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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 07.07.2004    um 20:17 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Einst hat mich ein sterbender Engel mit seinen Flügeln berührt,
und die Welt um mich herum wurde grau und kalt..

Dachte, daß es das nun sei...
dachte, ich hätte mal wieder Glück,
dem Leben ein Schnäppchen geschlagen
und das Schicksal umgangangen.

Deine Worte schaffen eine Mauer,
die zwischen uns steht,
doch gibt es einen winzigen Spalt,
der uns verbunden läßt.

Du sagst, ich soll mir keine falschen Hoffnungen machen,
doch hoffen kann nur, wer auch glaubt.
Meinen Glauben habe ich vor langer Zeit verloren,
als meine Vergangenheit meine Zukunft zerstörte.

Ich glaubte an etwas,
was da niemals war,
vielleicht nicht sein wird.

Ich ergebe mich der Hoffnung,
Du entscheidest Dich anders,
das ist der Spalt,
der uns offen steht.

Ich weiß es,
so wird es nicht sein,
das ist die Mauer,
geschaffen aus Deinen Worten.

Deine Worte haben Dich verändert,
sie haben mich verändert,
haben unsere Welt verändert.

Das wir so weiter machen können,
wie bisher auch,
diesmal als Freunde,
ist nichts als eine Illusion.

Ich habe Deine Worte schon mal gehört,
habe diese Mauer oft gesehen,
weiß, sie ist nicht zu überwinden,
egal wie sehr wir es versuchen.

Darum muß ich jetzt Lebewohl sagen,
nicht Aufwiedersehen,
denn es fehlt mir die Kraft,
gegen diese Illusion zu kämpfen.

Ich bin müde,
schließe die Augen,
Trauere um Uns
besonders um Dich.

Werde Dich vermissen,
werde immer für Dich da sein,
wenn Du mich brauchst.

Du bist Freundin,
Schwester und Geliebte,
trotzallem noch viel mehr als das.

Viele Dinge wurden nicht gesagt,
sie werden in mir leben,
mich jeden Tag verletzen,
weil Du nicht mehr da bist.

Trauer umhüllt meine Seele,
Du wirst mir fehlen..




[A.U.]
~*little*~

~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
Yo,Ho steht zusammen
hisst die Flagge zeigt sie
solln sie uns verdammen
doch wir sterben nie !
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 07.07.2004    um 20:23 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Der Totentanz

Der Türmer, der schaut zu mitten der Nacht
Hinab auf die Gräber in Lage;
Der Mond, der hat alles ins Helle gebracht:
Der Kirchhof, er liegt wie am Tage.
Da regt sich ein Grab und ein anderes dann:
Sie kommen hervor, ein Weib da, ein Mann,
in weißen und schleppenden Hemden.


Das reckt nun, es will sich ergötzen sogleich,
Die Knöchel zur Runde, zum Kranze,
So arm und so jung und so alt und so reich;
Doch hindern die Schleppen am Tanze.
Und weil nun die Scham hier nun nicht weiter gebeut,
Sie schütteln sich alle: da liegen zerstreut
Die Hemdlein über den Hügeln.


Nun hebt sich der Schenkel, nun wackelt das Bein,
Gebärden da gibt es, vertrackte;
Dann klippert's und klappert's mitunter hinein,
Als schlüg' man die Hölzlein zum Takte.
Das kommt nun dem Türmer so lächerlich vor;
Da raunt ihm der Schalk, der Versucher, ins Ohr:
Geh! hole dir einen der Laken.


Getan wie gedacht! und er flüchtet sich schnell
Nun hinter geheiligte Türen.
Der Mond, und noch immer er scheinet so hell
Zum Tanz, den sie schauderlich führen.
Doch endlich verlieret sich dieser und der,
Schleicht eins nach dem andern gekleidet einher,
Und husch! ist es unter dem Rasen.


Nur einer, der trippelt und stolpert zuletzt
Und tappet und grapst an den Grüften;
Doch hat kein Geselle so schwer ihn verletzt,
Er wittert das Tuch in den Lüften.
Er rüttelt die Turmtür, sie schlägt ihn zurück,
Geziert und gesegnet, dem Türmer zum Glück:
Sie blinkt von metallenen Kreuzen.


Das Hemd muß er haben, da rastet er nicht,
Da gilt auch kein langes Besinnen,
Den gotischen Zierat ergreift nun der Wicht
Und klettert von Zinnen zu Zinnen.
Nun ist's um den armen, den Türmer getan!
Es ruckt sich von Schnörkel zu Schnörkel hinan,
Langbeinigen Spinnen vergleichbar.


Der Türmer erbleichet, der Türmer erbebt,
Gern gäb' er ihn wieder, den Laken.
Da häkelt - jetzt hat er am längsten gelebt -
Den Zipfel ein eiserner Zacken.
Schon trübet der Mond sich verschwindenden Scheins,
Die Glocke, sie donnert ein mächtiges Eins,
Und unten zerschellt das Gerippe.



[Johann Wolfgang von Goethe]
~*little*~

~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 16.10.2004    um 21:59 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

My Only Love

I'm a lonely stranger
In this world of pain

In my darkest hour
I'm alone
Why did you leave me

But one day
I will find you
My heart my soul
My only love

Wandering through the fields
Of disease
Can you hear me calling

Searching for a heart
Which heals my wounds

I'm not going to lose
My faith in love
Just because you left me

But one day
I will find you

.. My heart ..

.. my Soul ..



My only love ..


[by Elis]



~*li††le*~

~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 16.10.2004    um 22:03 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Sie Erfasst Mein Herz

Schwere Tränen
Vergebens geweint
Rinnen wie Silber
In Sehnsucht vereint

Verlassen und traurig
Geh‘ ich durch die Nacht
Der Wind folgt mir nach
Und tröstet mich sacht

Hart wie Stein
Und still ist mein Herz
Ich kann’s nicht mehr fühlen
Vorbei ist der Schmerz

Ich hab es geschworen
Dem Wind und dem Meer
Dass bei mir niemals wieder
Liebe einkehrt

Doch sie erfasst mein Herz
Mit voller Kraft
Doch sie erfasst mein Herz
Reisst die Mauer ein

Und es öffnet sich wieder
Vergessen der Eid
Es gibt was es vermag
Denkt nicht an das Leid

Verlassen in der
Lieblosen Zeit
Liebe strömt aus
Die Gefühle entzweit

Gib acht, gib acht
Die Stimme im Wind
Gefühle verletzbar
Und sie machen dich blind

Kind der Liebe
Pass auf auf dein Herz
Ein Blick auf das Meer
Vergiss‘ nie den Schmerz

Doch sie erfasst mein Herz
Mit voller Kraft
Doch sie erfasst mein Herz
Reisst die Mauer ein

[by Elis]


~*li††le*~

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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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Nutzer: Rauschfaktor
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geschrieben am: 24.10.2004    um 18:54 Uhr   
dich gibts auch noch
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Nutzer: -SadAngel-
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geschrieben am: 25.10.2004    um 19:30 Uhr   
[i][blau]

[b]**Hear you me**[/b]


Es gibt niemanden in der Stadt den ich kenne
Du gabst uns einen Platz wo wir hingehen konnten
Ich sagte niemals Danke dafür
Ich dachte ich würde noch eine weitere Chance kriegen

Was würdest du jetzt von mir denken?
So glücklich
So stark
So stolz
Ich sagte nie Danke dafür

Jetzt werde ich niemals eine Chance haben
Wenn du heute Nacht bei mir wärst,
würde ich für dich einfach nochmal singen,

Einen Song für ein Herz, das so groß ist,
dass Gott es nicht leben lassen wollte.

Mögen Engel dich hineinführen
Hört ihr mich, meine Freunde
Auf schlaflosen Straßen, geht die Schlaflosigkeit weg
Mögen Engel dich hineinführen.


(*Jimmy Eat World)





-Sad-
[rot]***Der Traum der Engel, in finsterer Nacht,
durch silbernes Licht, zum Leben erwacht.***
Geändert am 25.10.2004 um 19:31 Uhr von -SadAngel-
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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 04.12.2004    um 20:06 Uhr   
[i]

Mondesaufgang

An des Balkones Gitter lehnte ich
Und wartete, du mildes Licht, auf dich.
Hoch über mir, gleich trübem Eiskristalle,
Zerschmolzen schwamm des Firmamentes Halle;
Der See verschimmerte mit leisem Dehnen,
Zerflossne Perlen oder Wolkentränen?
Es rieselte, es dämmerte um mich,
Ich wartete, du mildes Licht, auf dich.

Hoch stand ich, neben mir der Linden Kamm,
Tief unter mir Gezweige, Ast und Stamm;
Im Laube summte der Phalänen Reigen,
Die Feuerfliege sah ich glimmend steigen,
Und Blüten taumelten wie halb entschlafen;
Mir war, als treibe hier ein Herz zum Hafen,
Ein Herz, das übervoll von Glück und Leid
Und Bildern seliger Vergangenheit.

Das Dunkel stieg, die Schatten drangen ein -
Wo weilst du, weilst du denn, mein milder Schein?
Sie drangen ein wie sündige Gedanken,
Des Firmamentes Woge schien zu schwanken,
Verzittert war der Feuerfliege Funken,
Längst die Phaläne an den Grund gesunken,
Nur Bergeshäupter standen hart und nah,
Ein düstrer Richterkreis, im Düster da.

Und Zweige zischelten an meinen Fuß
Wie Warnungsflüstern oder Todesgruß;
Ein Summen stieg im weiten Wassertale
Wie Volksgemurmel vor dem Tribunale;
Mir war, als müsse etwas Rechnung geben,
Als stehe zagend ein verlornes Leben,
Als stehe ein verkümmert Herz allein,
Einsam mit seiner Schuld und seiner Pein.

Da auf die Wellen sank ein Silberflor,
Und langsam stiegst du, frommes Licht, empor;
Der Alpen finstre Stirnen strichst du leise,
Und aus den Richtern wurden sanfte Greise;
Der Wellen Zucken ward ein lächelnd Winken,
An jedem Zweige sah ich Tropfen blinken,
Und jeder Tropfen schien ein Kämmerlein,
Drin flimmerte der Heimatlampe Schein.

O Mond, du bist mir wie ein später Freund,
Der seine Jugend dem Verarmten eint,
Um seine sterbenden Erinnerungen
Des Lebens zarten Widerschein geschlungen,
Bist keine Sonne, die entzückt und blendet
In Feuerströmen lebt, im Blute endet -
Bist, was dem kranken Sänger sein Gedicht,
Ein fremdes, aber o! ein mildes Licht.


Annette von Droste-Hülshoff

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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 04.12.2004    um 20:09 Uhr   
[i]



Dämmerung im Haar

In des Lebens Dämmerung
Ziehe ich mich dann zurück
Wenn wieder mal das grelle Licht
Des Alltags mich "beglückt"

Geblendet von der Wirklichkeit
Erstaunt und sichtbar fassungslos
Verbringe ich so manchen Tag
In Gaias dunklem Mutter-Schoß

Beseelt - entzückt und sinnentrückt
Genieße ich es sehr
Wie sie mich in die Träume wiegt
Mit Augen schlafesschwer

Novembernebel schwebt heran
Umfaßt ganz sanft mein Sein
Die Dunkelheit verfängt sich dann
Im hellen Mondenschein


[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 04.12.2004    um 20:12 Uhr   
[i]



Alte Ruine

Der Wind fegt durch die alten Mauern
Die trotzig ihr Geheimnis wahren
Nur eine Stimme flüstert leise
Vom Leid, das sie dereinst erfahren

In einer Zofe Schlafgemach
Ist großes Unrecht wohl geschehen
Ein Recke wollte Gunst erwerben
Erhörte nicht der Jungfer Flehen

Bedrängnis, Alpdruck, Todesangst
Erfüllen die Mansarde
Er läßt nicht von dem Mädchen ab
Der Schuft kennt keine Gnade

Gebrandmarkt fühlt sie Todessehnsucht
Und strebt zur höchsten Zinne
Sie wirft ihr junges Leben weg
In dieser Burgruine

Der Wind fegt durch die alten Mauern
Die trotzig ihr Geheimnis wahren
Die Stimme hat Gehör bekommen
Die ganze Welt hat es erfahren


[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 04.12.2004    um 20:14 Uhr   
[i]


Schicksal

Sie kommen bei Nacht
Durch Mauer und Zaun
Sie weben und schnüren
Kein Mensch kann sie schauen

Die Nornen, sie spinnen
Mit goldener Schnur
Die Fäden der Zukunft
Des Lebens Struktur

Das feine Gespinnst
Wird dann mit Bedacht
Verspannt um die Seelen
Und schon ist es vollbracht


[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 04.12.2004    um 20:16 Uhr   
[i]

Und die Steine weinten...


Ich sah die Erde saftig grün
Vor ewig langen Zeiten -
Und Segenswünsche aus der Höhe
Auf sie niedergleiten

Freie Tiere - wild und schön
Stolzierten über Weiden
Mit Freude und Besonnenheit
Die Götter sie begleiten

Luft und Wasser waren rein
Auf diesem blauen Stern
Und für die Wesen ohne Zahl
Lag Amagedon weltenfern

Doch lang ist Eden schon entschwunden
Liegt jetzt verloren weit voraus
Wir treiben in ein dunkeles Loch
Und feiern froh im Narrenhaus

Nein - niemand wischt die Tränen weg
Die wir nun bald vergießen
Denn keiner nahm die Zeichen ernst
Die uns die Steine wiesen

Gequälte Tiere ohne Zahl
Die Erde grob zerschunden
Wir schließen unsere Augen fest -
Der Wirklichkeit entschwunden

Bald zeigt sich eine Wende an
Es dauert nicht mehr lange
Wenn ich an unsere Erde denke
So wird mir angst und bange

Und die Steine weinten...


[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
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geschrieben am: 04.12.2004    um 20:17 Uhr   
[i]
Kaltes Herz

Ich folge dem Schein des Mondlichts
Und fliege hin zu Dir
Mit kaltem Herzen reise ich
Und bringe mein Begier

Ein Rucksack voller Tränen
Drückt meine Seele schwer
Erschöpft und aufgescheuert
Krieche matt ich nebenher

Ich bitte Dich um Wärme
Entflamme meine Glut
Laß meine Eiszeit enden
Begrenz die Tränenflut

[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
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weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 04.12.2004    um 20:18 Uhr   
[i]



Mondlicht

Sternenglanz will ich genießen
Funken sprühen auf mein Haupt
Mondin möchte Dich begrüßen ...
Da werd ich des Verstands beraubt

Sekunden, Stunden - keine Ahnung
Zeit verschmilzt im Weltenraum -
Vernehme Stimmen, die mich rufen:
"Komm zurück, verlaß den Traum!"

Grelles Licht schmerzt meine Augen
Sonnenschein erhellt die Welt
Will gleich wieder untertauchen
Doch leider ist der Weg verstellt

Sternenstaub klebt an den Füßen
Seh ich jetzt - und faß es nicht
Mondin wollt' Dich nur begrüßen
War nicht auf's verglühen erpicht

[A.U]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 04.12.2004    um 20:20 Uhr   
[i]
Mein Name

In dunklen Flammen ging ich auf
Vor ewig langen Zeiten
Mein Schicksal war ein Hürdenlauf
Gespickt mit Schwierigkeiten

Ich wurde jung und wurde alt
Vergaß die Wirklichkeiten
Beständig wechselt die Gestalt
Inmitten beider Seiten

Mal diese - mal die andere Form
Beherbergt meine Seele
Entspricht doch leider nie der Norm
Was ich hier nicht verhehle

So viele Namen waren mein
Doch niemand kennt den wahren
Ich überstand die Höllenpein
Kein Mensch wird ihn erfahren

Der Henker schürt erneut die Glut
Ich soll den Namen nennen
Doch hüt ich mein Gedankengut
Denn lieber will ich brennen

Ins wilde Land werd ich entschwinden
Dort wechseln die Gestalten
Kein Folterknecht kann mich dort finden
Die Lohe wird erkalten

In dunklen Flammen ging ich auf
Vor ewig langen Zeiten
Mein Schicksal war ein Hürdenlauf
Gespickt mit Schwierigkeiten


[A.U.]
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
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"Autor"  
Nutzer: *nine*
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Anzahl Nachrichten: 135

geschrieben am: 04.12.2004    um 20:52 Uhr   
die gedichte sind echt alle gut! .-f haste selber gedichtet oda abgeschrieben? naja, mach weiter so schöne gedichte! tschau nine
PS: wie kann man im forum die schriftart ändern??
Ich liebe den Regen.
Denn dann kann keiner meine Tränen sehen,
nur ich spüre sie und meinen Schmerz.
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"Autor"  
Nutzer: Rauschfaktor
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geschrieben am: 04.12.2004    um 21:54 Uhr   
ja ja... schreiben wie eine verrückte aber einen kleinen text nich lesen können
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"Autor"  
Nutzer: Rauschfaktor
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Anzahl Nachrichten: 30

geschrieben am: 23.12.2004    um 17:50 Uhr   
hallo
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"Autor"  
Nutzer: -little-
Status: Profiuser
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geschrieben am: 23.12.2004    um 21:26 Uhr   
[i]

das is kein rumschmier mäpple ..hab ich dir letztens scho gesagt..also..

Lass es endlich! :)
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
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Yo,Ho steht zusammen
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"Autor"  
Nutzer: Avail
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Anzahl Nachrichten: 7

geschrieben am: 05.01.2005    um 15:06 Uhr   


Geändert am 07.01.2005 um 18:23 Uhr von Avail
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"Autor"  
Nutzer: --little--
Status: Profiuser
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Anzahl Nachrichten: 384

geschrieben am: 05.01.2005    um 16:00 Uhr   
..
Geändert am 08.01.2005 um 23:48 Uhr von --little--
†.: ..so it goes, My Dear.. :.†
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