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Nutzer: Avail
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geschrieben am: 07.01.2005    um 01:11 Uhr   
Ich komm nie wieder hier her
Geändert am 07.01.2005 um 18:24 Uhr von Avail
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Nutzer: Avail
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geschrieben am: 07.01.2005    um 01:12 Uhr   
Ich hasse euch alle *heul*
Geändert am 07.01.2005 um 18:25 Uhr von Avail
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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 08.01.2005    um 23:04 Uhr   
[i][schwarz]So allein

So einsam ist mein Leben jetzt
Traurig - trüb und leer
Niemand schaut sich nach mir um
In diesem Häusermeer

Ich schreie stumm um Hilfe oft
Und bitte um Gehör
Die Worte stecken fest im Hals
Das Bitten fällt mir schwer

Was soll ich tun - was sag ich bloß?
Komm her und sprich mit mir?
Was ist nur mit den Menschen los?
Ist Kälte zeigen eine Zier?

Sprich mit mir...

[A.U]
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
Yo,Ho steht zusammen
hisst die Flagge zeigt sie
solln sie uns verdammen
doch wir sterben nie !
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 08.01.2005    um 23:06 Uhr   
[i][schwarz]
Rauchgeschwärzte Flügel

Mit rauchgeschwärzten Flügeln
Vom Totentanz verbraucht
Strebt sie zum Ahnenhügel
Das Leben ausgehaucht

Mit flatterndem Gewande
Der Lockenpracht beraubt
Zum Fliegen außerstande
Blickt sie zum Felsenhaupt

Und auf ihr Antlitz legt sich
Der Morgenröte Licht
Ihr Glaube war beharrlich
Und voller Zuversicht


[A.U.]
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
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Yo,Ho steht zusammen
hisst die Flagge zeigt sie
solln sie uns verdammen
doch wir sterben nie !
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Nutzer: -little-
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:02 Uhr   
[i]

Wintermond

Da, wo der traurige Engel wohnt -
hinterm klaren Wintermond -
möchte so gerne ich einmal reisen,
zu den Stürmen, den lauten, leisen.
Möchte dich dort wieder sehen,
in deinem feuchten Schoß vergehen.
Mit meiner Zunge dich entzücken
und deinen entseelten Leib beglücken...

Dort hinterm klaren Wintermond
in einer kalten Januarnacht,
wo der klagende Engel wohnt
und... wo ich dich... umgebracht...

[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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Yo,Ho steht zusammen
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:03 Uhr   
[i]Dort am Ursprung alles Bösen


Wenn sich mir die Sehnsucht nicht erfüllt

und mich Wehleid tritt und plagt,

wenn meine Gier nach Liebe nicht gestillt

und an mir höhnend Zweifel nagt,

falt die Hände ich zum Flehen,

auf dass er mich erwählt.

Sollt er auf mich nieder sehen

und schauen, was mein Herz so quält.





Hat mir Lust und Geilheit auferlegt,

auf dass ich mich beweisen sollte.

Wollt sehn, ob ich sündfrei überleb,

und tue, was er von mir wollte.

Doch bin ich nur ein schwacher Blag,

ohne Verstand, ohne Moral.

Bin stets von meinem Trieb geplagt

im feuchten Quell als geiler Aal.



Ich leb im Schoße mancher Weiber,

dort am Ursprung des Nichtgelingen,

wo sich benetzte, warmer Leiber

wohlig ineinander schlingen.

Wo nasse Aale manchmal weinen,

pulsierend sich vom Schmerz erlösen,

und sich mit dem Verderb vereinen,

dort am Ursprung alles Bösen.



Das Gelüst nach Fleisch und bittrem Schweiß,

das Verlangen nach Körper, Aug und Schopf,

des Menschenlust, ach ja, mein Gott, ich weiß,

ist Schuld

- und die Sünd’ kostet mir den Kopf.


[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:04 Uhr   
[i]Wenn ich jetzt gehe

Wenn ich jetzt gehe, halt meine Hand
und küss mich leis’ ein letztes Mal.
Mein Geist ist leer, mein Herz verbrannt,
dort strotzt ein schwarzes Feuermahl.

Eine Armee schwarzweißer Spinnen
webt sanft ein festes Netz um mich.
Kann nicht nach außen, nicht nach innen,
bin gefangen – ewiglich.

Sie kriechen mir in die Augen rein
und laben sich an dem Gewebe.
Spritzen ihr Gift in mein Gebein
auf dass ich mich nicht mehr bewege.

Sie fressen mir die Haut ganz kahl,
mein rohes Fleisch reibt sich im Sand.
Drum küss mich leis ein letztes Mal
Und wenn ich geh, halt meine Hand.


[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:08 Uhr   
[i]Mitternachtsvogel,

in deinem Gefieder
kreist der blaue Glanz der Klage.
Dein Flügelschlag
streift meinen ruhelosen Schlaf,
in dem die Dunkelheit
eine unauslöschbare Farbe trägt.

Aus dem Schattengeflecht deiner Augen
erhebt sich matt die Zeit,
haltlos in ihrer Stille.
Nur in meinem Kopf
der Widerhall spöttischer Offenbarungen
die sich zerreiben an den fahlen Hüllen
erdgebundener Gedanken.

Gestochen scharf
trifft Erinnerung auf Vergessen.
Und auf Efeuschaukeln
schwingen Trugbilder an den Rand
des müde gewordenen Lichts.
Schweigen überschwemmt den Mund
mit bitteren Inschriften.

Mitternachtsvogel,
einst warst du mir feuriger Bote.
Trugst Sternstunden und Luftperlen
in einem Tuch aus maulbeerfarbener Seide
durch meine lichten Träume.
Nun verharre ich müde
in der Dämmerung deiner Flügel.

[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:12 Uhr   




[i]Lichtblick


Du sahst mich an
Und die Dinge nahmen ihren Lauf
In Deinen dunklen Augen
Gingen meine Sterne auf

Ich bin verzaubert
Seit jener Sommernacht
So viele Ewigkeiten
Hab ich mit Dir verbracht

Das Spiel mit uns ist Feuer
Führt auf den Abgrund zu
Du legst mich sanft in Ketten
Mein Herzschlag flüstert "DU"
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:28 Uhr   
[i]

ein engel, mit gebrochenen flügeln
die federn zerlumpt und vergraut...
vor langer zeit schon fiel er vom himmel
sein leuchten ist schon lange verblasst
zu lang schon ist er getrennt vom himmlischen Feuer
so lang schon ist er gezwungen unter menschen zu leben
als mensch zu leben
er sehnt sich zurück nach der zarten umarmung der wolken

ihm ist kalt und er friert innerlich
zu lang schon entfernt vom himmlischen Feuer
und doch muss da irgendwo noch ein funke in ihm sein
denn manchmal kommen menschen zu ihm
und finden wärme und schutz und licht durch ihn

er fühlt sich leer und ausgehöhlt
doch etwas muss da anscheinend in ihm sein
denn manche Menschen suchen seine Nähe
weil sie durch ihn etwas finden
dass sie erfüllt...

er fühlt sich tot und abgestorben
doch ein bisschen leben scheint da noch zu sein,
denn manchmal kommen menschen zu ihm
und suchen und finden neue lebenskraft durch ihn...

er fühlt keine hoffnung mehr in sich
doch ein bisschen hoffnung muss da noch sein
denn manchmal kommen menschen zu ihm
und finden durch ihn neue hoffnung zu leben
und das leben auch wirklich zu leben...

er glaubt nichts mehr fühlen zu können
keinen hass, keine freude und schon gar keine liebe
und doch scheint noch irgendetwas davon in ihm zu sein
denn er gibt manchen menschen das gefühl, geliebt zu werden
und stärkt sie dadurch
und manche machen sogar den fehler und lieben ihn...

er glaubt, nicht mehr alleine denken zu können...
jeder seiner gedanken wurde schon von hunderten vorher gedacht
ausgesprochen und verwirklicht
und doch scheint eine interessante wahrheit in seinen worten und geschichen zu liegen
obwohl er doch nur all den schrott aus seinem kopf wegkriegen will
denn manchmal kommen menschen und loben und bewundern ihn
für seine Worte und Geschichten, als wären sie etwas besonderes...

Manche menschen finden wärme und licht bei ihm
Erfüllung und Nähe
Lebenskraft und Hoffnung und leben
gefühle und liebe
und eine neue wahrheit
sie finden das alles durch ihn
und doch fühlt er nichts davon in sich...
doch wenn sie das alles durch ihn finden
muss dann nicht auch etwas davon in ihm sein?
warum fühlt er es nicht mehr?
warum hilft ihm keiner seine flügel zu heilen?
warum lassen sie ihn frieren,
so weit weg von seiner wolke und dem himmlischen feuer?
warum halten sie ihn hier fest
und lassen ihn nicht endlich in den himmel fliehn?
weil er ihnen all diese dinge gibt,
muss er hier auf der erde langsam zu grunde gehn...



[A.U.]
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das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:31 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]
Schmerz und Erlösung


Ich kann Dir nicht in die Augen sehn,
denn Du bist nicht da.
Ich kann Deine Stimme nicht hören,
denn Du bist nicht da.
Ich kann Deine warme Haut nicht fühlen,
denn Du bist nicht da.
Ich kann Deinen Geruch nicht einatmen,
denn Du bist nicht da.

Es zerreisst mir das Herz
und doch befreit es mich.

Dich nicht sehen zu müssen,
Dich nicht hören zu müssen,
Dich nicht fühlen zu müssen,
Dich nicht riechen zu müssen.

Sehnsucht macht sich breit.
Die Sehnsucht nach Dir,
nach Deinem sanften Blick,
nach Deiner weichen Stimme,
nach Deiner Zarten Haut,
nach Deinem süßen Geruch.

Wirst Du wieder zu mir zurück kehren?
Ich weiß es nicht.
Ich will es auch nicht wissen.
Ich habe gelernt,
gelernt, zu verzeihen,
gelernt, zu verstehn,
gelernt, zu akzeptiern.

Zu verzeihen, daß Du mich verletzt hast.
Zu verstehn, was ich nicht verstehen kann.
Und zu akzeptiern, was ich nicht ändern kann.

Ich werde Dich ziehn lassen.
Auch wenn es schmerzt,
mein Herz zerreisst.

Doch ich habe keine Wahl,
denn wer halten will,
muss manchmal loslassen.
Vielleicht kommst Du zurück.
Vielleicht auch nicht.
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:34 Uhr   
[i]Grab der Befreiung

Nur noch Hülle, totes Fleisch,
und mein Leben Einsamkeit.
Wo bist du ?

Einsam mein Leben,
Ich träume von dir.
Tausend tote Gedanken.

Nur noch Trauer, totes Land
Und mein Herz, es steht in Brand
Wo bist du ?

Oh dieses Feuer
es brennt in mir
Dieser Schmerz ist mein Tod.

Dichter Nebel, braches Land
Viele Gräber unbekannt,
Hier lieg ich !

Bin eine Träne
in deinem Gesicht,
die dein Schweigen durchbricht.

Nur noch Stille, grelles Licht
Das mein schwarzes Herz zerbricht.
ICH BIN FREI
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:39 Uhr   
[i]Die Hoffnung durch die Augen schimmernd
So saß ganz allein ein Kind der Nacht
Die Gedanken an schöne Zeiten erinnernd
Doch kein Moment, in dem es lacht.

Die Liebe, des Kindes größte Klage
Sie hat ihn auf ewig verlassen
Es kann nicht ertragen diese Plage
Und will aus dieser Welt verblassen

Das Kind, es weint, es will nicht leben
Der Schmerz zu tief im Innern steckt
Nur einen Wunsch will es erstreben
Die Klinge des Körpers Blutes leckt.

Verloren in einer Welt voller Leiden
Niemand da, der bei ihm steht
Doch er kann nicht von dieser Welt scheiden
Denn selbst der Tod an ihm vorbeigeht.

Die Welt, die ihn mal hat gehört
Hinfort und weg, da nimmer mehr
Die Welt für ihn auf ewig zerstört
Er wünscht zu sterben, er wünscht es sehr.
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:40 Uhr   
[i]Bewältigung des Schicksales(?)


Schmerzhaft gerissen aus der Welt der Illusion
Geschwächt und wieder alleinstehend
Die Lebenslust an mir vorbeiwehend
Den Sinn des Ganzen schon verloren
In meinem Herz, eine Explosion

Aber was soll denn nun noch alles geschehen?
Das Leben, das ich kannte, vorbei es ist
Betrogen und hintergangen mit einer List
Ich weiss nicht, wofür ich bin geboren
Und will nicht meine Vergangenheit sehen.

Ruhe in Frieden, oder etwa doch nicht?
Eine Frage, die Antwort bleibt zu finden
Doch wie, meine Augen beginnen zu erblinden
Ich finde nicht den Pfad zu den Toren
Verschlossen bleibt mir der Weg zum Licht

Angst um mich, um meine ungewisse Zukunft
Verliere ich mich in meiner Selbst Tiefe
Es ist, als ob mich dort im Innern wer riefe
Jemand, der mir helfen will
Und ich bemerke, es ist meine eigene Vernunft.

Habe ich gelebt, oder lebe ich erst jetzt?
Sie und ich, wir waren eine der Liebe zwei
Ich kann sie nicht vergessen, doch es ist vorbei
Ich liebe nicht mehr, in mir ist es still
Doch belüge ich schließlich mich zuletzt?
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:41 Uhr   
[i]
Das Ende

Dem Tod so nah, wie selten nur.
Von Lebensmut bleibt keine Spur.
Kann einfach keinen Ausweg sehen,
Ihm und mir den Schmerz zu nehmen.
Einsam bang ich um mein Leben.
Nichts kann mir Bestand mehr geben.
Vielleicht sind dies die letzten Grüße.
Wär’ froh, wenn ich es besser wüsste...

Jeder Mensch geht still vorüber.
Macht sich nie Gedanken drüber.
Keiner fühlt den Schmerz wie ich.
Sie warten auf das Sonnenlicht.
Für mich allein sind Sturm und Regen,
der letzte Halt an diesem Leben.
Es hat einfach keinen Sinn,
der Mensch zu bleiben, der ich bin.

Die Klinge lang schon in der Hand,
mal ich Zeichen in den Sand.
Der Regen wäscht die Zeichen fort.
Nichts hat Bestand an diesem Ort.
Die Gedanken trägt der Sturm weit weg.
Die Stiefel sinken in den Dreck.
Die Knie weich und zitternd schon,
mich tragen sie nicht mehr davon.

Ich wünscht ich wär’ schon lange fort.
Allein an einem finstren Ort.
Wo niemand meine Schmerzen sieht.
Wo niemand mich je wieder liebt.
Die Liebe als Zerstörerkraft,
hat Geist und Seel’ dahingerafft.
Nur der Körper lebt jetzt noch.
Das Herz noch schwach und langsam pocht.

Das Sonnenlicht es kehrt zurück.
Ein Mann hebt lächelnd seinen Blick.
Nun ist es Zeit für mich zu gehen.
Ich hoff er wird es bald verstehen.
Schmerzen wird er sicher leiden,
Und doch kann ich nicht bei ihm bleiben.
Zu vieles hab ich falsch gemacht.
Mir selbst geraubt die letzte Kraft.

Er wird bald wieder Liebe finden,
an jemand anderen sich binden.
Das hoff ich und es gibt mir Kraft.
Der letzte Schritt wird nun gemacht.
Ich geh nun auf die andere Seite.
Hinein in das unendliche weite.
Wo er mich niemals wieder sieht,
mich vergisst, bald nicht mehr liebt.

Die Klinge schneidet tief ins Fleisch.
Ein Vogel in der Nähe kreischt.
Die Sonne bei dem Anblickt lacht.
Zu vieles hab ich nicht bedacht.
Doch gibt es keinen Weg zurück,
zur Ewigkeit nur noch ein Stück.
Die Wärme kommt nun langsam wieder,
so schließe ich nun meine Lieder.

Mein ganzer Körper Schmerzen spürt.
Von Liebe nur hierzu verführt.
Doch Angst verspür ich davor nicht.
Mein Blut leuchtet im Sonnenlicht.
Langsam wird es still in mir.
Verstummt die letzte Lebensgier.
Ich sinke in die Dunkelheit.
Von ihm entfernt, unendlich weit.
Nichts hat mir jemals hier genügt.
Ich hoff nur, dass er mir vergibt.


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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:43 Uhr   
[i]Nocturne

Die Welt schläft unter nächtens Schleier,
stille Sehnsucht ruht verborgen,
trauriger Tanz, Vergehens Feier,
brennend schwebt bis in den Morgen.

Im Gestirn erstrahlt dein Augenlicht,
Selene küßt mit Lippen Lust,
am Firmament prankt dein Angesicht,
im Wind süß duftet deine Brust.

Schwermütig wiegt dein Ebenbild,
lastet kalt die schöne Lüge,
wo sie einst das Nichts erfüllt,
zerreißt sie nun das Seelengefüge.

Tief unter mir, im hölzern Sarg
verwest der Liebe kalte Leiche,
erschauernd Brise ins Gemark -
fährt sie her aus Hades Reiche.

Ausgestreckt im feuchtem Moos
umarm ich frostig harte Erde,
weine still in ihrem Schoß,
auf daß ich hier ewig ruhen werde.

~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:44 Uhr   
[i]Erkenntnis ringt mit letzter Hoffnung


Bittere Erkenntnis schlägt
Brennend in mein grau’ Gesicht,
Taucht es in ein düst’res Licht,
Seelenschmerz mir auferlegt.

Blutend’ Wunden schlagend,
Die Seele bereits tot gerungen,
Sich an meinem Leiden labend
Zerstört sie letzte Hoffnungen.

Durch ihre zarten Hände rinnt
Ohne Halt mein einstig Sein.
Voll von Schönheit dieses Kind.
Warum ward sie niemals mein?

Bin einen Schritt zu weit gegangen,
Bedachte nicht, wie mir geschieht.
Wo ich gewesen voll Verlangen,
Sie stets um Distanz bemüht.

Die Verzweiflung schluckt mein Flehen,
Im Taumel meines letzten Tanzes.
Niemals wollte ich sie sehen,
Die vielen Lügen als ein Ganzes.

Der Anblick lässt mich voller Schmerz
Ihre Bedeutung nun begreifen.
Voll schwarzer Leere nun mein Herz,
Stetig ist der Hass am Reifen.



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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:46 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Das Krähen der Nachtigall


Einst liebte ich einen Traum,
und dieser Traum warst du.
Einst liebte ich mein Leben,
und dieses Leben warst du.
Einst liebte ich die Welt,
und diese Welt warst du.
Einst liebte ich einen Gott,
und dieser Gott warst du.
Einst liebte ich einen Traum,
und dieser Traum warst du.

Und in der Halle meiner Sehnsucht erbaute ich
deine Statue aus weißem Marmor, behangen mit
Kränzen aus Blumen, bunt und duftend.
Dort erschuff ich dein Ebenbild, so groß und
herrlich, daß jeder Mensch in seinem Schein
verblaßte, so wie die Sterne beim Aufbruch der
Sonne.

Einst starb in mir ein Traum,
und dieser Traum warst du.
Einst zerbrach mein Leben,
und dieses Leben warst du.
Einst verbrannte vor mir die Welt,
und diese Welt warst du.
Einst fiel der geliebte Gott,
und dieser Gott warst du.
Einst starb in mir der Traum,
und dieser Traum warst du,
warst du nie,
war nichts,
nur ein Traum.

Und in der Halle meiner Sehnsucht liegt zer-
brochen die Illusion, der Marmor, das Ebenbild,
das du doch nicht warst, nie warst, und die
Fenster sind verhangen mit schwarzen
Schleiern aus Tränen, und in der Dunkelheit
bleibe ich allein,
bleibt nichts... ein zerbrochener Traum...
... beim Krähen der Nachtigall.




[A.U.]
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
~ †~ • ~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •~ †~ •
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
Yo,Ho steht zusammen
hisst die Flagge zeigt sie
solln sie uns verdammen
doch wir sterben nie !
~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~~♥~
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"Autor"  
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:47 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Im Nebelgrau der Zeit, voll Sehnsucht nach Dir


Umströmt vom Fluß aus Nebelgrau,
in dem sich Werden mit Gehen mischt,
nur kurz durchblinkt vom Sternschnuppenblau,
dem Moment, der taumelnd ist und erlischt.

So steh’ ich verloren, allein, völlig blind
vor den Schwaden der Zeit und weiß nicht wohin,
tausend Schrecken und Ängste im Mysterienwind
durchfahren mich kalt, betäuben den Sinn.

Bleiche Mondensehnsucht schimmert wage im Grau,
wirft mir einen Schatten in die Zeitnebelschwaden,
deine ferne Gestalt, o, Mond-Stern-Elbenfrau,
verschwommen scheint her von Traumesgestaden.

So bist Du nicht jetzt, und doch bist Du mein,
mein Sinn und mein Sein und mein Sehnen,
mein Freuen und Quälen und Flehen.
Bist Du schon gewesen? Oder wirst es einst sein?

Wo kann ich Dich finden und muß Dich verlieren?
Oder bist Du gar schon für immer verloren?
So such’ ich verzweifelt im einsamen Frieren,
und erhoffe den Traum, der mir nie ward geboren.

Ich trete ins Dunkel, näher zu Dir (?),
das Zeitlabyrinth verirrt mir mein Trauern.

„Laß die Nebel sich zwei’n!
Laß die Zukunft geschehen!
Laß uns ewig sein,
bevor wir vergehen!“,
ruf’ ich verzweifelt, voll Sehnsucht nach Dir,
doch mein Flehen verhallt in den Zeitnebelmauern.


[A.U.]
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† Viele sterben an Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiter lebt †
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Yo,Ho steht zusammen
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geschrieben am: 09.01.2005    um 18:51 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

Der Traum von Liebe & Zweifel

Liebe, Leben , du hast mich wieder
schüttelst taumelt mir die Glieder
bin erfüllt von deiner Macht
sah mein Herz in voller Pracht
mein Engel hat mich nun gefunden,
heilt mir langsam alle Wunden
zulang hab mir dich ersehnt
mein Schicksal hat dich nie erwähnt
sinke in die Arme dein
will für immer bei dir sein

Rosengleich sind deine Lippen
würdŽzu gerne daran nippen
saugŽtief ein den deinen Duft
der mir vernebelt meine Luft
schau dir tief in deine Seele
frag mich ob ich darin fehle ?
oder ob du nur ein Spuk
mit dem ein Schatten mich betrug ?

zweifelt laß ich mich dann fallen
will mit den Gezeiten wallen
auf das sie tragen mich zu dir
oder bist du bereits hier ?
ich schau dich an:
"Nun, sag es mir..."
doch du nur stumm, drehst dich herum
& ich frage mich verwirrt:
"hab ich mich erneut geirrt" ?
wie ein Blatt an einem Baum
wog ich mich in diesem Traum
nur du kannst mir die Antwort geben
ohne die mein Herz nicht länger will leben...



[A.U.]
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das ist der schlimmste Tod,
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