammen mit Condition Zero-Spielern steht also nichts im Wege.
Picz:
® by PC Games thx for powering this
Link SIZE=1> Geändert am 23.03.2002 um 16:02 Uhr von Black-Eagle Geändert am 23.03.2002 um 16:08 Uhr von Black-Eagle |
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geschrieben am: 23.03.2002 um 16:10 Uhr
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seid wann gibbets n bei C-strike ne Fa-mas ? boah ich muss auchma wieder updaten  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.03.2002 um 16:13 Uhr
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| [i]du musst mal alles durchlesen! Codition Zero ist die Einzelspieler Variante die bald auf den Markt kommen wird. Neue Maps, Neue Waffen, Neue Teams! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.03.2002 um 15:47 Uhr
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| [i][schwarz]~*×-schieb-×*~ |
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