Auf den Beitrag: (ID: 591443) sind "222" Antworten eingegangen (Gelesen: 9545 Mal).
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geschrieben am: 04.04.2004    um 19:54 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Als der Wind mein Haar berührte-
sanft und streichelnd- tröstend fast
und mich langsam mit sich führte,
fiel von mir des Lebens Last.

Und er trug mich auf seinen Schwingen,
die sonst niemals sichtbar sind,
fort aus des Lebens engen Schlingen-
dieser warme, sachte Wind.

Ich sah Orte, die verborgen
sonst dem Menschenauge bleiben.
Und ich dachte nicht ans Morgen-
Ließ mich einfach von ihm treiben.

Und dann setzte er mich wieder-
nach einer kleinen Ewigkeit-
an dem alten Platze nieder,
voll zartester Behutsamkeit.

Zum Abschied schien er fast zu singen-
ein Lied von der Unendlichkeit-
ließ Baum und Strauch dabei erklingen
und zog hinaus. weit in die Zeit.

Und manches Mal, wenn ich ihn spüre-
wie einen Freund sprech ich ihn an.
Und wenn ich sacht das Nichts berühre-

sein warmer Hauch dankt es mir dann


[A.U.]
~*little*~
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
Yo,Ho steht zusammen
hisst die Flagge zeigt sie
solln sie uns verdammen
doch wir sterben nie !
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
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geschrieben am: 08.04.2004    um 17:51 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

ENGEL LEBEN EWIG !
("Stolzes Herz")


Einst hat man mir vom Tod erzählt,
das er Kälte bringt und Seelen quält,
doch jetzt da ich ihn fühle, fürchte ich ihn nimmermehr,
warum laufen wir vergebens, dem Leben hinterher?
Und ziehe ich Rüsume, lass alles an mir vorüberziehn,
viel schlechtes und viel gutes, viel verlogen, was wie wahrheit schien.
Lasst mich gehn, lasst meine Schmerzen Schmerzen sein,
lasst mich zieh in Gottes Namen, ich werde nie ein Engel sein.


Wenn Engel ewig leben,
will ich keine Engel sein.
Wenn Tränen ewig fliessen,
erstarre ich zu Stein.
Und wenn ich schaue auf mein Leben,
tat ich vieles nicht zu recht,
war mein Leben wirklich schlecht ?
war mein Leben wirklich schlecht ?


Viele andre sind schon hier, und frönen ihrer Qual,
auf Wolken tanzen, singen, das Leben ist die Wahl
Licht auf ewig, niemals Nacht alles wird gut,
raubt es mir die Sinne, meine Kraft und meinen Mut.
Viele sind schon hier, und harren ohne sinn,
Suchen immer noch vergeblich, vegetieren nur dahin.
Und sie kommen auf mich zu, wolln mich nehmen an die Hand
Und drängen mich mit ihren Flügeln, mit dem Rücken an die Wand.


Wenn Engel ewig leben,
will ich keine Engel sein.
Wenn Tränen ewig fliessen,
erstarre ich zu Stein.
Und wenn ich schaue auf mein Leben,
tat ich vieles nicht zu recht,
war mein Leben wirklich schlecht ?
war mein Leben wirklich schlecht ?


Einst hat man mir erzählt, das der Tod das Ende sei,
das danach die Seele sterbe, und Gedanken seien frei,
doch das mag ich nicht glauben, denn fühlen kann ich hier.
Und ich kann mich gegen wehren, das ich in ewgen Eis erfrier!
Ich möchte auch hier sein, was war und was ich bin,
ein Seele frei von Zwängen, keine Puppe ohne Sinn!
Lieber Gott ich will kein Engel sein, Bitte glaube mir,
lass meine Seele ziehen, befreie mich von hier !


[A.U.]
~*little*~
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 08.04.2004    um 17:54 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Sehnsucht nach dem Frühling

O wie ist es kalt geworden
und so traurig, öd' und leer!
Rauhe Winde wehn von Norden,
und die Sonne scheint nicht mehr.

Auf die Berge möcht' ich fliegen,
möchte sehn ein grünes Tal,
möcht' in Gras und Blumen liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.

Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang,
möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang.

Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald,
bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald!

[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]




~*little*~
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 08.04.2004    um 17:55 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Den Augenblick genießen!

Mein Kopf an Deinem Körper :

Deinen Atem fühlen,
gleichmäßig und ruhig.
Deinen Herzschlag spüren,
sanft höre ich ihn an meinem Ohr.
Deine Haut berühren,
die Wärme dringt tief in mich ein.

Den Augenblick genießen!

Die Zeit steht still...
Für einen Moment nur.
Die Zeiger der Uhr - sie bleiben stehen.
Vergessen von Raum und Zeit.
Nur noch genießen.

Doch dann ist es wieder soweit.
Ich höre das leise Ticken der Uhr.
Und die Zeit läuft weiter.

Doch ich warte auf den nächsten Augenblick!
Zu schnell war er vorbei.


[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 08.04.2004    um 17:56 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Unser Himmel

Früher haben wir uns gemeinsam
die Sterne angeguckt,
Abend für Abend,
Nacht für Nacht.


Jeder Stern ein kleines bisschen Glück.
und der mond war die Sonne,
in unserer kleinen Welt.


Jetzt bist du weit weg von mir
und ich weiss nicht, wie es dir grad geht,
manchmal sitze ich abends am Fenster
und schaue mir die Sterne an.


Ich weiss, dass du irgendwo,
am anderen ende der Welt,
auch in die Sterne schaust,
und dass du an mich denkst,
so wie ich an dich denke.


Wenn ich jetzt die Sterne anschaue,
fühle ich kein Glück mehr.
nur noch die leere in meinem herzen.


Und wenn ich den Mond anschaue,
spüre ich nicht mehr die wärme der Sonne,
sondern nur noch die wärme deines lachens,
dass ich so sehr vermisse.


[A.U.]
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geschrieben am: 08.04.2004    um 17:57 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Ein Freund Für immer

Für immer hast du mir gesagt
für immer,
jede Nacht und jeden Tag.

Du kannst mich mit deinen Gedanken
tief im Herzen berühren,
du kannst mich mit deinen Worten
zärtlich verführen.

Doch jetzt bin ich allein,ohne dich
tränenschwere Augen
und ich sehne mich.

Und wenn dann der Mond am Himmel steht
und wieder ein Tag für uns verloren geht
dann schau ich ins Licht
doch ich weine nicht.

Für dich da würde ich durch die Hölle gehn
doch in der Nacht da werde ich die Sonne sehn
dann bin ich im Traum bei dir
dann bleibst du für immer bei mir.


[A.U.]
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geschrieben am: 08.04.2004    um 17:58 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Meerestraum

Sanftes Spiel
verträumter Wellen
trägt Sehnsuchtsgedanken
hoffnungsvoll
in die tiefblaue Unendlichkeit
des Meeres.

Zärtlich
zaubert Mondlicht silbern
Diamantentropfen
über schlafende Meereswogen
hinweg
zum Horizont.

Still
in lauen Sommernächten
Sternenstaub vom Himmel
fällt in süßer Ahnung glänzend
hinab
bis zum Meeresgrund,
wo
zwei Seelen sich vereinen
Träume neugeboren aus geheimnisvoller Tiefe
Meeresrauschen
sanft ertönt.

Mein rauschen der Gefühle,
klammert sich an Dein Goldenes Herz,


[A.U.]
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geschrieben am: 08.04.2004    um 17:59 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Gedanken der Nacht

Der Mond scheint leise durch mein Fenster,
er zählt die Tränen die ich weine.
Du bist nicht bei mir,
bist gegangen ohne Worte,
ohne ein Abschied,
Die Sterne strahlen hell,
und doch ist Dunkelheit um mich.

Ohne Dich,
mein Herz es bricht.
Ich denke nur an Dich,
an die Zeit mit Dir.
Die Welt war nur für Dich und mich,
und nun bist nicht mehr da.

Lässt mich allein,
mit dem Schmerz der die Seele frißt.
Könnte ich Dir nur folgen,
Dir sagen wie sehr ich dich vermisse,
Dich liebe und brauche.
Und ich weiß,
Mein Herz weint
roteTränen
um Dich


[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 08.04.2004    um 18:01 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Wie aus Wasser geformt - erstarrt
gesprungenes Lachen
Elfenstimmen eilen
zwischen den klaren Blüten
eisgleicher Äste
glashafter Bäume

Ob sie wohl Leben?
Sie werfen keine Schatten
nur gebrochene Bilder
sie fächern das Licht

Im Glasgarten verirrt sich die Zeit
und bleibt als Moment erhalten

Nur der Mond weist den Weg zum Morgen
erlaubt der Sonne einen neuen Tag
Im Glasgarten küßt der Mond das Licht

Nichts duftet
geschmacklos die Frucht
Wer genießt sie?
Schön...
Im Kristallglas
verirrt sich das Licht

Nur der Mond weist den Weg zum Morgen
erlaubt der Sonne einen neuen Tag
Im Glasgarten küßt der Mond das Licht

Die Blumen wirken spröde und starr
wem sollte ich diese Kälte schenken
die Leere zumuten
unmöglich sie zu pflücken
sie zerspringen in abertausend Splitter
winzige Kristalle
die im Fallen singen
den Atem der Elfen
begleiten
an jedes Ohr
das bereit ist
zu hören

Nur der Mond weist den Weg zum Morgen
erlaubt der Sonne einen neuen Tag
Im Glasgarten küßt der Mond das Licht
wie alles - klar - glatt - rein
wie alles - klar - glatt - rein


[A.U.]
~*little*~
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
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geschrieben am: 13.04.2004    um 18:07 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Breathe Easy

Cruel to the eye
I see the way he makes you smile
Cruel to the eye
Watching him hold what used to be mine
Why did I lie?
What did I walk away to find
Oh why, oh why

I can't breathe easy
CanŽt sleep at night
'til you're by my side
No, I can't breathe easy
I can't dream yet another dream
Without you lying next to me
There's no air

Curse me inside
For every word that caused you to cry
Curse me inside
I won't forget, no I won't baby I
Don't know why (don't know why)
I left the one I was looking to find

Oh why, oh why
why...

I can't breathe easy
Can't sleep at night
'til you're by my side
No, I can't breathe easy
I can't dream yet another dream
Without you lying next to me
There's no air

No, I can't breathe easy (can't breathe easy...)
I can't dream yet another dream
Without you lying next to me
There's no air

Out of my mind
Nothing makes sense anymore
I want you back in my life
That's all I'm breathing for

Ooh,
tell me why
Oh won't you tell me why
I can't dream yet another dream
Without you lying next to me
There's no air

I can't breathe easy
Can't sleep at night
'til you're by my side

'cause I can't breathe easy
I can't dream yet another dream
Without you lying next to me
There's no air
There's no air


[by Blue]

~*little*~

~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 25.04.2004    um 18:47 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Trost in Tränen


Wie kommt's, dass du so traurig bist,
Da alles froh erscheint?
Man sieht dir's an den Augen an,
Gewiss, du hast geweint.

»Und hab ich einsam auch geweint,
So ist's mein eigner Schmerz,
Und Tränen fließen gar so süß,
Erleichtern mir das Herz.«

Die frohen Freunde laden dich,
O komm an unsre Brust!
Und was du auch verloren hast,
Vertraue den Verlust.

»Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht,
Was mich, den Armen quält.
Ach nein, verloren hab ich's nicht,
So sehr es mir auch fehlt.«

So raffe denn dich eilig auf,
Du bist ein junges Blut.
In deinen Jahren hat man Kraft
Und zum Erwerben Mut.

»Ach nein, erwerben kann ich's nicht,
Es steht mir gar zu fern.
Es weilt so hoch, es blinkt so schön,
Wie droben jener Stern.«

Die Sterne, die begehrt man nicht,
Man freut sich ihrer Pracht,
Und mit Entzücken blickt man auf
In jeder heitern Nacht.

»Und mit Entzücken blick ich auf,
So manchen lieben Tag;
Verweinen lasst die Nächte mich,
Solang ich weinen mag.«

Goethe

~*little*~
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geschrieben am: 25.04.2004    um 18:48 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Vermächtnis


Kein Wesen kann zu nichts zerfallen!
Das Ewge regt sich fort in allen,
Am Sein erhalte dich beglückt!
Das Sein ist ewig: denn Gesetze
Bewahren die lebendgen Schätze,
Aus welchen sich das All geschmückt.

Das Wahre war schon längst gefunden,
Hat edle Geisterschaft verbunden;
Das alte Wahre, fass es an!
Verdank es, Erdensohn, dem Weisen,
Der ihr, die Sonne zu umkreisen,
Und dem Geschwister wies die Bahn,

Sofort nun wende dich nach innen:
Das Zentrum findest du da drinnen,
Woran kein Edler zweifeln mag.
Wirst keine Regel da vermissen:
Denn das selbständige Gewissen
Ist Sonne deinem Sittentag.

Den Sinnen hast du dann zu trauen,
Kein Falsches lassen sie dich schauen,
Wenn dein Verstand dich wach erhält.
Mit frischem Blick bemerke freudig
Und wandle sicher wie geschmeidig,
Durch Auen reichbegabter Welt.

Genieße mäßig Füll und Segen;
Vernunft sei überall zugegen,
Wo Leben sich des Lebens freut.
Dann ist Vergangenheit beständig,
Das Künftige voraus lebendige
Der Augenblick ist Ewigkeit.

Und war es endlich dir gelungen,
Und bist du vom Gefühl durchdrungen:
Was fruchtbar ist, allein ist wahr –
Du prüfst das allgemeine Walten,
Es wird nach seiner Weise schalten,
Geselle dich zur kleinsten Schar.

Und wie von alters her, im stillen,
Ein Liebewerk nach eignem Willen
Der Philosoph, der Dichter schuf,
So wirst du schönste Gunst erzielen:
Denn edlen Seelen vorzufühlen
Ist wünschenswertester Beruf.

Goethe


~*little*~

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geschrieben am: 25.04.2004    um 18:48 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Gesang der Geister über den Wassern


Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es,
Ewig wechselnd.

Strömt von der hohen,
Steilen Felswand
Der reine Strahl,
Dann sträubt er lieblich
In Wolkenwellen
Zum glatten Fels,
Und leicht empfangen
Wallt er verschleiernd,
Leise rauschend
Zur Tiefe nieder.

Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise
Zum Abgrund.

Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Schäumende Wogen.

Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!

Goethe

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Tamerlane

Des Todes Stunde trostvoll zu erlichten -
Dazu, o Vater, diene nicht mein Dichten.
Wohl keine Macht der Erde reicht so weit,
Mich von des Stolzes Sünde zu erlösen,
Der mehr als irdisch, weil ein Fluch des Bösen.
Zu sanften Träumen mangelt mir die Zeit.
Ihr nennt es Hoffnung - jenes zehrend Feuer:
Allein es ist der Wünsche Ungeheuer.
Könnte ich hoffen - o mein Gott! ja dann
Würde' ich es heilig, würd' es göttlich nennen,
Dann hieß ich dich nicht Narr, du alter Mann -
Allein ich kann es nicht eis Lichtgeschenk
erkennen.

Kennst du die Qualen, die der Geist empfindet,
Der seines Stolzes Wunden nicht verwindet?
Jammerndes Herz! Von dir ward mir zuteil
Mit deinem Welken auch die Lügenkunde,
Im Ruhme liege Seligkeit und Heil;
Von dir kam mir in schicksalsschwerer Stunde
Sehrender Glanz als ein Geschenk voll Hohn,
Zu der Juwelen Schein an meinem Thron,
Der Hölle Kronring! namenlose Pein -
Der Hölle Feuer kann nicht heißer sein!
0 unersättlich Herz, der Blumen Flor
Sich mit des Sommers Sonnenschein verlor!
Die ewige Stimme jener toten Zeit,
Wie eine Glocke, die bezaubert, singt,
Daß es ins unermesslich Weite dringt,
Ein Grablied über deine Nichtigkeit.

Nicht immer so wie jetzt ich war:
Das Fieberdiadem in meinem Haar
Gewann ich durch Gewalt und Gier. 1
Hat gleiches Feuererbe nicht gegeben
Rom seinem Cäsar - so wie dieses mir?
Das Erbe königlicher Macht
Und stolzer Geist voll hohem Streben,
Die Menschnatur in ihrer höchsten Pracht.
Der Berge Erdreich gab mir erstes Leben:
Nachtnebel kühlten mich mit ihrem Taue
Und salbten Scheitel, Schläfe mir und Braue.
Des Sturmes Schwingen fühlt ich beben;
Er hatte wie ein starker, wilder Aar,
Sein Nest in meinem eignen Haar.

So spät vom Himmel - Tau - er fiel
In Träumen unheiliger Nacht
Herab auf mich wie Höllenspiel;
Der Blitze rote Flammenpracht,
Die Fahnen gleich aus Wolken lohen,
Erschien dem halbgeschlossenen Blick
Als Herrscherprunk und Königsglück.
Und des Trompetendonners Drohen
Umtoste mich wie Sturmgebraus,
Sprach mir von Menschenschlacht, daraus
Ich - dummes Kind! - mein eigen Singen
Oh, meine Seele glüht in Lust,
Kirn solcher Schrei aus meiner Brust!
Als ein Triumphlied ließ er klingen.

Der Regen netzte Haupt und Haar,
Die ohne Schutz - ein schwerer Wind
Machte mich toll und taub und blind.
Mich dünkte, eine Menschenschar
Warf Lorbeer über mich herab.
Der Sturm der Eisluft, scharf und kurz,
Gurgelte in mein Ohr den Sturz
Von Kaiserreichen - der Gefangenen Trab -Verfolgter Bitten - und den Ton
Der Schmeichelei um eines Herrschers Thron.

Meine Leidenschaft, seit jenen Unglücksstunden,
Entartete zu Tyrannei'n.
Sie schienen, da mit Macht verbunden,
Mir innerste Natur zu sein.
Doch, Vater, einer lebte seinerzeit -
In meiner Jugend, da die Glut
Noch stärker brannte mir im Blut
Denn Leidenschaft ist früh dem Tod geweiht -
Der damals dieses eisern Herz
Auch kannte in der Schwäche Schmerz.

Ich hab' nicht Worte - ach! - zu sagen,
Was Liebe uns an Glück verspricht.
Auch würd' ich nicht zu zeichnen wagen
Ein mehr denn schönes Angesicht,
Des Züge meinem Geiste sind -
Schatten im unbeständigen Wind:
So wie den Augen, wenn sie weilen
Über bedeutungsvollen Zeilen,
Doch plötzlich schmilzt der tiefe Sinn.
Zu leeren Phantasien hin -
Und nur mehr ödes Nichts darin.

Oh, sie war wert, geliebt zu sein!
So groß der Kindheit Liebe war,
Daß Neid erfüllt die Engelsschar,
Ihr junges Herz war Altarschrein,
Vor dem mein Denken und mein Hoffen
Als Weihrauch brannte - gute Gaben,
Denn kindlich waren sie und offen -
Ihr junges Beispiel war erhaben:
Oh, warum folgte ich dem reinen nicht,
Und griff, dem Feuer trauend, nach dem Licht ?

Aufwachsend schon erlebten wir die Wonne,
Den Forst durchstreifend wie das Wild;
Im Winter meine Brust ihr Schild -
Und auch ihr Schild vorm Strahl der Sonne.
Sie hob die Blicke himmelwärts,
Ihr Auge war mein Himmelshain.
Der Liebe Lehrer ist - das Herz:
In ihres Lächelns Sonnenschein -
Nicht, kleine Sorgen zu verdrängen,
Noch Scherzen heiter nachzuhängen -
Warf ich mich oft in ihren Arm -
Indes mein Geist voll banger Tränen
Verschwieg sein Hoffen und sein Wähnen;
Sie forschte nicht nach meinem Harm;
Es lag auf mir wie sanftes Glück Ihr großer, stiller, milder Blick.

Und doch, was mehr als Liebe wert,
Mein Geist, der glühend rang und strebte,
Da ihn, der einsam auf den Gipfeln lebte,
Der Ehrgeiz neuen Ton gelehrt -
Mein Leben fand ich nur in dir:
Die Welt und alles, was in ihr,
In Luft und Meer, in Baum und Stein,
All ihre Lust - all ihre Pein
Gab neues Glück - das Ideal,
Vergänglich-düsteres Traumgesicht -
Dunklere Nichtse wurden da real -
Schatten - und schattenhaftes Licht!
Sie schwebten her auf nebelhafter Schwinge
Und bildeten, verwirrend, Wundersame,
Dein Bildnis und - ein Name - Name!
Getrennte - doch vertraute Dinge.
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
Yo,Ho steht zusammen
hisst die Flagge zeigt sie
solln sie uns verdammen
doch wir sterben nie !
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
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geschrieben am: 25.04.2004    um 18:52 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]
Ehrsüchtig war ich, Vater - kennst du schon
Der Leidenschaften Qualen - nein - o nein:
Ich, Armer, träumte einen Thron
Der halben Welt für mich allein,
Und murrte noch des Schicksals mein,
Daß es so niedrig und gemein -
Doch glich er meinen anderen Träumen,
Die mit dem Dunst des laus verschäumen,
Umschmeichelt von der Schönheit Strahl,
Balsam dem Geist in seiner Qual.
Zusammen wanderten wir auf der Krone
Des höchsten Bergs, der niederschaute,
Wo sich aus Fels und Wäldern baute
Natur der Herrschaft stolze Throne -
Auf Hügeln, die ins Tal verflossen
Und tausend Bäche rings ergossen.

Ich sprach von Macht und Stolzes Ehre
Geheimnisvoll zu ihr, als wäre
Dies uns ein leicht erfüllbar Glück,
Ein Spiel für diesen Augenblick
Ich las in ihrer Augen Glanz,
Sie fühlte und verstand mich ganz.
Das Glühen ihrer zarten Wangen
Schien mir zu königliches Prangen,
Als daß es immerfort allein
Licht sollte in der Wildnis sein!

Dann hüllte ich mich selbst in alle Pracht,
Erträumte Krone in die Stirn gedrückt -
Doch hat nicht Phantasie in ihrer Macht
Mit ihrem stolzen Mantel mich geschmückt'-
Im Haufen des gemeinen Pöbels stand
Der Löwe Ehrsucht, schwach in seinen Stricken
Und duckte sich vor seines Wächters Hand-
Nicht wie in Wüsten, wo mit heißen Blicken
Der Starke, Wilde giert nach ihrem Blut,
Um zu entfachen seines Herzens Glut.

Blick um dich jetzt auf Samarkand!
Ist sie nicht Königin ob allen Reichen?
Ist nicht ihr Stolz herrlich und ohnegleichen?
Sind nicht in ihrer hocherhabenen Hand
Der Erde Städte nichts als Staub und Sand'~
Steht sie nicht edel da in Glanz und Scheint
Wie nie zuvor die Welt sie sah, allein?
Und könnte - fiel sie - nicht ihr ärmster Stein
Der Sockel eines stolzen Thrones sein?
Und wer ihr Herrscher? - Timur - ja,
Den das erstaunte Volk voll Ehrfurcht sah
Ob Reichen thronend, die geraubt -
Ein Räuber mit gekröntem Haupt!

O Menschenliebe! Geist, der alles letzt,
Was seine Hoffnung auf den Himmel setzt!
Wie auf scirocco-dürres Feld der Regen,
So spendest du ein Übermaß von Segen
Der Seele, die beglückt von deiner Macht -
Doch läßt das Herz du in der Wildnis Nacht!
Begriff, der alles rings umher, was lebt,
Mit fremder, seltsamer Musik umwebt,
Geboren durch der Schönheit wildes "Werde!" -
Lebwohl! Denn ich gewann die Erde.

Hoffnung, der Adler, der die Himmel stürmte -
Da er nichts sah, was sich noch höher türmte,
Ließ er gelassener die Schwingen greifen,
Heimwärts das stolze Auge schweifen.
Sonnuntergang: sinkt Sonne tiefenwärts,
Verdüstert sich sein ganzes Herz,
Das sich noch sehnte nach der Wonne
Und nach dem Glanz der Sommersonne.
Des Abends Nebel muß er glühend hassen;
Er lauscht und will den Klang erfassen,
Der mit dem Dunkel dringt heran,
Als einer, der in Traumesnot
Entfliegen möchte, doch nicht kann,
Vor der Gefahr, die nahend droht.

Wenn dann der Mond, die weiße Quel1e,
Ausschüttet Glanz und Mittagshelle,
Sein kaltes Lächeln - und sein Strahl
Erscheint in Schreckens düsterer Qual
Ein Bild aus Tagen nach dem Tod.
Kindheit ist eine Sommersonne,
Mit ihr versinkt die letzte Wonne
Und läßt uns nichts als Grau'n und Not.
Was wir zu wissen kühn erstrebten,
Was wir an Wünschen tief erlebten,
Dies alles sahen wir zerrinnen.
So laß das irdische Beginnen
Mit seiner Mittagsschönheit fallen,
Die alles ist. Ich eilte her
Zu meinem Heim - mein Heim nicht mehr -‚
Denn was es einst dazu gemacht
War nicht mehr da; ganz leis und sacht
Trat durch bemooste Tür ich ein.
Da klang mir von der Schwelle Stein
Die Stimme Einer, die in frühern Tagen
Ich kannte und sie klang wie Klagen.
Dir, Hölle, trotz ich, sieh entbrannt
In Gluten, die du nie gekannt,
Mein Herz, das demutvoll sein Weh getragen.

Vater, ich glaube fest - ich weiß - denn Tod
Naht mir aus segensreichen Regionen,
Wo keiner Lügen Truggestalten wohnen -
Weit klafft sein Eisentor und droht -
Und durch die Ewigkeiten bricht
Der Wahrheit reines Flammenlicht -
Ich glaube, eine Schlinge tat
Satan auf jedes Menschen Pfad.
Sonst wäre es ihm nie gelungen,
Daß er mich so mit List bezwungen,
Daß er mich so verführt zum Ruhme,
In dem ich mich so tief verfing,
Da ich im stillen Heiligtumc
Der Göttin Liebe mich erging,
Die täglich salbt die schneeige Schwinge
Im Weihrauchduft der Opferbrände
Und heiliger unbefleckter Dinge, b
Wo durch der Bäume grüne Wände,
Von Himmelsstrahlen dicht vergittert,
Kein winzig Staubkorn Einlaß fände
Und keiner Mücke Hügel zittert,
Von ihrem Adlerauge nicht gesehen -
Wie also könnte es geschehn,
Daß Ehrsucht heimlich eingedrungen,
Zerstörend, was voll Weihe war,
Bis kühner sie emporgesprungen
Hohnlachend in der Liebe Haar?
---------------------------
Edgar Allan Poe
----------------------------

~*little*~

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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 25.04.2004    um 18:53 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Welkende Rosen

Möchten viele Seelen dies verstehen,
Möchten viele Liebende es lernen:

So melodisch flüsternd zu verhallen,
So im Taumel auseinander wehen,

So in rosiges Blätterspiel zerfallen,
Lächelnd sich vom Liebesmahl entfernen,

So den eigenen Tod als Fest begehen,
So gelöst dem Leiblichen entsinken

Und in einem Kuß den Tod zu trinken.

(Hermann Hesse)

~*little*~
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geschrieben am: 25.04.2004    um 18:56 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Nacht

Die Nacht legt ihren Schleier, der
Stille und der Kälte
langsam über die Welt und
bettet sie meist friedlich in ihr Gewand,
welches aus Sternen besteht.

Ich wandere auf dieser Welt meist Nachts
umher und betrachte
die Gegend welche dann ruhig und friedlich
vor mir liegt.
Von Zeit zu Zeit begegne ich
anderen Menschen oder ähnlichen
Gestalten und rede mit Ihnen.

Einige erzählen mir von Ihren
Geschehnissen, die sie in so manch einer
Nacht erlebt haben.
Und doch erfahr ich immer wieder das
dort draussen jemand auf
mich wartet.

Doch ebenso erfahre ich, das wenn
ich dieser Person
näher komme, sie sich wieder zurück zieht.
Nun werde ich weiter durch
die Nächte voll Ruhe wandern und
nach der Person suchen,
die nach mir ruft und sich nicht zeigt



[A.U.]
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geschrieben am: 25.04.2004    um 18:57 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Ein zarter Wind auf großen Weiten
Wo Vögel noch die Stille reiten
Wo aberviele Blumen stehen
Die, verwelkt, zum Grabe sehen

In diesen scheinbar finstŽren Landen
Ist ihr Geiste auferstanden
Damit, wenn sich der Nebel legt
Die Unschuld mich zu Grabe trägt

Mir scheintŽs, auch wennŽs mein Herz beschwert
Dass diese Liebe ewig währt
Hierfür verleugne ich Licht und Leben
Um mich ihr vollends zu ergeben

Auf dass ich niemals ihr entrinne
Sind wie betäubt all meine Sinne
So werd ich nie durch eigŽnen Willen
Meinen Wahrheitsdurste stillen

Einst jedoch werdŽ ich entrinnen
Dann wird ein neuer Tag beginnen
An dem sie schwebt zur Ewigkeit
Doch niemals in Vergessenheit


[A.U.]
~*little*~
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geschrieben am: 25.04.2004    um 18:57 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Dunkle Träume

Schatten gleiten durch die Nacht,
haben Träume mitgebracht,
dämonenhaft und schreckensgleich
entführen sie mich in ihr Reich.

Gequälte Seelen hör ich schrei’n,
voller Angst und voller Pein
und die höchste Not des Herzens
weicht der Qual des größten Schmerzes.

Und der Engel der Verdammnis
herrscht dort über die Finsternis
und er jedem Traum befehle,
damit lebende er quäle.

Monsterspinnen Fäden ziehen,
so kann keine Seele fliehen,
werden ringsum eingesponnen,
so wird Hoffnung dir genommen.

Und die Schreie aus vielen Kehlen
dir lange in den Ohren gellen,
bis du selber nicht mehr weißt
was du bist und wie du heißt.

So trinkst du nun Verzweiflung pur,
hinter dir deines Blutes Spur,
siehst hier keine Hoffnungswende,
nimmt dein Alptraum nun kein Ende.


[A.U.]
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geschrieben am: 25.04.2004    um 18:58 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Gefangen im eigenen Ich

Dunkles Licht umgibt deine Seele,
durchdringt seinen Leib,
vreschlingt deinen Verstand,
diu bist allein,

gefangen im eigenen Ich

Das Morgengrauen will nicht kommen,
die Fürchte der Nacht zersetzenn deine Gewänder,
dein fleisch ringt nach Atem,
du schliesst einen Akt mit der Verwesung,

gefangen im eigenen Ich
gefangen im eigenen Ich

gefangen....gefangen im eigenen Ich
gefangen....gefangen im eigenen Ich

Angst zersetzt deinen Verstand,
Grenzen der Dunkelheit zeigen ihre Nähe,
Du kannst dich nicht bewegen,
Du bist gefangen in deinem eigenen Sarg...gefangen

Das Morgengrauen will nicht kommen,
Grenzen der Dunkelheit zeigen ihre Nähe,
Du kannst dich nicht bewegen,
Du bist gefangen in deinem eigenen Sarg,

gefangen im eigenen Ich...gefangen


[A.U.]
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das ist der schlimmste Tod,
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