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Nutzer: Rye
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geschrieben am: 22.04.2003    um 03:49 Uhr   
(zitat)[i]Ich finde die Kirche nen Blödsinn, den Glauben an Gott nen Blödsinn und das ganze Palaver war dazu gehört.. Ich für mich glaube nicht an Gott, ich glaube lieber an mich, bzw an das was ICH schaffen kann, und dazu brauch ich keinen Gott! Ausführlicher will ich jetzt nicht werden, denn ich glaube das hab ich schon 10.000 mal hier im Forum erläutert ;)

CiD(/zitat)


Ich stimme mit dieserm Beitrag ueberein, zwar habe ich es noch keine 10000 mal erlaeutert, doch sehe ich es genauso!
Ich meine nehmen wir mal die kath. Kirche sie brachten Leute um im namen Gottes und 500 Jahre spaeter werden sie Heilig gesprochen? Also kein grund (bei genauerer betrachtung!), wie Wild in die Kirche zu rennen!Denn sowas macht sie nicht glaubwuerdiger!
Und nun eine Frage: Was ist die Bibel?

a) ein Geschichts Buch?

b) ein geschichten Buch?

c) einfach nur erstunken,
und erlogen?

ich bitte um eure Meinung !

CHEERS RYE
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Nutzer: Gast_Zabia
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geschrieben am: 22.04.2003    um 06:25 Uhr   
Die Bibel ist ein Geschichtsbuch ebenso wie ein Geschichtenbuch.
Für viele ist es ein Buch, aus dem sie ihren Glauben schöpfen.

Jedenfalls wurde an der Bibel hunderte Jahre geschrieben.

Es ist eine Sammlung von Überlieferungen, wie frühere Menschen gelebt, geglaubt haben.
Wie sie gedacht haben, wie sie gehandelt haben, was ihnen passiert ist, was sie erhofft haben.

Ich war als Jugendliche sehr überrascht, was alles in der Bibel zu finden ist.


Kein Wunder, daß dieses Buch die Jahrtausende überdauert hat. Immer wieder haben Menschen Wichtiges darin gefunden, und darum ist es überliefert worden.

Genauso wie das I GING, wie die Thora, wie einige andere wichtige Bücher und Schriften.

Das sind nicht nur religiöse Schriften.

Das I GING ist z.B. ein Buch über das Verstehen der Natur, über Gesellschaft, Politik, vor allem über Ethik. Kein Buch über Religion.
Die Thora ist ein Teil der Bibel.
Die Baghavadghita ist ein religiöses Buch der Inder, ähnlich der Bibel.

Ich hab sehr gestaunt, wie ähnlich die meisten Religionen, die sich bekämpf(ten) eigentlich sind.
Das sie diesselben Grundwerte haben.

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Nutzer: Gast_samenta
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geschrieben am: 22.04.2003    um 07:39 Uhr   
Ja!Für manche menschen is das nur noch der einzigste halt
sie hätten sich sicher selbst aufgegeben wenn sie nicht an etwas geglaubt häddn.
Mir persöhnlich reicht mal ab und zu die schulter meiner besten freundin (grüße dich meine süße)Oder die meiner mom(hdl)

grüße alle die mich kennen bye bussy hel eure sam
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Nutzer: SpooChrist
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geschrieben am: 22.04.2003    um 19:43 Uhr   


(zitat)Hi Spoo,est meinste,das der Recht hätte, der meint, das die Kirche zu viel Blödsinn macht, und dann rätste ZABIA sich ne andere Gemeinde zu suchen! Passt das?
Wie schon oft gesagt, SCHMEIßT NICHT ALLE IN EINEN TOPF!(/zitat)

Hi Egon29!

Das passt schon, weil ich dazu rate, nicht gleich den Glauben und alles an den Nagel zu hängen, sondern weiter zu suchen. Am wässrigsten und oder am blödsinnigsten sind landeskirchliche Gemeinden. Wie Zabia schon sagte,

(zitat) Ich kenn die Bibel sehr gut. Bei uns in Österreich "zählt" die aber kaum.Bei uns zählen Dogmen. (/zitat)

In anderen Ländern, wie Deutschland, sehr ähnlich

Viele finden aber bei Freikirchen eine Gemeinde, die sich mehr an die Bibel hält und daher auch glaubhafter wirkt. Die kleinen Freikirchen wiederum kochen zwar überwiegend ihr eigenes Süppchen, hängen aber noch durch die kirchliche Allianz miteinander zusammen. Sie halten auch noch an einigen landeskirchlichen Dogmen fest, die eher philosophisch als biblisch sind.

Wem auch das zu viele Dogmen sind und der lieber eine Gemeinde will, die tatsächlich nach biblischen Muster lebt, da sie die Bibel als Gottes Wort VOLL anerkennt, der sollte es vielleicht mal mit Zeugen Jehovas probieren, bevor er auf Gemeinden ganz verzichtet.

Spoo
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Nutzer: Egon29
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geschrieben am: 23.04.2003    um 01:23 Uhr   
(zitat)

(zitat)Hi Spoo,est meinste,das der Recht hätte, der meint, das die Kirche zu viel Blödsinn macht, und dann rätste ZABIA sich ne andere Gemeinde zu suchen! Passt das?
Wie schon oft gesagt, SCHMEIßT NICHT ALLE IN EINEN TOPF!(/zitat)

Hi Egon29!

Das passt schon, weil ich dazu rate, nicht gleich den Glauben und alles an den Nagel zu hängen, sondern weiter zu suchen. Am wässrigsten und oder am blödsinnigsten sind landeskirchliche Gemeinden. Wie Zabia schon sagte,

(zitat) Ich kenn die Bibel sehr gut. Bei uns in Österreich "zählt" die aber kaum.Bei uns zählen Dogmen. (/zitat)

In anderen Ländern, wie Deutschland, sehr ähnlich

Viele finden aber bei Freikirchen eine Gemeinde, die sich mehr an die Bibel hält und daher auch glaubhafter wirkt. Die kleinen Freikirchen wiederum kochen zwar überwiegend ihr eigenes Süppchen, hängen aber noch durch die kirchliche Allianz miteinander zusammen. Sie halten auch noch an einigen landeskirchlichen Dogmen fest, die eher philosophisch als biblisch sind.

Wem auch das zu viele Dogmen sind und der lieber eine Gemeinde will, die tatsächlich nach biblischen Muster lebt, da sie die Bibel als Gottes Wort VOLL anerkennt, der sollte es vielleicht mal mit Zeugen Jehovas probieren, bevor er auf Gemeinden ganz verzichtet.

Spoo
(/zitat)Danke spoo, Zabia, .. habe einiges gelernt.
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Nutzer: Night_Flyer
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geschrieben am: 23.04.2003    um 12:20 Uhr   
Ich bin egons Meinung! An irgend etwas sollte man glauben! Egal ob es Satan, Allah oder Budda ist! Z.b. finden Soldaten im krieg sehr oft ihren Glauben und ihre Gefühle zu gott da sie jmd. suchen an den sie sich wenden können, auch wenn er nichts von sich hören lässt! Wie erklärt ihr euch dann die ganzen Heiligen schriften? Die Legende von jesus und Mose und Noah u.s.w.? Es ist leicht als erstes zu sagen: Gott lässt nichts von sich hören also exestiert er nicht!
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Nutzer: SpooChrist
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geschrieben am: 24.04.2003    um 18:06 Uhr   

(zitat)Danke spoo, Zabia, .. habe einiges gelernt.(/zitat)

Bitte Egon29, war mir eine Freude

Alles Gute
Spoo
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Nutzer: SpooChrist
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geschrieben am: 24.04.2003    um 18:57 Uhr   
(zitat)Ich bin egons Meinung! An irgend etwas sollte man glauben! Egal ob es Satan, Allah oder Budda ist! Z.b. finden Soldaten im krieg sehr oft ihren Glauben und ihre Gefühle zu gott da sie jmd. suchen an den sie sich wenden können, auch wenn er nichts von sich hören lässt! Wie erklärt ihr euch dann die ganzen Heiligen schriften? Die Legende von jesus und Mose und Noah u.s.w.? Es ist leicht als erstes zu sagen: Gott lässt nichts von sich hören also exestiert er nicht! (/zitat)


Da muss ich mal wiedersprechen. Ob Gott oder Satan ist ja wohl schon noch ein Unterschied.

Das Wort "Satan" bedeutet Wiederstandsleistender "Teufel" heißt Verleumder. Gottes Name hingegen JHWH bzw. Jehova, Jahwe, Jahwo...(Sprachwissenschaftler sind sich nicht einig, wie JHWH von den Juden ausgesprochen wurde) Dieses Wort bedeutet oder ist eine Form von "Werden" Man kann seinen Namen so verstehen: "Er veranlasst zu werden"

Was noch wichtiger ist: Satan steht immer für das Böse, Hass, Gewalt, Mord, Vernichtung

Wogegen Gott für Liebe steht.

Römer 5, 15 Freilich läßt sich die Erlösung, die uns Christus gebracht hat, nicht mit der Sünde Adams vergleichen. Denn durch die Sünde des einen wurde die gesamte Menschheit dem Tode ausgeliefert; [b]durch Jesus Christus aber erfuhren wir in überreichem Maße Gottes Barmherzigkeit und Liebe[/b].

Sprüche 16, 6 Wer Gott treu ist und Liebe übt, dem wird die Schuld vergeben; und [b]wer Gott gehorcht, der meidet das Böse.[/b]

Sprüche 21, 3 [b]Gott will, daß die Menschen gut und gerecht miteinander umgehen; das ist ihm viel lieber als ihre Opfergaben.[/b]

Markus 12, 33 Ihn sollen wir lieben mit ganzem Herzen, mit unserem ganzen Verstand und mit aller Kraft. [b]Und auch unsere Mitmenschen sollen wir so lieben wie uns selbst. Das ist mehr als alle Opfer, die wir Gott bringen könnten.»[/b]


Was die Soldaten angeht: Sie können vielleicht denken, sie seien Christen aber das ist Heuchelei. Die Bibel verbietet das Töten: 2. Mose 20:13 [b]Du sollst nicht töten![/b]

Matthäus 5:44 Ich sage aber: [b]Liebt eure Feinde[/b] und [b]betet für alle, die euch hassen und verfolgen![/b]

"Seine Feinde lieben" stelle ich mir schwierig vor, wenn ich mit nem Sturmgewehr im Graben liege oder mit nem B52 unterwegs bin.

Glaubt ihr, die Soldaten die ihr im TV gesehen habt, wie sie da Gottesdienst gehalten haben, dass die für die Iraker gebetet haben? Sie haben eher dafür gebetet, dass Gott ihnen zum Sieg hilft und das bedeutet, sie haben für die Vernichtung der Menschen auf der anderen Seite gebetet. Und genau solche Dinge wie Kreuzzüge 1. und 2. Weltkrieg...., die von der Kirche [b]NICHT VON DER BIBEL bzw VON GOTT[/b] gesegnet bzw direkt sowie indirekt unterstützt wurden, tragen sehr dazu bei, dass viele die Bibel und Gott verwerfen.

Epheser 5:10 [b]Prüft in allem, was ihr tut, ob es auch Gottes Wille ist.[/b]

1.Johannes 4:1 Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, daß er Gottes Geist hat. [b]Prüft vielmehr genau, ob es wirklich von Gott stammt[/b], was er sagt. [b]Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben, die alle vorgaben, im Auftrag Gottes zu reden.[/b]

Wie ihr seht, schon zur damaligen Zeit gab es genügend Schweine, die was von Gott geschwallt haben, um Schaden zu legitimieren.

Alles Gute
Spoo



Geändert am 24.04.2003 um 19:00 Uhr von SpooChrist
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Nutzer: Gast_Zabia
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geschrieben am: 24.04.2003    um 22:25 Uhr   
Die Sprachwissenschaftler sind sich nicht einig????


Ds jüdische Alphabet schreibt keine Vokale!

Das ist der Grund, warum sich die Menschen nicht einig sind, obs Jahwe, oder Jehova oder sonst wie heisst.


Eigentlich brauche ich nicht die Bibel, und nicht einen Religionsführer, um zu wissen, was "natürlich" das Beste fürs Zusammenleben der Menschen ist.

[b]Gütig, barmherzig, liebend, verzeihend, tolerant.

Das haben eh die meisten Religionen in ihren Grundwerten![/b]

Ich hab 2 wichtige Sätze in der Bibel gefunden:

[b]An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.[/b]
Gemeint waren die falschen Propheten, die Pharisäer.

Ich interpretiere diesen Spruch so: Wenn ich sehe, wie jemand handelt, und was daraus wird, dann weiss ich, ob die gut oder richtig handeln! Dann weiss ich, ob ich ihre Handlungen akzeptieren kann.

[b]Ich bin, der ich bin.[/b]

Das war die Antwort von Jesus auf die Frage, ob er der Sohn Gottes oder der erwartete Erlöser, der Messias sie.

Über diese Antwort denke ich im Lauf der Jahre oft nach.

Ich interpretiere das etwas anders als die meisten:

Ich = Person
bin = Sein = Seele = Mensch

Ich weiss nicht, ob ihr mir folgen könnt oder wollt.

Ich meine das als: Jesus sagt für mich: Ich bin im Einklang mit mir selber. Körper, Geist, Seele.
In dieser Hinsicht kann ich ihn als Vorbild betrachten.

Ein Mensch, der ganz er selber war, und der daher so gelebt hat, so war, daß noch Jahrtausende später von ihm erzählt wird.


Spoo: Die Zeugen Jehovas interpretieren die Bibel buchstabengetreu. z.B. Wäre dann das Universum erst so 6000 Jahre alt. Oder - nach dem A.T. wurde den Menschen von Gott untersagt, (Tier-)Blut zu geniessen. Das interpretieren die Zeugen Jehovas, daß man keine Bluttransfusion machen darf. Da sind schon manche gestorben daran. Auch Kinder!!!!!
Viele andere christliche Religionen interpretieren dem Sinn nach. Schliesslich haben sich ja die Zeiten geändert.






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Nutzer: Crazy_B
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geschrieben am: 24.04.2003    um 22:30 Uhr   
[i][schwarz]ich warte auf eine bestimmte person die hier reinschreibt

aber noch nichpassiert
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Nutzer: SpooChrist
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geschrieben am: 25.04.2003    um 01:04 Uhr   

Hi Zabia

(zitat)
Spoo: Die Zeugen Jehovas interpretieren die Bibel buchstabengetreu. z.B. Wäre dann das Universum erst so 6000 Jahre alt. Oder - nach dem A.T. wurde den Menschen von Gott untersagt, (Tier-)Blut zu geniessen. Das interpretieren die Zeugen Jehovas, daß man keine Bluttransfusion machen darf. Da sind schon manche gestorben daran. Auch Kinder!!!!!
Viele andere christliche Religionen interpretieren dem Sinn nach. Schliesslich haben sich ja die Zeiten geändert.
(/zitat)

Das Universum existiert auch nach Zeugen Jehovas Ansicht deutlich länger als 6000 Jahre. Vermutlich verwechselst du da etwas. An Hand der Bibel kann man errechnen, das,ich weiß nicht mehr wann das war, jedenfalls errechnen, dass an einem bestimmten Datum der Mensch 6000 Jahre hinter sich hat.

Was die Evolutionstheorie angeht, könnte ich dir das Video "Gott würfelt nicht" empfehlen von Fritz Poppenberg. (Drei Linden Filmproduktion also unabhängig von Jehovas Zeugen, die das Video allerdings gut finden. In diesen Film wird Wissenschaft und Bibel gegenübergestellt. Erstaunlich wie viele berühmte Wissenschaftler zwar nicht unbedingt bibeltreue Christen sind, aber an ein Göttliches hinter der Naturwissenschaft glauben. Z.B Einstein, Max Plank, Mendel. Eins meiner Lieblingszitate: „[rot] Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“[/rot] (Werner Heisenberg, Atomphysiker)



Was allein die Sicht der Jehovas Zeugen angeht, könntest du das Buch "Das Leben- Wie ist es entstanden?" ansehen. Dort werden auch Fälschungen gezeigt, die die wissenschaftlichen Theorien untermauert haben, die allerdings dann doch Mal aufgeflogen sind z.B. das man mit manipulierten Tierknochen einen Uhrmenschen dargestellt hat. Interessant ist halt, dass es keine reinen JZ Befunde sind, sondern viele Wissenschaftsberichte zitiert werden mit Quellenangabe, also das man das, wenn man so viel Zeit und Interesse hat, auch nachprüfen könnte. z.B. Ein kleingedrukter Quellennachweis von 4 Seiten im Anhang.


Was das [rot]Blut[/rot] angeht:

In Kurzform sollte man folgendes wissen:

Die Bibel verbietet den Christen auch Blut im NT (Apg 15:20).

Blut wird auch medizinisch kritischer gesehen als man denkt.

[grün]Shander: „1998 übertraf die Zahl der Patienten, die aus persönlichen Gründen Blut ablehnten, die Zahl derer, die dafür religiöse Gründe angaben.[/grün]" (Aryeh Shander, außerordentlicher Professor für Anästhesie
(Vereinigte Staaten))

Boyd: Nehmen wir zum Beispiel Krebspatienten. Schon häufig hat es sich erwiesen, daß sie schneller gesund werden und die Krankheit seltener wieder auftritt, wenn sie keine Bluttransfusionen erhalten.(Mark E. Boyd, Professor für Geburtshilfe und Frauenheilkunde
(Kanada))

Sich von Blut fern zu halten, bedeutet für Jehovas Zeugen nicht, Rückenmarkt abzulehnen, bedeutet auch nicht, keine Organtransplantationen (allerdings werden die Organe vom Blut gereinigt)

Es gibt neben Blut immer besser werdende Alternativen, die man aus biblischer Sicht nicht ablehnen kann und die weit weniger Risiken bergen als Blut. Z.B. gute Ersatzflüssigkeiten, Maschienen, die das abgesaugte Blut noch in der Op filtern und in den Körper zurückleiten.

Fortsetzung folgt...
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Nutzer: SpooChrist
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geschrieben am: 25.04.2003    um 01:08 Uhr   

Ausführlicher (für Diejenigen, die es wirklich interessiert und Zeit und Gepult haben!!):

[b]Biblisch[/b] Zeugen Jehovas berufen sich da auf die Apostelgeschichte z.B. Apg 15:20 20 >sondern ihnen schreiben, daß sie [b]sich enthalten von den Verunreinigungen der Götzen und von der Unzucht 1 und vom Erstickten und vom[rot] Blut[/b] [/rot].<

Wie du richtig sagtest, Zabia, nehmen Jehovas Zeugen, die Gebote der Bibel sehr ernst. Dieses hier ist ein Grundsatz, sich vom Blut fern zu halten. Man könnte sagen, "Ja, damit ist nur Blut trinken gemeint. Die Menschen damals wussten doch nicht, dass es mal Transfusionen gibt" Stimmt, die Menschen nicht, aber die Menschen haben dieses Gebot nicht in die Welt gesetzt und Gott ist allwissend, daher kennt er auch die Zukunft, wie allein die Offenbarung beweist. Man kann auch sagen, "Ja, Gott meinte aber garantiert nur Tierblut" Allerdings steht da kein Tierblut. Verunreinigungen sind allgemein formuliert. Mit Götzen sind auch nicht nur heilige Kälber oder andere Tiergötter gemeint und Unzucht bezieht sich auch nicht allein auf Unzucht mit Tieren. So viel zum Thologischen Standpunkt.

[b]die medizinische Sicht[/b] der Leihen ist: "Unfall oder Operation, Mensch braucht Blut. Bekommt er Blut, wirds gut werden, bekommt er keins, wird er sterben." Ein klares Schwarz-Weiß-Bild. Daher ist verständlich, dass man sich darüber sehr aufregt, das Jehovas Zeugen sogar ihren Kindern kein Blut geben wollen, wenn diese medizinisch „notwenig“ erscheint. Objektiv gesehen ist das Blut allerdings nicht son Supermittel, wie man denkt (Ich hatte auch die Meinung und war ebenfalls gegen Zeugen Jehovas u.a. wegen Blut). Es gibt viele Mediziner, die nichts mit Jehovas Zeugen zu tun haben, aber dennoch die Meinung vertreten, dass sie auf keinen Fall Blut wollen, wenn sie selbst unter dem Messer landen. Das gleiche würden sie auch sagen, wenn ihre Kinder betroffen wären.

>>>Die Problematik der Unverträglichkeit geht weit über die verhältnismäßig wenigen Blutgruppen hinaus, die in den Krankenhäusern routinemäßig bestimmt werden. Wieso? Nun, in dem Artikel „Bluttransfusion: Gebrauch, Mißbrauch und Gefahren“ schreibt Dr. Douglas H. Posey jr.: „Vor fast 30 Jahren hat Sampson die Bluttransfusion als ein relativ gefährliches Verfahren beschrieben . . . [Seither] sind mindestens 400 weitere Rote-Blutkörperchen-Antigene erkannt und charakterisiert worden. Ohne Zweifel wird die Zahl weiter zunehmen, da die Membran der roten Zellen außerordentlich komplex ist“ (Journal of the National Medical Association, Juli 1989)<<<


>>>Eine weitere vorrangige Aufgabe des Immunsystems ist die Infektionsabwehr. Daher ist es verständlich, daß gemäß einigen Studien Patienten, die Blut erhalten haben, infektionsanfälliger sind als andere. Dr. P. I. Tartter führte eine Untersuchung über Dickdarmoperationen durch. Von den Transfusionsempfängern zogen sich 25 Prozent Infektionen zu, verglichen mit 4 Prozent bei denjenigen, die keine Transfusionen erhalten hatten. Er berichtet: „Es konnte ein Zusammenhang zwischen Bluttransfusionen und Infektionskomplikationen hergestellt werden bei Transfusionen vor, während oder nach der Operation. . . . Das postoperative Infektionsrisiko stieg mit der Zahl der verabreichten Bluteinheiten“ (The British Journal of Surgery, August 1988).<<<

((gibt viel was ich noch dazu posten könnte, aber ich selbst hasse auch ermüdend lange Beiträge und wills nicht längenmäßig extremer machen als es schon ist. Einfacher wäre es den Link zu posten, der ist auf der offiziellen JZ-Homepage und ich weiß nicht, wie gern man "Werbung" dieser Art hier sieht, hab da schon interessante Erfahrungen in anderen Foren.))


...
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Nutzer: SpooChrist
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geschrieben am: 25.04.2003    um 01:10 Uhr   
[b]Alternativen zu Blut[/b]

Was führte dazu?
>>>Obwohl die meisten Chirurgen beteuert haben, sie hätten nur dann Blut verabreicht, wenn es unumgänglich gewesen sei, hat die Verwendung von Blut seit der epidemischen Ausbreitung von Aids rapide abgenommen. In einem Leitartikel in Mayo Clinic Proceedings (September 1988) hieß es, es sei „einer der wenigen Vorteile der Seuche“ gewesen, daß sie „auf seiten der Ärzte und Patienten zu verschiedenen Strategien geführt hat, Bluttransfusionen zu vermeiden“[...] (Transfusion Medicine Reviews, Oktober 1989)<<<


>>>[b]Solche Aussagen bedeuten nicht, daß nichts unternommen werden müßte, wenn jemand bei einem Unfall oder einer Operation eine größere Menge Blut verliert[/b]. Bei einem großen und schnellen Blutverlust sinkt der Blutdruck, und es kann zum Schock kommen. Zunächst muß die Blutung gestillt und das Volumen aufgefüllt werden. Dadurch wird ein Schock verhindert, und die noch vorhandenen roten Blutkörperchen und die übrigen Blutbestandteile bleiben in Fluß.

Der [b]Volumenersatz[/b] kann ohne Blut oder Blutplasma erfolgen.* Verschiedene blutlose Flüssigkeiten sind wirkungsvolle Volumenexpander. Die einfachste ist Kochsalzlösung; sie ist sowohl billig als auch mit dem Blut verträglich. Es gibt ferner Flüssigkeiten mit besonderen Eigenschaften, zum Beispiel Dextran, Haemaccel und Ringer-Laktat-Lösung. Hydroxyäthylstärke (HÄS) ist ein neuerer Volumenexpander, und „er kann ohne Bedenken empfohlen werden für Patienten [mit Brandverletzungen], die Einwände gegen Blutprodukte haben“ (Journal of Burn Care & Rehabilitation, Januar/Februar 1989).<<<

>>>Man mag sich jedoch fragen: „[b]Warum sind blutfreie Ersatzflüssigkeiten so wirksam[/b], da doch rote Blutkörperchen erforderlich sind, um den Sauerstoff in alle Teile des Körpers zu transportieren?“ Wie bereits erwähnt, hat der Körper Sauerstofftransportreserven.Bei einem Blutverlust setzt ein wunderbarer Ausgleichsmechanismus ein. Das Herz pumpt mit jedem Schlag mehr Blut. Da das verlorengegangene Blut durch eine geeignete Flüssigkeit ersetzt worden ist, fließt das jetzt verdünnte Blut leichter, sogar in den kleinen Blutgefäßen. Zufolge von chemischen Veränderungen wird mehr Sauerstoff an die verschiedenen Gewebe abgegeben. Diese Anpassungen sind so wirksam, daß die Sauerstoffversorgung nur auf 75 Prozent des Normalwertes absinkt, wenn nur noch die Hälfte der roten Blutkörperchen vorhanden ist. Ein Patient verbraucht in Ruhe nur 25 Prozent des in seinem Blut verfügbaren Sauerstoffs. Zudem setzen die meisten Narkosemittel den Sauerstoffbedarf des Körpers herab.<<<


[gruen]Einige der alternativen Methoden im Überblick[/gruen]:

[b]Flüssigkeiten[/b]: Ringer-Laktat-Lösung, Dextran, Hydroxyäthylstärke und andere Lösungen werden verwendet, um das Kreislaufvolumen aufrechtzuerhalten und einen hypovolämischen Schock zu verhindern. Einige Flüssigkeiten, die gegenwärtig klinisch geprüft werden, können Sauerstoff transportieren.


[b]Medikamente[/b]: Mit gentechnisch hergestellten Proteinen läßt sich die Produktion von roten Blutkörperchen (Erythropoetin), Blutplättchen (Interleukin-11) und verschiedenen weißen Blutkörperchen (GM-CSF, G-CSF) anregen. Andere Medikamente bewirken einen deutlich geringeren Blutverlust während einer Operation (Aprotinin, Antifibrinolytika) oder tragen dazu bei, akute Blutungen zu stillen (Desmopressin).


[b]Biologische Klebstoffe[/b]: Kollagen und Gazestreifen mit Zellulose werden örtlich angewandt, um Blutungen zu stillen. Mit Fibrinkleber und vergleichbaren Präparaten lassen sich Stichwunden verschließen oder große blutende Gewebeflächen versiegeln.


[b]Blutrückgewinnung[/b]: Mittels entsprechender Maschinen läßt sich Blut, das während einer Operation oder bei einer Verletzung austritt, rückgewinnen. Das Blut wird gereinigt und kann dem Patienten in einem geschlossenen Kreislauf wieder zugeführt werden. In extremen Fällen können durch ein solches System mehrere Liter Blut zurückgewonnen werden.


[b]Operationstechniken[/b]: Gründliche Planung des Eingriffs unter Beratung mit erfahrenen Klinikern hilft einem Operationsteam, Komplikationen zu vermeiden. Unerläßlich ist sofortiges Handeln, um Blutungen zu stillen. Verzögerungen von mehr als 24 Stunden erhöhen deutlich das Sterblichkeitsrisiko für den Patienten. Können große Operationen in mehrere kleinere Eingriffe aufgeteilt werden, verringert sich insgesamt der Blutverlust.


[b]Operationsinstrumente[/b]: Manche Geräte ermöglichen es, zu schneiden und gleichzeitig Blutgefäße zu verschließen. Andere Geräte können Blutungen auf großen Gewebeflächen stillen. Laparoskopische und minimalinvasive Instrumente erlauben operative Eingriffe ohne den Blutverlust, der mit großen Schnitten einhergeht.

...
Geändert am 25.04.2003 um 01:15 Uhr von SpooChrist
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Nutzer: SpooChrist
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geschrieben am: 25.04.2003    um 01:11 Uhr   
[gruen]4 Experten über Blut[/gruen]

Spahn: In unserem Zentrum sind es in der Regel außergewöhnlich gut informierte Patienten, die um fremdblutfreie medizinische Behandlung bitten.

Shander: 1998 übertraf die Zahl der Patienten, die aus persönlichen Gründen Blut ablehnten, die Zahl derer, die dafür religiöse Gründe angaben.

Boyd: Nehmen wir zum Beispiel Krebspatienten. Schon häufig hat es sich erwiesen, daß sie schneller gesund werden und die Krankheit seltener wieder auftritt, wenn sie keine Bluttransfusionen erhalten.

Spahn: Oft verzichten wir bei der Behandlung von Universitätsprofessoren und ihren Angehörigen auf Bluttransfusionen. Selbst die Chirurgen bitten uns, Bluttransfusionen zu vermeiden! Ein Chirurg beispielsweise kam wegen seiner Frau zu uns, die eine Operation benötigte. Er sagte: „Sorgen Sie auf jeden Fall für eines: daß sie keine Bluttransfusion erhält!“

Shander: Zu mir sagten Mitarbeiter meiner Anästhesieabteilung: „Den Patienten, die keine Bluttransfusionen erhalten, geht es genausogut, wenn nicht sogar besser. Warum haben wir denn zweierlei Behandlungsstandards? Wenn das die beste Behandlung ist, sollten wir jeden so behandeln.“ Also erhoffen wir uns nun, daß fremdblutfreie Medizin der Behandlungsstandard wird.

Earnshaw: Es trifft sich zwar gut, daß fremdblutfreie Chirurgie für Zeugen Jehovas besonders wichtig ist. Aber eigentlich möchten wir jeden Patienten so behandeln.


Ist die fremdblutfreie Behandlungsweise mit mehr oder mit weniger Kosten verbunden?

Earnshaw: Sie spart Kosten.

Shander: Durch fremdblutfreie Medizin lassen sich 25 Prozent Kosten einsparen.

Boyd: Schon allein aus diesem Grund sollten wir sie praktizieren.

Wie weit ist die fremdblutfreie medizinische Behandlungsweise gediehen?

Boyd: Ich halte sie für sehr fortgeschritten. Allerdings sind die Möglichkeiten noch längst nicht erschöpft. Ständig stoßen wir auf weitere gute Gründe, auf Blut zu verzichten.


[gruen] Wer sind diese Eierköpfe überhaupt?[/gruen]

Donat R. Spahn, [b]Professor für Anästhesie[/b]
(Zürich)

Aryeh Shander, [b]außerordentlicher Professor für Anästhesie[/b]
(Vereinigte Staaten)

Mark E. Boyd, [b]Professor für Geburtshilfe und Frauenheilkunde[/b]
(Kanada)

Peter Earnshaw, Mitglied des Royal College of Surgeons, [b]Chefarzt für orthopädische Chirurgie[/b]
(London)

So ich nehme mal an, dass sollte jetzt ausreichen, um die Schwarz-weiß-Sicht ein wenig mehr in ein grau übergehen zu lassen. Wie man sieht, gibt es einige nachvollziebare Gründe Blut konsequent abzulehnen ohne gleich ein religiöser Fanatiker zu sein.

Liebe Grüße
Spoo
Geändert am 25.04.2003 um 01:14 Uhr von SpooChrist
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geschrieben am: 25.04.2003    um 06:24 Uhr   
Na, Spoo?

Von dem manipulierten Urknochen wusste ich. Das war Anfang des letzten Jahrhunderts. Wissenschaftsbetrug ist ja eine Tatsache. Der Grund ist aber im Unwissen und in den charakterlichen Mängeln dieseer "Fachleute" gelegen. Nicht daran, daß sie die Menschen betrügen wollten, was Glaube betrifft.
Was die anderen zugegeben anerkannten, excellenten Wissenschafter angeht: VOn ihrer Materie verstehen sie mehr als ich. Als Religionswissenschafter erkenn ich sie aber nicht an. Schuster bleib bei deinem Leisten!

Das Ersatzblut hat bei uns vor kurzem einem Kleinstkind das Leben gekostet. Darüber kannst nicht reden, wennst nichts weisst. Dieses Kind gab keine religiösen Vorstellungen an, dazu war es einfach zu jung.


Meine eigene Schwester hat wegen der Transplantationssicht der ZJ's ein halbes Jahr bevor sie fertig wurde, ihren Arztberuf aufgegeben. Weil ihr zukünftiger Mann dagegen war. Daher weiss ich auch sehr viel über die ZJ. Auch, was heute, 25 Jahre später daraus wurde.
"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!". Mehr sag ich nicht.


Spoo: So viele Wissenschafter es gibt, so viele unterschiedliche Meinungen sind möglich.

Ich hörs mir an; lies darüber nach, und bilde mir mein eigenes Urteil.

Zur gesundheitlichen Gefährdung durch Bluttransfusionen:

Ich ging vor Jahren Blutspenden. Eine Woche später diagnostizierte mein Hausarzt Lyme-Borreliose bei mir. Das ist eine schwere Hautkrankheit, durch Zeckenbiss verursacht. Da bekommt man massiv Antibiotika, und dann ists wieder okay.

Nun, ich dachte mir: Wenn mein Blut jemand bekommt, dems eh shcon dreckig geht, da macht so eine Infektion ja alles nur noch schlimmer.

Also hab ich rumtelefoniert, bis ich eine Fachärztin erreicht hab, der ich diese bedenken mitteilen konnte.
Die hat mir versichert, daß sie unheimlich froh darüber ist, weil sie eben in genau dieser Zeit versucht hatte, den Gesetzgeber zu überzeugen, daß auch auf diese Krankheit ausgetestet werden muss. Sie ist gescheitert, wegen der Kostenfrage.

Selbstverständlich haben sie meine Blutspende vernichtet.

Ich selber bin heut zwar nicht sicher, daß ich tatsächlich diese Krankheit hatte. Trotzdem war es richtig, dieses Risiko für einen Patienten drastisch einzuschränken.

Die andere Seite:
Wenn eines meiner Kinder eine medizinische Hilfe benötigt, hab ich als Elternteil keinerlei Recht, diese aufgrund meiner religiösen Ansichten zu verweigern. So sehe ich meine mütterliche Verantwortung. Und ich bin sicher, das Kind hätte keinen Nachteil im Glauben deswegen. Schliesslich hat es ja nicht frei entschieden.

Zu Recht wurden daher bei uns die betroffenen Kinderärzte verurteilt. Weil sie den Glauben der Eltern über das Kindeswohl gestellt hatten! Heute weiss jeder Arzt bei uns, daß das Leben des kindes vorgeht.

Dieses Recht, medizinische Hilfe zu verweigern, hat nur der erwachsene, mündige Patient selber.
Das Kind hat keine Reife, kein Wissen dafür.


Viele tote Kinder klagen an.


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Nutzer: SpooChrist
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geschrieben am: 25.04.2003    um 19:23 Uhr   
Hi Zabia!

(zitat)

Was die anderen zugegeben anerkannten, excellenten Wissenschafter angeht: VOn ihrer Materie verstehen sie mehr als ich. Als Religionswissenschafter erkenn ich sie aber nicht an. Schuster bleib bei deinem Leisten!
(/zitat)

Sie wollen auch keine Religionswissenschaftler sein. Ich nannte sie, weil man gerade von Naturwissenschaftlern davon ausgeht, dass sie keine Gottheit akzeptieren, weil sie für alles eine rationale Erklärung haben und auch bei Unerforschten, wo sie noch keine haben, dennoch davon überzeugt sind, dass da auch rationale Gesetzmäßigkeiten im Spiel sind, die man früher oder später nachweisen wird.

(zitat)
Das Ersatzblut hat bei uns vor kurzem einem Kleinstkind das Leben gekostet. Darüber kannst nicht reden, wennst nichts weisst. Dieses Kind gab keine religiösen Vorstellungen an, dazu war es einfach zu jung.
(/zitat)

Ich weiß nicht welche Komplikationen aufgetreten sind, vielleicht wäre es bei Blut auch passiert. Die Statistiken im anderen Beitrag zeigen ja, dass Blut auch für einige Probleme verantwortlich gemacht wird.




(zitat)
"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!".
(/zitat)

So sehe ich das auch, und so lange man den Früchten eine Chance gibt, ist das absolut in Ordnung.
(zitat)

So viele Wissenschafter es gibt, so viele unterschiedliche Meinungen sind möglich.
(/zitat)

Eben, somit sollte auch Blut eine Gewissensfrage für jeden sein, auch für die, die Atheisten sind, ob man das Risiko eingeht oder nicht. Wie gesagt, ob Blut eine so tolle Sache ist oder vielleicht sogar das Gegenteil, ist umstrittener als man denkt.

(zitat)
Wenn eines meiner Kinder eine medizinische Hilfe benötigt, hab ich als Elternteil keinerlei Recht, diese aufgrund meiner religiösen Ansichten zu verweigern. (/zitat)

1. Gottes Gebote gehen immer vor, wenn du echt gläubig bist.

2. Sind Gottes Gebote nichts, was er uns auferlegt, um uns zu unterdrücken oder um uns etwas vorzuenthalten. Sie dienen dazu, dass wir uns vor Schaden bewahren. In so fern vertraue ich einen Allwissenden einfach mehr als unvollkommenen Menschen. Wenn du so willst, sehe ich es eher als verantwortungslos Gott nicht zu gehorchen, wenn es um das Wohl von mir oder meiner Mitmenschen insbesondere meiner Familie geht. Ich halte Gott einfach für wesentlich kompetenter als son Typ im weißen Kittel.

Bekanntes Beispiel "Adam und Eva". Satan behauptet, Gott will den Menschen etwas tolles vorenthalten. Gott sagte zuvor: esst vom Baum der Erkenntnis und ihr sterbt. Satan sagte: Ihr werdet dann wie Gott. Wer hatte Recht?

Vielleicht weniger bekanntes Beispiel: Gott schrieb den Juden vor, wie sie mit Fäkalien umzugehen haben (vergraben). Die Ägypter, die damals als am weitesten entwickelt galten, hatten diese göttliche Vorschrift nicht. Dem zu Folge experimentierten sie mit Fäkalien auf Wunden usw. Was zu heftigen Infektionen führte und lebensgefährlich war.

2 von vielen Beispielen, die zeigen, dass Gottes Gebote zum Wohl der Menschen sind.


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Nutzer: Gast_Zabia
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geschrieben am: 25.04.2003    um 19:58 Uhr   
Irgendwie hab ich dne Verdacht, Du willst hier missionieren, Spoo.

Ich will aber diskutieren.

"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."

Wenn das Kind tot ist, hat die frucht keine Chance mehr.

Nachdem sich Gott bei mir noch nicht vorgestellt hat, trau ich mehr meinen Augen und meinem Verstand. Auc wenn ich einem weissen Kittel begegne. Manche sind echt kompetent. Und aller Fortschritt ist nicht von Satan.

Satan hat sich auch nicht vorgestellt bei mir.

Also ich glaube an den Menschen. An die Natur.

Die beiden stellen sich immer und überall bei mir vor.

Auch über Menschen und Natur sind viele Bücher, auch gescheite geschrieben worden.

Im Unterschied zu religiösen Schriften und Traktaten kann ich aber mein Wissen und meine Erfahrung einsetzen, um tatsächlich zu beurteilen, ob diese Autoren recht haben.

Bei der Bibel und Co, kann ich das nicht.

Da frage ich mich dann:

Cui bono (Wem nützt es)?


Wenn es uns Menschen nützt, dann finde ich es gut.
Wenn es hilft Menschen dumm und regierbar zu machen, dann lehne ich es ab.


Zu den Fäkalien: Du vergleichst Äpfel mit BIrnen. Das ist unzulässig.

Du kannst nicht Fäkalienentsorgung mit medizinischen Experimenten vergleichen. Shcon gar nicht, wenn da mit Leben und Gesundheit von Menschen gespielt wurde.


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geschrieben am: 25.04.2003    um 22:41 Uhr   
(zitat)Irgendwie hab ich dne Verdacht, Du willst hier missionieren, Spoo.
(/zitat)

Diesen Vorwurf bin ich schon gewohnt.

Die Rede war von "was soll man von Glauben und Kirche halten" Ich sagte, man soll nicht meinen, alles, was von der Kirche kommt, ist biblisch. Dann ging es um Alternativen, dabei nannte ich Freikirchen und Jehovas Zeugen. Jehovas Zeugen hast du dann aufgegriffen und dich zum Blut geäußert. Darauf habe ich versucht dir deutlich zu machen, was die Gründe dafür sind, dass Jehovas Zeugen es ablehnen aus biblischen sowie aus medizinischen Gründen.

Ich kenne mich mit den Jehovas Zeugen einigermaßen gut aus, weil ich schon seit über einen Jahr mit ihnen zu tun habe und womöglich auch selber einer werde. Daher finde ich es nicht verkehrt, wenn ich zu Vorurteilen begründet Stellung nehme.

(zitat)
"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."

Wenn das Kind tot ist, hat die frucht keine Chance mehr.
(/zitat)

Wenn du das so siehst, dann bitte. Hat nur wenig Sinn.

Verletztes Kind bekommt kein Blut und stirbt = es war falsch ihm kein Blut zu geben.

Verletztes Kind bekommt Blut und stirbt = es war falsch ihm Blut zu geben

Verletztes Kind wird operiert und stirbt = es war falsch es zu operieren.

Es bekommt Medikamente, stirbt = Keine Medikamente mehr für Kinder usw.

(zitat)
Und aller Fortschritt ist nicht von Satan.
(/zitat)

Ich habe Satan nicht mit dem Fortschritt in Verbindung gebracht!

(zitat)
Auch über Menschen und Natur sind viele Bücher, auch gescheite geschrieben worden.
(/zitat)

Bestreite ich nicht

(zitat)
Im Unterschied zu religiösen Schriften und Traktaten kann ich aber mein Wissen und meine Erfahrung einsetzen, um tatsächlich zu beurteilen, ob diese Autoren recht haben.

Bei der Bibel und Co, kann ich das nicht.

Da frage ich mich dann:

Cui bono (Wem nützt es)?
(/zitat)

Kannst du schon, ist nur mit Mühe verbunden.

(zitat)
Wenn es uns Menschen nützt, dann finde ich es gut.
Wenn es hilft Menschen dumm und regierbar zu machen, dann lehne ich es ab.
(/zitat)

Seh ich auch so


(zitat)
Zu den Fäkalien: Du vergleichst Äpfel mit BIrnen. Das ist unzulässig.

Du kannst nicht Fäkalienentsorgung mit medizinischen Experimenten vergleichen. Shcon gar nicht, wenn da mit Leben und Gesundheit von Menschen gespielt wurde.
(/zitat)

Das geht schon, dass eine ist nur krasser als das andere. Aber so weit waren die damals noch nicht.

Und werden sich Blutalternativen weiter durchsetzen, wer weiß, vielleicht wird man das mit dem Blut dann auch bereuen.


Um noch Mal deine Frage zu beantworten "Was will der Spoo eigentlich hier"

Ich wollte, dass man sich darüber klar wird, dass man die Bibel erst gelesen haben sollte, bevor man drüber ablästert. Des weiterem wollte ich deutlich machen, dass einige angebliche (mächtige)Christen so gehandelt haben, wie es die Bibel verurteilt und man somit nicht der Bibel dafür Schuld geben sollte, was Menschen verbockt haben.

Dann habe ich mit dir über Blut geredet. Ich erwarte kein "Spoo du hast absolut Recht, danke, dass du mir das alles erklärt hast bla bla" Ich wollte deutlich machen:

Kein Blut geben KANN Leben retten.

Blut geben KANN schlimme Folgen haben.

So das du mehr Einsicht in die Gründe hast, wieso man Blut mit gutem Gewissen auch ablehnen KANN.


Ich hab mir das mit dem Missionieren noch Mal überlegt.

Missionieren vielleicht in dem Sinn, als würde man z.B. einem Bayern München Fan sagen, der ganze Fußball ist Schrott, weil sich die Spieler dopen und bestechen lassen usw. und somit müssen alle Fans einen an der Waffel haben das zu unterstützen. Dazu würde der BM-Fan wohl auch Stellung nehmen, um zu zeigen, dass nicht alle Mannschaften gleich sind und wieso er Fan seiner Mannschaft ist. Es wird ihn dann wohl auch nicht darum gehen, dass der Opponent ebenfalls plötzlich ein Fan dieser Mannschaft wird sondern darum, dass er einsieht, dass nicht alle Mannschaften gleich sind und es NACHVOLLZIEBARE Gründe gibt, wieso sich jemand einer solchen Mannschaft anschließt, auch wenn er selbst dieses Interesse nach wie vor nicht teilt.
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Nutzer: Gast_Zabia
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geschrieben am: 26.04.2003    um 06:01 Uhr   
Um das mit dem Kind abzuschliessen: Das Blut hätte dessen Leben höchstwahrscheinlich gerettet. Zu diesem Schluss kam das Gericht.

Ich kenn die Bibel wahrscheinlich besser als Du, Spoo.

Also hab ich, auch mit Deiner Begründung, ein Recht darüber zu reden.

Ich kenn viele Religionen. Hab mit unterschiedlichsten Glaubensrichtungen zu tun gehabt. Ich beurteile sie nach dem, wie sie ihren Glauben leben.
Nicht, wie sie darüber reden.


Je mehr jedenfalls eine Glaubensrichtung sich an die Buchstaben ihrer Texte hält, desto weniger sieht sie die Menschen, und übersieht ihre Nöte.


Damit bin ich wieder:

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.


Sprich: Guck Dir die Menschen an, und wie sie leben. Dann kannst über ihre Religionsrichtung nachdenken und eventuell urteilen.




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Nutzer: LiLSpAinGiRl
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geschrieben am: 26.04.2003    um 12:49 Uhr   
Mhm ist jeden das seine hin oder her, jeder kann an das glauben was er will.
Ich persönlich glaube an garnichts was das religöse angeht
ich glaube nicht das es Gott gibt, weil wenn es Gott geben würde , würden auch nicht so viele Sachen passieren die uns nicht gut tun!
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