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SadŽs & LilŽs [..Poesiesammlung..]

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geschrieben am: 13.09.2002    um 02:54 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

..sooo

..wir ham uns mal gedacht..da wir nich immer "neue kleine" Mäpples aufmachen wollen ..machen wir nu [b]ein[/b] großes auf

das wird dann unsere Poesiesammlung


..ihr könnt gerne Meinungen dazu schreiben...aber wehe ihr müllt das hier zu...ich warne euch


..das warŽs eigentlich..Viel Spass beim lesen



[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.
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geschrieben am: 13.09.2002    um 03:30 Uhr   
[i][blau]

...~*Nie mehr allein*~...

Alleine wanderte ich in den Strassen umher,
auf der Suche nach der Grossen Liebe,
sah glückliche Paare, Filme von dem ewigen Glück
-mein Herz litt immer mehr.

Doch plötzlich sah ich dich,
ein heller Punkt in einer dunklen Nacht,
meinen Blick konnte ich von dir nicht lassen,
und auch deine Augen trafen mich.

Diese Blicke waren nicht nur Schein,
wir lernten uns kennen und lieben,
und die kleinen Zeichen sagen mir,
ab jetzt bin ich nie mehr allein.

[A.U.]




-Sad-
[weiss]In Love we trust...
Geändert am 13.09.2002 um 03:31 Uhr von -SadAngel-

Geändert am 13.09.2002 um 03:49 Uhr von -SadAngel-
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geschrieben am: 13.09.2002    um 03:41 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

[b].:~°Brennendes Herz°~:.[/b]


Allein im Nebel - ich steh' vor'm Nichts,
die Schatten der seelenlosen Wanderer hüllen mich
in Dunkelheit.
Sie kämpfen für mich - oder kämpfen sie um mich?!
Ich bin willig - sie brauchen keine Gewalt.

Ich leg' ihnen alles, was ich hab, zu Füßen.
Da ist nicht viel, was mir geblieben ist!
Das Herz hast du mir entrissen,
Gefühle und Freiheit - sowas hab ich nicht.

Selbst meine Träume hast du mir genommen..
ein kaltes Lächeln zierte dein Gesicht.
Ich bin im Strom der Liebenden geschwommen..
ein brennendes Herz, dessen Feuer zu schnell erlischt...

Ich bin mit dir gegangen - und ich bereue nichts!
Du hast mir eine Welt gezeigt, schöner als das Paradies.
Auch wenn ich wußte, dass mein Herz daran zerbricht
folgte ich dir in dieses verheißungsvolle Licht...

Die seelenlosen Wanderer haben mich gewarnt!
Sie wußten, dass du mich ins Unglück treibst.
Doch wer kann ahnen, dass so gut getarnt
der Teufel so süße Zeilen schreibt?

Verzeiht, ich habe euch nicht geglaubt.
Dafür bereue ich jetzt um so mehr..
Blind vor Liebe wurde ich ausgeraubt.
Geblieben ist nichts - ich bin einfach leer.

Vergessen kann ich nicht und ebensowenig hassen
Erinnerungen... Bilder... Momente.... voller Zärtlichkeit
doch ich spür', wie sie langsam verblassen.
Zurück bleiben Tränen und Vergänglichkeit...

Mit der Gewissheit, mich an dir zu rächen,
lass ich mich in die Dunkelheit treiben...
Mein Herz kannst du nicht mehr brechen
aber es werden andere Narben bleiben.

Das, was uns einte, ist verloren,
es lohnt sich nicht, zu beten
das, was wir uns einst schworen
wird mit Füßen zu Tode getreten...

Meine Rache? Du wirst mir unbedeutend sein.
Ich werd' nicht fragen, wo du bist und was du machst.
Du wirst sehen, ich schaff' es auch allein!!
Auch wenn du noch lange über mich wachst...

Die seelenlosen Wanderer geben mir die Hand
durch den Nebel glüh'n die brennenden Herzen rot
sie führen mich in ein anderes Land.
Sie bringen meine Erlösung.....

.......- den Tod -


[A.U.]



[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.


Geändert am 13.09.2002 um 03:43 Uhr von --little--
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geschrieben am: 13.09.2002    um 03:46 Uhr   
[i][blau]

~*~Meer der Zeit~*~



Die Zeit ist wie ein Meer,
alle Sehnsuchte und Ängste liegen dort.
Mein Herz ist leer,
deshalb bin ich an diesem Ort.

Ich bin am Meer der Zeit,
am Stand der Ewigkeit.
Imomen kenne ich nicht als leid,
darum war der Weg hierher keine Schwierigkeit.

Ich sehe die Wellen der Vergessenheit
und höre ihren bezauberten Klang.
Sie rufen mich voller Fröhlichkeit,
ich bin von der Melodie wie befang.

In die Wellen will ich gehen,
in die ewige Vergessenheit.
In der Hoffnung das alle Schmerzen gehen
und nichts bleibt als die Ewigkeit.

[A.U.]



-Sad-
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Geändert am 13.09.2002 um 03:48 Uhr von -SadAngel-
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geschrieben am: 13.09.2002    um 04:04 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

[b] ~ *SternenTod* ~[/b]

Schwarze Sterne -
durch silbernes funkeln auffällig..

In ihrer Art unbeschreiblich schön.
Ein Leuchten in einem dunklen Raum
einzigartig in seiner Qualität - verloren in Raum und Zeit.

Schwarze, dunkle Nacht in weiter Ferne,
der Tod auf leisen Sohlen kommend,
ohne Vorwarnung - einfach überfallend auf alles Leben.

Ruhiges Durcheinander im silbernen Glanz der Schatten.
Plötzliches stoppen der Zeit - Dehnung des Raums.
Niemand rührt sich...
Doch ein silbern funkelnder Stern,
lebt in seinem eigenen Gefängnis weiter.

Zitternd vor Angst - ohne Hoffnung auf Wiederkehr der anderen.
Blau vor Kälte,
ganz allein in weitem Raum.
Kein Glauben an eine Rettung - nur die Erlösung kann noch Gnade walten lassen.

Der Wunsch zu sterben wird immer stärker - der Traum erlöst zu werden, vermittelt vollkommene Zufriedenheit.

Im Inneren schon tot - äußerlich nicht mehr weit davon entfernt.
Rasend schnell tritt der Tod ein - ohne Schmerz.

Ein leichtes Grinsen auf des Sternes Gesicht...
Für ihn ist die Einsamkeit schlimmer als der Tod,
als einsamer Stern hat man keine Chance zu überleben.


[A.U.]




[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.
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geschrieben am: 13.09.2002    um 04:16 Uhr   
[i][blau]



...*°*Zeit für Tränen*°*...



Wenn du nicht mehr am Leben bist,
und der Hass die Liebe frisst.

Wenn alle sagen: „Vergiss ich doch!“
aber ich weiss ich lieb dich noch.

Wenn ich dich nicht mehr küssen kann,
und ich sterben will sodann.

Wenn du mich verlassen hast,
und du mir das Herz brichst fast.

Wenn mich dann wer anderer fragt
und ich wegen dir „Nein“ sag.

Wenn mein Herz weint wegen dir,
und du weiter gehst zu ihr.

Wenn ihr meinen Zug dann hört,
und ich weiss das dich das nicht stört.

Wenn die andern mich trösten wollen,
und ich sag, dass sie weg gehen sollen.

Wenn sie mit mir mein Leiden tragen,
Werd ich dir dann natürlich sagen:
Ich werde mich immer nach dir sehnen.

Ja, dann ist es Zeit
Zeit für Tränen !!!

[A.U.]



-Sad-
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geschrieben am: 13.09.2002    um 04:29 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

[b] ..[.:~°Schmerz [weiss]der[rot] Liebe[schwarz]°~:.]..



Ich hasse den Schmerz der Liebe..
er tut so furchtbar weh,
man wird verlassen,

...ohne zu wissen warum,
...ohne eine Erklärung,
...ohne ein Wort,
...ohne einen Blick,

einfach so verlassen
verlassen wie die Wüste,
...ohne das Grün,
daß die Hoffnung in mir weckt
...ohne das Wasser,
das meinen Schmerz einwenig stillt,
...ohne den sanften Wind,
der meine Gedanken zu Dir schickt,
einfach verlassen...

Wieso hast Du mich verlassen,
wieso nur ?
War ich nur ein Spiel für Dich ?
Waren Deine Worte eine einzige Lüge?!


[A.U.]


[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.
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geschrieben am: 13.09.2002    um 16:18 Uhr   
[i][blau]


.. ~ *Ich wünsche Dir Zeit!* ~ ..



Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

~ by Elli Michler ~


-Sad-
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geschrieben am: 13.09.2002    um 16:56 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

[b][gelb]~Der Mond~ [schwarz][/b]- Ein verloren gegangener Freund


Ich sehe ein Licht,
ein Licht hoch am Himmelszelt.

Es ist hell und es gibt Wärme,
Scheint dieses Licht für mich?

Es strahlt ganz weit oben,
Bestrahlt die dunkle Nacht.
Ein Wunder,
Das Freude in einem jeden entfacht.

Es ist der Mond,
So rein und klar,
Es ist so wunderschön,
Fast wie es früher einmal war.

Er breitete über mich seinen gold-gelben Schimmer aus.
Stand mir zur Seite, wie ein guter Freund.

Doch seit heute antwortet er nimmer mehr.
Habe ich sein Bitten, sein Flehen versäumt?

Ich sehe ein Licht,
Ein Licht hoch am Himmelszelt.
Es ist hell und es gibt Wärme,
Scheint dieses Licht für mich?

Ich denke nein,
Denn ich habe vergessen,
Wie er für mich,
Ihm ein guter Freund zu sein.



[A.U.]


[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.

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geschrieben am: 13.09.2002    um 17:19 Uhr   
[i][blau]


~ *[b]Rosen für Mama[/b]* ~



Wieder einmal war ich Freitag auf dem Weg nachhaus,
ich wollte aus dem Wagen und den Klamotten raus,
100 km noch, ich kam nicht schlecht vorran,
ich hatte gute Laune, mein Radio war an,
und 18 Räder sangen mit, das Lied der Autobahn.

Ich war ganz kurz vor einer Stadt, die Uhr ging schon auf vier,
ich freute mich schon auf Susanne, und auf ein kühles Bier,
im Radio war grad Wunschkonzert und deshalb fiehls mir ein,
wir hatten morgen Hochzeitstag, den siebten obendrein.

Trinkst du einmal ein Glas zuviel, sie wird es übersehn,
doch vergisst du diesen einen Tag, kann das keine Frau verstehn,

Ich suchte einen Blumenladen, fand einen und ging rein,
und sagte zur Verkäuferin: „Rosen solln es sein.“
ich kaufte alle roten Rosen, bezahlte, wollte gehen,
da kam ein keines Mädchen rein, sie war so um die zehn.

Sie sagte: „Ich möcht eine Rose, eine rote bittesehr.“
Ich hörte wie die Frau ihr sagte: „Leider hab ich keine mehr.“
Die Kleine stand verloren da, schaute mich hilflos an,
da sah ich eine Träne die ihr herrunterran,

Auf einmal hatte ich das Gefühl, die Rosen wärn aus Blei,
Ich ging zurück und fragte sie, für wen die Rose sei,
„Die Rose ist für Mama, für meine Mama ganz allein.
Ich habs doch fest versprochen, jetzt wird sie traurig sein.“

Da nahm ich einfach ihre Hand und ging mit ihr hinaus,
in ihre keinen Arme, drückte ich den großen Strauss,
und als ich ihre Augen sah, da wurd mir leicht ums Herz,
ich wischte ihr die Tränen fort und vergessen war ihr Schmerz,

„Ich fahr dich jetzt zu deiner Mama.“ Sagte ich zu ihr,
Dann fuhrn wir los, sie saß die ganze Zeit ganz ruhig neben mir,
ich sah sie von der Seite an, sie sah so glücklich aus,
und plötzlich sagte sie: „Halt an, hier ist Mama zuhaus.“

Erst da sah ich das große Tor, wir waren vor der Stadt,
wir waren da wo jeden irgendwann einmal, die letzte Ruh gefunden hat,
dort legte sie die Rosen, behutsam auf ein Grab,
ich hörte grad noch wie sie sagte: „Schau Mama, was ich hab...“
Die Sonne ging grad unter und ich ging leise fort,
die Kehle ist mir zugeschnürrt, zuviel ist jedes Wort.

Am nächsten Morgen, stand ich nun mit leeren Händen da,
ich nahm Susanne in den Arm, weil ich sie traurig sah,
„Ich bring dir heute keine Rosen, sie werden dir nicht fehln,
ich hab etwas viel schöneres und das will ich dir jetzt erzähln.

Gestern war ich so wie immer, auf dem Weg nachhaus,
ich wollte aus dem Wagen und den Klamotten raus,
100 km noch, ich kam nicht schlecht vorran,
ich hatte gute Laune, mein Radio war an,
und 18 Räder sangen mit, das Lied der Autobahn.......“

*by Jonny Hill*



-Sad-
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geschrieben am: 13.09.2002    um 17:47 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]


.:~°†°~:.[b]Requiem[/b].:~°†°~:.



Seele, vergiß sie nicht,
Seele, vergiß nicht die Toten!


Sieh, sie umschweben dich,
Schauernd, verlassen,
und in den heiligen Gluten,
die den Armen die Liebe schürt,
Atmen sie auf und erwärmen,
Und genießen zum letzten Mal
ihr verglimmendes Leben.


Seele, vergiß sie nicht,
Seele, vergiß nicht die Toten!


Sieh, sie umschweben dich,
Schauernd, verlassen..
und wenn du dich erkaltend
Ihnen verschließest, erstarren sie
bis hinein in das Tiefste.

Dann ergreift sie der Sturm der Nacht,
dem sie, zusammengekrampft in sich,
Trotzen im Schoße der Liebe,
und er jagt sie mit Ungestüm
Durch die unendliche Wüste hin.
Wo nicht Leben mehr ist, nur Kampf losgelassener Kräfte
um erneuertes Sein!

Seele, vergiß sie nicht,
Seele, vergiß nicht die Toten!


[-Friedrich Hebbel-]



[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.
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geschrieben am: 13.09.2002    um 17:54 Uhr   
[i][blau]


~ *[b]Teddybär[/b]* ~



Ich war seit fast acht Stunden schon auf der Autobahn,
war ganz kurz vor meinem Ziel und hielt mich mächtig ran,
die Sonne, sie stand schon sehr tief, als ich zur Ausfahrt kam,
der Diesel dröhnte neben mir, mein Funkgerät war an,
als daraus die Stimme eines kleinen Jungen kam.

Er sagte nur: „Kanal 14, ist hier irgendwer?
Wenn, dann ruf mich doch zurück, und brich mit Teddybär.“
Bis zur Stadt war es nicht mehr weit, ich kam ganz gut vorran,
ich nahm das Micro in die Hand und sagte ganz spontan:
„Hey, ich rufe Teddybär, wo ist der junge Mann?
Ich bin auf deiner Welle, ganz du mich verstehn?“
Es wurde still auf dem Kanal, ich wollt schon weiterdrehn,
Da fragte mich der Junge: „Fahrer, bist du auch noch dran?“
Ich sagte „Ja.“ Da fing er mir zu erzählen an:

„Jeden Tag von früh bis spät, schalt ich den Kasten ein,
sitz im Rollstuhl, kann nich gehen und bin hier ganz allein,
und meine Mutter arbeitet, sie sagt das muss so sein,
den Daddy starb vor einem Jahr, auf dieser Autobahn,
er war ein Fahrer, so wie du, bis er dann nicht mehr kam.
Sie sagt mir oft, wir schaffen es, und tut als wenn nichts wär,
doch jede Nacht hör ich sie weinen, ich weiss sie hats sehr schwer.“

Und während er so redete, da fiel es mir doch auf,
kein anderer war zu dieser Zeit, auf Kanal 14 drauf.
Er sagte: „Diese Funkgerät von Daddy gehört jetzt mir,
es ist der schönste Zeitvertreib mit einem so wie dir,
auch Daddy sprach von unterwegs mit mir, genauso wie jetz du,
und eines Tages sagt er, mein Junge hör mir zu,
einmal da nehm ich dich mit raus,
doch leider wurde nichts mehr draus.“

Ich hörte die Enttäuschung, die aus diesen Worten klang,
ich war längst stehn geblieben, dass packte mich doch an,
als das ging mir zu Herzen, ich pfiff auf Job und Zeit,
den alle konnten warten, nur dieser Junge nich, tut mir leid,
Ich sagte: „Teddybär, wo wohnst du? Wo liegt deine Station?“
Was ich zu tun hatte, das wusste ich längst schon.
Nur diese keine Funker, der ahnte nichts davon.

Er gab mir die Adresse und sagte: „Lebe wohl und irgendwann vielleicht,
bist du wieder hier, dann wär es schön, wenn mich dein Ruf erreicht,
dann war es still und ich gab Gas, mit 80 in die Stadt, die letzte Kurve ich war da,
ich glaubte nicht was ich da sah,
da standen 18 LKW’s, ich war den Tränen nah,
sie hatten alles mitgehört und fuhrn ihn hin und her,
ja einer nach dem andern fuhr eine Runde mit Teddybär.

18 mal die Stasse runter und 18 mal auch rauf,
ich war ganz als letzter dran und trug ihn auch wieder hinauf.
Ich hab noch nie ein Kind gesehn, das so restlos glücklich war,
und seine Augen strahlten, es war einfach wunderbar,
Er sagte: „Fahrer glaube mir, das war eine Schau,
ich fang dich wieder einmal ein, das weiss ich ganz genau.“
Und er hielt meine Hand, die ganze Zeit schon.
Ich schuckte und sagte: „Ist schon gut mein Sohn.“

Dann fuhr ich los und mein Gerät das was noch auf Empfang,
als auf einmal die Stimme einer Frau erklang,
sie sagte und man merkte es, das Sprechen fiel ihr schwer:
„Hier ist der Kanal 14, hier spricht Mutter Teddybär,
den schönsten Tag in seinem Leben, habt ihr meinem Kind gegeben,
Niemals mehr kann ich vergessen, wie ihr zu meinem Jungen ward,
ich danke euch, und allzeit gute Fahrt.“


*by Jonny Hill*


-Sad-
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geschrieben am: 13.09.2002    um 18:17 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

[b]..~*Gefühllos und Kalt*~..[/b]



Wieso tust du mir das an?
Wieso verletzt du mich so?
Wieso hast du mich verlassen?
Wieso liebst du mich nicht mehr?

Nenn mir die Gründe!
Die wahren Gründe..
Stech mir das Messer der Einsamkein in mein doch so schmerzerfülltes Herz..
Töte meine Gefühle !

Ich bitte dich,
Bring mich um!
Lass mich sterben!!
Ich will so nicht mehr Leben...

Ich will nicht ohne dich leben..
Ich kann nicht ohne dich leben ..
Denn du bist mein Leben!
Du bist alles für mich!

Ich würde dir vergeben,
Würde dir deine ganzen Fehler verzeihen,
Würde dir eine zweite Chance geben,
..Doch dir ist es egal..

Dir ist es egal wie sehr ich leide,
..wie sehr du mich quälst,
...wie sehr du meine Gefühle zerstörst
. . .Mein Herz zerstörst! . . .

Geh nicht!
Lauf nicht fort!
Hör mich an!
Ich bitte dich - bleib hier!

Doch du gehst!
Läufst fort!
Hörst mich nicht an..
Bleibst nicht hier...

Doch dann bitte ich dich - geh!
Lauf fort!
Hör mich nicht an!
Bleib nicht hier!

Doch du tust genau das Gegenteil,
..um mich zu quälen
...um meine Wunden aufzureißen
....um meine Gefühle zu verletzten

Mein Geist ist wie betäubt...
Ich sitze hier.
Fühl nichts mehr..
..Wie taub.

So denken die anderen über mich,
Bin zu Stein geworden..
-Gefühllos-
-Kalt-

In meinem Inneren jedoch bin ich verletzt..
Keiner sieht meine tiefen Wunden!
Niemand der sie heilen kann..
Bis ich verblute....

Nun bin ich Gefühllos und Kalt!



[A.U.]


[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.
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Nutzer: MondesNacht
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geschrieben am: 13.09.2002    um 18:32 Uhr   
*zumüll*

Ist ja viel zu viel um das zu lesen.
Demnächst mal!

Aber vom Titel her, gefällt mir "Der Mond" am Besten.

Tschööö, R.
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geschrieben am: 13.09.2002    um 20:07 Uhr   
[i][blau]


..:*[b]Vergangene Zeit[/b]*:..



Langsam fällt der Regen nieder,
Tropfen für Tropfen immer wieder.

Leise dringt aus dem Radio die Musik,
Ton für Ton, bringt sie Erinnerungen zurück.

Erinnerungen an eine Zeit -
frei von Kummer, Sorgen und Leid -
fern von Trauer, Angst und Streit.

Nur voller Spaß und Träumerei -
kein Berg zu hoch, kein Ziel zu weit,
undbeschwert, fröhlich,
einfach sorgenfrei.

Wo ist sie hin?
Sie ist vorbei.

Aus und vorbei die Kindheitsträume
zu klein die Kinderschuhe,
zu einer erwachsenen Person gereift.

Aus die Träume,
verklungen das unbeschwerte Lachen -
das Herz vor Kummer und Sorgen
ganz schwer.

Vorbei nun all die schöne Zeit -
Alltagsleben macht sich breit.

Durch Realität erwacht,
zum nüchternen Erwachsenen gemacht.

Das Leben geht weiter, Stück für Stück -
diese Zeit kehrt nie zurück.

Doch in mir lebt ein Teil dieser Zeit -
und ich weiss, dass es so bleibt.

Und das ist schöner
als stur erwachsen zu sein.

*by Astrid*



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geschrieben am: 13.09.2002    um 20:16 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

[b]..[~°~Ich bin der Dunkelheit am nächsten~°~]..[/b]



Ich bin der Dunkelheit am nächsten,
aufgewühlt und Gefangener.
Im Herzen meiner Körperburg.
Tief unten rassle ich mit Ketten,
denke mir Gespenster als Gefährten
und trete in Zwischenwelten
durchbreche alle Regeln und Gesetze.

Ich bin der Dunkelheit am nächsten,
diamanthart, durchscheinend und liebend.
Zerstören will ich, erschaffen kann ich.
Und baue wieder Burgen und Schlösser und Städte
für alte Träume,
die nichts weniger bedürfen
als den Burgen, den Schlössern und den Städten.

Ich bin der Dunkelheit am nächsten
und erhebe mich als lichtweißer Vogel,
treibe mein Unwesen im wolkenfreien sternklaren Himmel Eurer Liebelei.
Und flüstere Liebeslieder dabei
..lache vor Eifersucht über Deine rasende Gier.

Ich bin der Dunkelheit am nächsten,
nun da Du geboren bist, erwachst und verkündest
was recht, was unrecht, was tot gewesen.
Dann strahlst Du, leuchtest Du
und vertreibst meine Engelwesen
meine immerwährende Träumerei.

Ich bin der Dunkelheit am nächsten
wenn ich hier auf diesem Zauberberg,
gebetsmühlenartig Formeln wiederhole
und mich an keinen Klang, keinen Laut Deiner Stimme erinnere und Deine Augen vergesse,
..Deinen Mund
...Deine seidenschleierzarte Haut.

Ich bin der Dunkelheit in Deinem Licht am nächsten.



[A.U.]


[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.
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geschrieben am: 13.09.2002    um 20:46 Uhr   
[i][blau]


..: ~[b]Botschaft mit Herz[/b]~ :..



Schliess die Augen
und gib mir deine Hand,
fühlst du mein Herz schlagen?
Verstehst du was es sagt?
Hörst du was es sagt?

Es spricht von Liebe,
von meiner Liebe zu dir.

Weisst du, was Liebe ist?
Ein Wort, ein Kuss,
ein verlorener Gedanke...

Nein Liebe ist mehr!
Hör auf mein Herz,
es spricht nur einmal zu dir.

Und wenn du genau hinhörst,
weisst du, was Liebe ist...

[A.U.]



-Sad-
[weiss]In Love we trust...
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geschrieben am: 13.09.2002    um 21:09 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]


[b][gelb]*STERN*[blau] DER[weiss]~[rot] LIEBE[weiss]~

[schwarz][/b]

Leiser schlägt der Puls des Herzens,
stille lassŽ ich es geschehŽn,
schwingende Gedankenteile
bleiben langsam, schweigend, steh’n.

Tag der Sonne, Tag der Liebe
sinkt hinweg, unendlich weit
und die Nacht umfängt mein Schweigen
mit der tiefen Dunkelheit.

All mein Sehnen fliegt hinweg
zu dem Stern der dort erstrahlt,
der mit zauberhaften Farben..
Freude an den Himmel malt.

Sprühend leuchtet er zur Erde,
Liebesstern der Dunkelheit.
Sendet seinen Strahl der Liebe
in mein Herz, in unsere Zeit.

Und dies Leuchten in den Herzen,
in den Augen dieser Nacht,
hat der Schöpfer durch den Stern,
liebevoll auch mir gebracht.


[A.U.]



[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.
Geändert am 13.09.2002 um 21:11 Uhr von --little--

Geändert am 13.09.2002 um 21:12 Uhr von --little--
†.: ..so it goes, My Dear.. :.†
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geschrieben am: 13.09.2002    um 21:30 Uhr   
[i][blau]


[b].. ~*Liebe*~ ..[/b]


Was ist das?

Wenn man sich ohne Worte versteht?
Wenn man Schmetterlinge im Bauch hat?
Wenn man sich vertraut?
Wenn man sich streitet und wieder versöhnt?

Wenn man zusammen lachen und weinen kann?
Wenn man ewig rumalbern kann?
Wenn man aber auch mal ernst quatschen kann?
Wenn man sich geborgen fühlt?

Wenn man sich gegenseitig Kraft gibt?
Wenn man sich vermisst?
Wenn man sich allein fühlt, weil der andere nicht da ist?
Wenn man sich füreinander freut?

Wenn man immer aneinander denkt?
Wenn der Abschied weh tut?

[A.U.]


-Sad-
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geschrieben am: 13.09.2002    um 21:47 Uhr   
[i][/schwarz][schwarz]

[b]_-°SEHEN - FÜHLEN - HÖREN°-_[/b]



Mit den Augen sieht man nur den äußeren Schein,
mit dem Herzen in den Mensch hinein.
Man fühlt mit dem Herzen, so dass es schlägt.
Manchmal so laut, dass man es nicht erträgt.

Man hört eine Stimme, ein Wort, einen Satz,
doch zwischen den Zeilen ist auch noch viel Platz
für Gefühle, Liebe, Trauer und Schmerzen,
die man einzig und alleine hört mit dem Herzen.

Das Herz ist ein Muskel, man muss es belasten
Und ab und zu auch einmal rasten,
so dass man wirklich alles trainiert,
Auf dass, das Herz einem nicht erfriert.

Wenn man es dann tief in sich spürt
Und glaubt, jemand hätte es entführt,
man meint, es wäre plötzlich weg,
dann sitzt es doch am richtigen Fleck.


[A.U.]



[b].:[rot]~[/rot]°little°[rot]~[/rot]:.
.:~°[rot]T[/rot]h[rot]e[/rot]R[rot]e[/rot]s[rot]t[/rot]i[rot]s[/rot]S[rot]i[/rot]l[rot]e[/rot]n[rot]c[/rot]e°~:.
†.: ..so it goes, My Dear.. :.†
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geschrieben am: 13.09.2002    um 22:01 Uhr   
[i][blau]


[b]***Herz aus Glas***[/b]



Zerbrich nicht mein Herz,
es ist rein und klar.
Voller Liebe zu dir,
mein Herz aus Glas.

Es lebt nur für dich,
für keinen anderen hier.
Darum gib gut drauf acht
und mach es nicht kaputt.

Das Zusammenfügen ist schwer,
denn es ist ein Herz aus Glas.

[A.U.]


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