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überflüssig...

Nutzer: peee
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geschrieben am: 22.10.2004    um 22:45 Uhr   
ich habe vorhin eine dokumentation gesehen, und da sagte jemand:

"wir sind überflüssige menschen. niemand braucht uns."

diese beiden sätze haben mich sehr nachdenklich gemacht.
gibt es wirklich überflüssige menschen? wenn ja, wo?
ist das dann nicht eigentlich traurig, wenn es wirklich menschen gibt, die schlicht und ergreifend überflüssig sind?

aber dann stimmt die theorie, dass jedes leben einen sinn hat doch auch nicht...oO

schreibt mal bitte eure gedanken dazu auf...
Geändert am 22.10.2004 um 22:47 Uhr von peee
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Nutzer: skatergirl4fun
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geschrieben am: 23.10.2004    um 01:00 Uhr   
[i]Also ich denke,dass das schon in Richtung Immanuel Kant's Frage "Was ist der Mensch" und der Frage nach dem Sinn des Lebens geht....und ansich fuer 'nen Menschen,der sich nicht mit Philosophie beschaeftigt,viel zu hoch ist!


(zitat)Dem Leben einen Sinn zu verleihen ist nichts Negatives.
Im Gegenteil:
Wer dies versucht, ist dem Leben alles andere als abgeneigt.
Im Grunde seines Herzens verneint er es nicht, und sagt ja zu Leben.
Denn: Würde er dem Leben gänzlich negativ und ablehnend gegenüberstehen, würde er nicht versuchen ihm einen Sinn zu verleihen.
Das Leben hätte für ihn ohnehin keinen Sinn.

Die Setzung eines Lebens-Sinns ist daher, im Grunde, immer als etwas Positives und Lebensbejahendes anzusehen.

Doch ist es nicht nur dies:
Wer versucht dem Leben einen Sinn zu verleihen, versucht dem Leben Werte beizugeben.
Er versucht Werte, in das Leben, einzubringen.
Jede Sinnsetzung ist nämlich gleichzusetzen mit der Setzung von Werten.
Sinn-Setzung = Wert-Setzung.

Durch das Finden/das Setzen (zumindest) eines Lebenssinns soll dem Leben ein Wert beigemessen werden, um es als etwas Wertvolles und Kostbares auszuweisen.
Dem Leben soll dadurch eine Basis, einen Grund geben werden, an der man sich orientieren kann.

Das Leben soll dadurch lebenswerter gestaltet werden.

Unterschiedliche Menschen, setzen unterschiedliche Sinne im Leben.
Denn: Sie erachten Unterschiedliches als wertvoll, und als erstrebenswert.
Und: So ist die Setzung eines jeden Lebens-Sinns, letztendlich, immer ein subjektiver Akt.
Es ist immer eine subjektive Entscheidung, welcher Sinn, welcher Wert, dem Leben beigemessen wird, oder ihm beigemessen werden soll.
Diesbezüglich lässt sich nichts verallgemeinern.
Und jede Sinns-Setzung beruht letztendlich auf einer subjektiven Entscheidung, einem subjektiven Urteil.
Und daher beruhen Sinn-Setzungen stets auf subjektiven Wert-Urteilen.(/zitat)









Geändert am 23.10.2004 um 08:16 Uhr von skatergirl4fun

Geändert am 08.11.2004 um 04:35 Uhr von skatergirl4fun
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Nutzer: VfLW
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geschrieben am: 23.10.2004    um 01:06 Uhr   
zu diesem ganzen thema kann ich ein ganz tolles buch, das aber wahrscheinlich eh jeder kennt empfehlen ---> "sofies welt"
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Nutzer: Mathilda
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geschrieben am: 23.10.2004    um 15:00 Uhr   
(zitat)zu diesem ganzen thema kann ich ein ganz tolles buch, das aber wahrscheinlich eh jeder kennt empfehlen ---> "sofies welt" (/zitat)Also mir hat das Buch nicht so gefallen...Ich find, das lässt sich so schwer lesen.
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Nutzer: JesusLovesYou
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geschrieben am: 23.10.2004    um 17:07 Uhr   
[schwarz]Natürlich gibt es überflüssige Menschen. Wo? Überall. Menschen, die ihr Leben gedankenlos daherleben, als gäbe es keine Alternative zum alten Prinzip "Schule - Arbeit - Rente - Sterben".

Ein normales Leben in unseren Breitengraden verläuft doch in der Regel nach einem einfachen Muster: Man wird von seinen Eltern großgezogen bis man dazu fähig ist, in einem mit fröhlichbunten Fensterbildern gepflasterten Kindergarten inmitten eines gleichgeschalteten Kinderhaufens bis zum frühen Nachmittag zu überleben; man besucht danach die Schule und wird mit mehr oder weniger nützlichem Wissen versorgt, um ein geeignetes Arbeitstier abgeben zu können; nachdem man sich jahrelang im Beruf über Wasser gehalten hat, eine Hochzeit in weiß feierte, ein hübsches Mädchen und einen begabten Jungen zur Welt brachte, einen Baum pflanzte und ein Haus baute, setzt man sich langsam zur Ruhe - isst, schläft, isst, schläft, isst, schläft - besucht drei Butterfahrten nach Sylt, bastelt eine Schultüte für seine Enkel, stirbt und wird vergessen.
Fast jeder lebt nach diesem Schema, ohne sich dessen bewusst zu sein. Für die meisten läuft das Leben allein darauf hinaus, irgendwann einen gut bezahlten Job abzugreifen, den man so lange verbissen durchzieht bis man eine Familie gründen kann. Darin liegt der Sinn des Lebens der Mehrheit unseres Kulturkreises, von den Großeltern vor- und von den Eltern weitergegeben. Der Schul- und Arbeitspflicht zum Dank kann man kaum etwas falsch machen, wenn man nicht vorsätzlich will. Die einzelnen Erlebnisse und Schicksale sind dann auch nicht mehr als kleine Aussetzer in einem Stromkreislauf.

Für mich ist diese Lebensschablone wertlos, da es die Gesamtheit der Menschen, d.h. die Menschheit keinen Meter voranbringt und auch für's Individuum selbst kein Erkenntnisgewinn ist, den andere vor ihm nicht auch schon 1 zu 1 so erfahren haben. Wie Kant aber sagte, ist das alles subjektiv, also ist dieses Leben für diejenigen, die es leben, wertvoll und lebenswert; deswegen würde ich niemanden ernsthaft von diesem Weg abbringen wollen.
Das heißt, aus meiner Sicht ist nicht jedes Leben wertvoll, aus der Sicht des Einzelnen selbst aber schon.

Was der Autor dieses Satzes aber sicher meinte, ist die Menschheit, nicht das Individuum. Obwohl jedes Leben für jeden Menschen selbst wertvoll ist, ist die Existenz der Menschen insgesamt überflüssig: wir sind weder wertvoll für das Existieren des Universums oder der Natur, noch für das Überleben der Tiere. All das könnte auch ohne uns existieren - wahrscheinlich sogar sicherer als mit uns.[/schwarz]
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Nutzer: Gast_101
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geschrieben am: 23.10.2004    um 17:18 Uhr   
Die Überflüssigen

Die Überflüssigen setzen sich, wie viele kämpfende AktivistInnen weltweit, weiße Masken auf. Sie greifen die Barbarei des Kapitalismus an, in der Menschen nicht als Menschen, sondern als gesichtsloser auszubeutender Rohstoff vorkommen und ihre Vielfalt für rassistische und sexistische Unterdrückung instrumentalisiert wird. Ihr Respekt und ihre Verbundenheit gelten den Sans Papiers, Piqueteros, streikenden Frauen in Weltmarktfabriken, Landlosen, Prekarisierten, Unsichtbaren.

Die Überflüssigen lassen sich nicht mehr abspeisen mit dem abgeschmackten Versprechen künftiger Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum. Sie sind zuversichtlich, sich diesen Reichtum bald gänzlich anzueignen, denn mit jedem Prozentpunkt Wirtschaftswachstum werden sie mehr.

Die Überflüssigen sind solidarisch mit denen, die dorthin gehen, wohin Not und Hoffnung sie treiben, und die sich immer wieder einen Lebensunterhalt aus dem Nichts erfinden müssen.

Die Überflüssigen sind überall und grenzenlos wie die kapitalistische Ausbeutung selbst.

Die Überflüssigen stehen für den Teil der Menschen auf der Erde, deren Alltag seit jeher aus Erwerbslosigkeit, Armut, Hunger und Krieg besteht.

Die Überflüssigen sind Menschen in den Industriestaaten, die vom gesellschaftlichen Reichtum ausgeschlossen werden. Sie sind das Ziel des Klassenkampfes von oben und der aktuellen Armutskampagne in Deutschland, sie sind Erwerbslose, deren Rechte weiter beschnitten werden, sie sind Flüchtlinge, die ins Asylbewerberleistungsgesetz fallen, sie sind allein erziehende Frauen, die in Niedrigstlohnjobs gedrängt werden, sie sind die Alten, die ihre Winterschuhe beim Sozialamt erbetteln müssen, sie sind die Kranken, denen 10 Euro Praxisgebühr fehlen.

Die Überflüssigen sehen die Ursache ihrer Situation in einem profitfanatischen System, das nicht unangenehme Arbeiten überflüssig macht, sondern Menschen. Sie bieten dem Zwang, sich immer umfassender zurichten zu müssen, um leben zu dürfen, gemeinsam Paroli.

Die Überflüssigen lassen sich nicht länger auf Abfallprodukte des Kapitalismus reduzieren.

Die Überflüssigen haben die Schnauze voll davon, sich immer wieder in Verteilungskämpfen gegenseitig fertig zumachen.

Die Überflüssigen brechen aus der 2-Raum-Couchtisch-Haltung aus und machen selbst Programm.

Die Überflüssigen stupsen sich aufmunternd an, während sie auf die Trutzburgen der Kapitalfundamentalisten zustürmen – denn sie haben eine ganze Welt zu gewinnen.

Kapitalismus ist überflüssig - Alles für Alle!

www.ueberfluessig.tk
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Nutzer: nichts_liebes
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geschrieben am: 23.10.2004    um 18:30 Uhr   
...
Geändert am 23.10.2004 um 18:31 Uhr von nichts_liebes
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Nutzer: VfLW
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geschrieben am: 23.10.2004    um 22:15 Uhr   
(zitat)(zitat)zu diesem ganzen thema kann ich ein ganz tolles buch, das aber wahrscheinlich eh jeder kennt empfehlen ---> "sofies welt" (/zitat)Also mir hat das Buch nicht so gefallen...Ich find, das lässt sich so schwer lesen. (/zitat)
das buch ist zwar sehr schwer zu lesen, da geb ich dir vollkommen recht, aber das ist doch die herausforderung dabei!
Geändert am 23.10.2004 um 22:15 Uhr von VfLW

Geändert am 23.10.2004 um 22:15 Uhr von VfLW

Geändert am 23.10.2004 um 22:32 Uhr von VfLW
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Nutzer: Biro
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geschrieben am: 23.10.2004    um 22:42 Uhr   
es mag viele leute geben, die manche als überflüssig einschätzen
es mag viele leute geben die sich selbst als überflüssig einschätzen
jedoch zu glauben dass es tatsächlich leute gibt die es auch sind, würde den glauben an einen generellen sinn der existenz in frage stellen.
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Nutzer: luckygoldstar
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geschrieben am: 24.10.2004    um 05:08 Uhr   
dann werd ich auch mal meinen senf dazu geben...

also zu der frage wa ist überflüssig, kann ich nur sagen, überflüssig kommt bekanntlich von dem wort überfluss und der überfluss bezeichnet Dinge die wir in rauhen menge, also im überfluss haben.
daher würde ich sagen überflüssig bedeutet, alles was wir nicht unbedingt zum überleben brauchen und womit wir somit unseren wohlstand nähren.

was jetzt allerdings den punkt der "überflüssigen" menschen betrifft, so kann ich dazu nur eins sagen!

niemand ist überflüssig, denn weder mensch tut etwas was dinge in bewegung setzt und seihen sie noch so klein oder trivial, somit wird eine veränderung vorgenommen die ohne diesen menschen nicht geschehen wäre und durch diese veränderung (egal ob nun positiv oder negativ) hat er etwas bewirkt was wiederum veränderung mit sich bringt und daher kann ein mensch nicht überflüssig sein!

und jetzt mal ein eigenes statement zu den menschen die vielleicht von sich selbst der meinung sind "überflüssig" zu sein...rafft euch auf, stärkt eurer selbstbewusstsein...ihr seid euer eignes glückes schmied. ihr könnt entweder weiterhin kleine und kleines veränderung nach euch ziehen oder ihr holt euch selbst da raus und zeigt der welt...wer ihr seid und bringt große veränderungen!!! nur ihr selbst könnt beweisen, dass ihr nicht "überflüssig" seid, bewirkt etwas gutes bringt den den menschen in eurem umfeld freunde und ihr werdet es gedankt bekommen!

und jetzt schluss mit meiner predikt...

lucky!
*~*Lebe Dein Leben Du hast nur dieses Eine!*~*
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Nutzer: StyleOfBeyond
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geschrieben am: 24.10.2004    um 20:53 Uhr   
Ob wir einen Sinn haben oder nicht sollte eigentlich egal sein.
Ich bin froh das ich leben kann (nicht darf!).
Streitet nicht bis zum Tod ob ihr was machen müsst/könnt oder nicht und versäumt es dann ;)
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Nutzer: Faffylein
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geschrieben am: 04.11.2004    um 18:41 Uhr   
[i][rot]was ist mit menschen, die einen iq von unter 80 haben...sind diese dann nicht auch überflüssig? würd mich mal interessieren, was sagt ihr dazu?[/i][/rot]
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Nutzer: Biro
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geschrieben am: 04.11.2004    um 19:02 Uhr   
wieso sollten leute mit weniger intellekt mehr überflüssig sein als leute mit einem höherem??
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Nutzer: Faffylein
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geschrieben am: 04.11.2004    um 21:14 Uhr   
[i][rot]die sind doch dann so gesehen doof, also können sie ja eigentlich nur bei der müllabfuhr oder anderem arbeiten alsoooo können sie keine "zukunftjobs" erlernen, wiederrum schlecht für die zukunft - na ja, so hab ich mir das gedacht *g*[/i][/rot]
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Nutzer: StyleOfBeyond
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geschrieben am: 05.11.2004    um 19:22 Uhr   
Wenn keiner mehr den Müll abholt...
Naja genau diese Leute sind nützlicher als alle Intellektuelle zusammen.
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Nutzer: JakeinPlan
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geschrieben am: 08.11.2004    um 23:43 Uhr   
Tzzzzzzzzzz kein mensch ist überflüssig auch wenn man sich manchmal so fühlt...die einen fühlen sich das halt öfters die anderen dafür aber selten...aber ich glaube jeder hat sich mal in bestimmten situation überflüssig gefühlt...
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Nutzer: cyborg81
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geschrieben am: 15.11.2004    um 07:59 Uhr   
hier mal ein schönes zitat aus dem alseits beliebten film matrix:

"Es fiel mir auf, als ich versuchte, Eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere. Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und die einzige Möglichkeit zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt. Wissen Sie, welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit! Das Geschwür dieses Planeten!"
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Nutzer: BöhseOnkelz-17
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geschrieben am: 15.12.2004    um 00:53 Uhr   
(zitat)[i][rot]die sind doch dann so gesehen doof, also können sie ja eigentlich nur bei der müllabfuhr oder anderem arbeiten alsoooo können sie keine "zukunftjobs" erlernen, wiederrum schlecht für die zukunft - na ja, so hab ich mir das gedacht *g*[/i][/rot] (/zitat)

Dann frag ich mich wie es manche Prominente so weit geschafft haben ?! ;)
Geändert am 15.12.2004 um 00:53 Uhr von BöhseOnkelz-17
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Nutzer: GeckoTheBrain
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geschrieben am: 21.12.2004    um 09:59 Uhr   
Nochmal auf dieses Lebensraster von JesusLY zurückzukommen...
Ich habe schon verdammt oft darüber und über diesen Lebensplan nachgedacht und ich suche noch immer nach der Lösung, wie ich mein Leben leben kann, ohne diesen Plan... Doch sehe ich da nicht viele Möglichkeiten...

Vielleicht würde mein Leben dann so aussehen... Ich würde keinen Job ausüben, der mir genug Geld bringt um damit über die Runden zu kommen, also würde ich wahrscheinlich kriminell werden, z.B. Drogendealer... dann denk ich mal hab ich genug Geld, aber was dann? Wenn ich Pech habe, werde ich erwischt und komm für den Rest meines jämmerlichen Seins ins Gefängnis, wo ich dann Seife aufheben darf, um die Freude eines Ehepaares zu teilen, die die erste Nacht ihres Lebens in ihrem neuen Haus schlafen, während ein Apfelbaum aus ihrem Garten sprießt...
Oder ich habe Glück und finde in diesem Milieu eine Frau, die leicht Drogenabhängig ist und später ein verkrüppeltes Kind zu Welt bringt...
Oder angenommen ich werde kein Drogendealer, stattdessen raube ich Banken aus, wie vor 100 Jahren im Wilden Westen... Ist doch genauso sinnlos oder nicht?
Vielleicht komm ich ja auch im Fernsehen ganz groß raus, aber genausoschnell wie ich aufstieg, falle ich dann auch auf den Boden der Tatsachen zurück und zwar mit einem Haufen Schulden und wahrscheinlich mit einer Pistole in der Hand...

Was ich jetzt damit sagen wollte ist, was bleiben uns für Möglichkeiten außer das Leben nach diesem Plan zu leben? Du hast Recht, es gibt nur sehr wenige Menschen, die es "geschafft" haben, ihr Leben anders zu gestalten, ganz anderes... Aber diese Leute sind zum Beispiel Prominente und Kriminelle...

Den Beitrag schreibe ich jetzt nur aus dem Grund, da mein Leben auf dem besten Wege ist, genau nach diesem Raster abzulaufen, mit dem Unterschied, dass ich nicht nach Sylt fahren möchte sondern nach Schloss Neuschwanstein...

Wenn du eine bessere Idee hast, dann nur raus damit, ich habe ja noch 50 Jahre Zeit, bis ich die wohlverdienten Ruhestand antreten und schlafen kann bis ich tot bin...



Und an die admins hier... das ist kein (Betonung liegt auf "kein") Aufruf zu einem Gesetzesverstoß!!!
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"Autor"  
Nutzer: SiliconeSoul
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geschrieben am: 04.06.2005    um 08:24 Uhr   
Ich habe mir auch schon des öfteren darüber Gedanken gemacht.

Wie überflüssig is der Mensch im Allgemeinen?

Es ist relativ witzig, das ich die (für mich) am einfachsten zu verstehende Interpretation aus einem ,uns wohl allen bekannten, Film habe. Es handelt sich bei dem genannten Film um Matrix.

In dem Dialog zwischen Agent Smith und Morpheus vergleicht Smith die Menschheit mit einem Virus. Er hat meiner Meinung nach vollkommen recht damit, da sich die Verhaltensmuster der Menschheit gegenüber der Erde genauso verhalten wie die der Viren gegenüber der Menschheit.
Sie besetzen einen Wirt und vermehren sich. Sie beuten die natürlichen Ressourcen des Wirtes aus und verbrauchen sie. Sie erfüllen dabei aber keinen tieferen Zweck, zumindest keinen erkennbaren. (aber das ist wiederum auf die Grundwerte unserer Logik zurückzuführen) Ihr einziges Engagement dient der Fortpflanzung und des Überlebens.

Nun, man kann jetzt den Grundwert des Lebens (in welcher Form uach immer) in Frage stellen, aber das Thema wird wohl für eine pragmatische Theorie zu unvorstellbar für uns sein.

Natürlich steht es jedem Menschen offen dazu eine eigene Meinung zu haben, aber ich möchte mit diesem Beitrag nur dazu anregen, sich darüber Gedanken zu machen, ob wir mit dieser Frage nicht den Wert des Menschen ein wenig zu hoch heben.

Ich hoffe auf eine rege Resonanz auf diesen Beitrag.

Silli
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"Autor"  
Nutzer: Hosenbisla
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geschrieben am: 04.06.2005    um 19:20 Uhr   
Is doch klar das der primaere sinn des lebens darin besteht seine art am leben zu halten . Mei ich frag mich wieso leute so nen tollen sinn suchen/brauchen was weis ich . Is doch egal und finden wird man den SINN in der richtung nich . unser ganzes leben/systhem is einfach darauf ausgerichtet unsere rasse so gut wie moeglich an der spitze zu halten .
Zu der frage ob menschen ueberfluessig sin . Ich finde ja , bei uns ist so zimlich jeder mensch ueberfluessig , da jeder ersetzt werden kann . das systhem leuft einfach weiter egal ob jetzt so und so viele menschens terben , wen kuemmerts auser die paar die den personen nahe standen und selbst die veruschen sich dann zammzureisen um wieder der gesellschaft zu dienen .
Aber nur weil ich mich selber und fast jeden anderen menschen als ueberfluessig erachte heist das noch langenich das leben keinen spass machen kann/soll .
--- Die Welt stinkt , aber ich stinke staerker ---
--- Um das Mark des lebens aufzusaugen muss man dem leben erst einmal die knochen brechen ----
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